Examensarbeit, 2002
84 Seiten, Note: 1
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Attraktivität im aktuellen soziokulturellen Kontext. Sie untersucht die Paradoxie der Gleichzeitigkeit von Körperaufwertung und Körperverdrängung in der modernen Mediengesellschaft. Die Arbeit analysiert den „Körperkult“ und die damit verbundenen Erscheinungsformen wie Schönheitsoperationen, Fitness- und Muskeltraining, Diäten und mehr.
Das erste Kapitel „Körper und Status" analysiert die Paradoxie von Körperaufwertung und Körperverdrängung in der modernen Mediengesellschaft. Es untersucht die kultursoziologischen Arbeiten zum Verhältnis von Körper und Gesellschaft, die Entwicklung des Körperkults und die Auswirkungen auf die Verkörperung von Weiblichkeit und Männlichkeit.
Das zweite Kapitel „Zur Statusrelevanz von Attraktivität“ beleuchtet die Bedeutung von Schönheit und Attraktivität. Es analysiert sozialpsychologische Studien zur Bedeutung von Attraktivität in verschiedenen Lebensbereichen, wie Kindheit, Partnerwahl, Bewerbungen und mehr. Weiterhin werden kultursoziologische Betrachtungen zur Statusrelevanz von Attraktivität vorgestellt und die Definition von Attraktivität im Spannungsfeld zwischen körperlicher Schönheit und Darstellungskompetenz diskutiert.
Körper, Status, Attraktivität, Körperkult, Gesellschaft, Weiblichkeit, Männlichkeit, Sozialpsychologie, Kultursoziologie, Schönheit, Darstellungskompetenz, Mediengesellschaft, Körperverdrängung, Körperaufwertung.
Körperliche Attraktivität dient in der postmodernen Gesellschaft nicht nur der Selbstinszenierung, sondern auch der sozialen Positionierung und Statussicherung.
Er ist Teil des modernen Körperkults, bei dem Schlankheit als Zeichen von Disziplin, Leistungsfähigkeit und Erfolg gewertet wird.
Studien der Attraktivitätsforschung zeigen, dass „hübschen“ Menschen oft unbewusst mehr Kompetenz zugeschrieben wird, was Vorteile bei Bewerbungen bringen kann.
Männliche Körper sind zunehmend einer Ästhetisierung ausgesetzt; Fitness und ein durchtrainiertes Äußeres werden zum neuen Standard der Männlichkeit.
Ein gesellschaftlicher Trend, bei dem jugendliches Aussehen durch Sport, Diäten oder Chirurgie bis ins hohe Alter konserviert werden soll, um Vitalität zu signalisieren.
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