Diplomarbeit, 2003
83 Seiten, Note: 1 (94%)
1. Einleitung
1.1. Darstellung der Problemstellung
1.2. Ziel der Untersuchung
1.3. Vorgehensweise
2. Allgemeiner Teil
2.1. Allgemeine Erläuterungen zu Outsourcing
2.2. Arten von Outsourcing
2.3. Gründe für Outsourcing
2.3.1. Kostenbasierte Überlegungen
2.3.2. Strategische Gründe
2.4. Darstellung der rechtlichen Grundlagen
2.4.1. Aufsichtsrechtliche Grundlagen, Anforderungen und Grenzen
2.4.2. Arbeitsrecht
2.4.3. Datenschutzrecht und Bankgeheimnis
2.4.4. Steuerrecht
2.5. Risiken im Rahmen von Outsourcing
2.5.1. Vorbemerkung und allgemeiner Überblick über Risiken
2.5.2. Strategische Risiken
2.5.2.1. Verlust von Know-how / Kernkompetenzen
2.5.2.2. Negative Auswirkung auf das Image
2.5.2.3. Abhängigkeit vom Insourcer / Irreversibilität
2.5.3. Operative Risiken
2.5.3.1. Datenschutzrechtliche Verstöße
2.5.3.2. Qualitätsrisiken
2.5.3.3. Nichtrealisierung von Kosteneinsparungen
2.5.3.4. Negativer Einfluss auf die Mitarbeitermotivation
3. Empirische Untersuchung
3.1. Ziel der empirischen Untersuchung
3.2. Art und Durchführung
3.3. Darstellung der Ergebnisse
3.3.1. Profil der befragten Personen
3.3.2. Erfahrung mit Outsourcing-Projekten
3.3.3. Informationspolitik des Managements
3.3.4. Unmittelbare Auswirkungen des Outsourcing
3.3.5. Bedeutung von Outsourcing für Interessengruppen
3.3.6. Reaktion der Kunden auf Outsourcing
3.3.7. Einfluss des Outsourcing auf die Mitarbeitermotivation
3.3.8. Kriterien für die Auswahl eines Insourcers und den Erfolg eines Projektes
3.3.9. Erfolg und Misserfolg einer Outsourcing-Maßnahme
3.3.10. Gründe für Outsourcing
3.3.11. Risiken und deren Minimierung im Rahmen von Outsourcing-Aktivitäten
3.3.12. Empfehlung für künftige Projekte
3.4. Diskussion der Ergebnisse
4. Handlungsempfehlung
4.1. Resümee
Die vorliegende Arbeit untersucht die Risiken von Outsourcing-Aktivitäten bei Großbanken mit dem Ziel, konkrete Handlungsempfehlungen für das Top-Management zur Risikominimierung abzuleiten. Dabei werden sowohl theoretische Grundlagen als auch empirische Daten aus der Bankpraxis verknüpft, um ein differenziertes Risikomanagement zu ermöglichen.
2.5.3.4. Negativer Einfluss auf die Mitarbeitermotivation
Bei allen Überlegungen und Konzeptionen zum Thema „Outsourcing“ sind stets auch die möglichen Reaktionen der Mitarbeiter (MA) in Betracht zu ziehen. Es besteht das Risiko, dass sich eine in der Theorie durchdachte und erfolgversprechende Outsourcing-Maßnahme - welche organisatorisch einen Veränderungsprozess darstellt - durch mangelnde Unterstützung der MA bzw. durch deren fehlende Motivation nicht erfolgreich in die Praxis umsetzen lässt.
Wunderer spricht in diesem Zusammenhang von einer negativen Auswirkung auf die organisatorische Effizienz, welche sich beispielsweise in steigenden Fehlzeiten, MA-Fluktuationen oder in qualitativen oder quantitativen Leistungsverschlechterungen zeigen kann. Ein verschlechtertes Arbeitsklima oder eine belastete Kundenbeziehung sind weitere mögliche Ausprägungsformen.
Im Allgemeinen wird Motivation als „die Antriebskraft und Bereitschaft zu einem bestimmten Verhalten und die Wahrscheinlichkeit seines Auftretens“ verstanden. Der Begriff „Motivation“ ist abgeleitet aus dem lateinischen Wort „motivus“, welches um einen reflexiven Charakter erweitert die Bedeutung „sich bewegen“ erhält. Die Motivation ist nur bedingt messbar und wird subjektiv empfunden. Zudem sind die auslösenden Faktoren für Motivation bzw. Demotivation vielschichtig und äußerst komplex und wirken bei jedem Menschen in unterschiedlicher Art und Weise, je nach Alter, Qualifikation und sozialem Status.
Ein anderer Aspekt der Motivation ist die Demotivation. Sie kann in der extremsten Ausprägung den Verlust von Motivation und eine Umkehrung in eine unerwünschte Richtung bedeuten, also mehr sein als nur ein „Nicht-Tun“ oder ein „Weniger-Tun“. Im Allgemeinen wird unter Demotivation die Reduzierung und Blockierung von Motivationsenergien oder Leistungspotenzialen der MA sowie deren Engagement für die Organisation verstanden. Durch Barrierenabbau und Remotivation besteht die Möglichkeit zur Verminderung und zur Überwindung.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik ein, definiert das Ziel der Untersuchung und beschreibt die methodische Vorgehensweise zur Analyse der Risiken bei Outsourcing-Aktivitäten.
2. Allgemeiner Teil: Hier werden grundlegende Begrifflichkeiten, Outsourcing-Arten und rechtliche Rahmenbedingungen erläutert, gefolgt von einer systematischen Strukturierung der strategischen und operativen Risiken.
3. Empirische Untersuchung: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse einer Befragung von Bankmitarbeitern, analysiert deren Erfahrungen und wertet die Bedeutung von Outsourcing sowie die daraus resultierenden Risiken und Erfolgsfaktoren aus.
4. Handlungsempfehlung: Aufbauend auf Theorie und Empirie werden konkrete Empfehlungen an das Top-Management zur Minimierung von Outsourcing-Risiken, insbesondere in Bezug auf Qualität und Mitarbeitermotivation, ausgesprochen.
Outsourcing, Banken, Risikomanagement, Strategische Risiken, Operative Risiken, Know-how-Verlust, Mitarbeitermotivation, Kosten-Nutzen-Analyse, Vertragsgestaltung, Service Level Agreements, Bankgeheimnis, Wertschöpfungstiefe, Prozessanalyse, Kundenbeziehung, Qualitätssicherung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Minimierung von Risiken bei Outsourcing-Projekten spezifisch für deutsche Großbanken.
Die Themenfelder umfassen die rechtlichen Grundlagen, strategische und operative Risikofaktoren sowie die Auswirkungen auf Mitarbeiter und Kunden.
Ziel ist die Ableitung praxisnaher Handlungsempfehlungen für das Top-Management zur effektiven Risikominimierung im Outsourcing-Prozess.
Es erfolgt eine Verknüpfung von theoretischer Literaturanalyse mit einer eigenen empirischen Untersuchung in Form einer standardisierten Mitarbeiterbefragung.
Der Hauptteil analysiert die Arten und Gründe von Outsourcing, die rechtliche Absicherung, eine detaillierte Risikoklassifizierung sowie die Auswertung der Umfrageergebnisse.
Die Arbeit fokussiert auf Themen wie Risikomanagement, Outsourcing-Strategien, Mitarbeitermotivation und Prozessoptimierung im Bankensektor.
Die empirischen Daten zeigen, dass eine abnehmende Motivation direkt die Arbeitsqualität und Koordination beeinträchtigt, was wiederum die Ziele des Outsourcings gefährdet.
SLAs sind essenzielle vertragliche Instrumente zur Qualitätssicherung, die jedoch flexibel gestaltet sein müssen, um auf Veränderungen im operativen Betrieb reagieren zu können.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

