Examensarbeit, 2003
61 Seiten, Note: 2
1 Einleitung
2 Gegenstandstheoretische Überlegungen
2.1 Begriffsbestimmungen
2.1.1 Sprachheilpädagogik vs. Logopädie
2.1.2 Interdisziplinarität
2.1.3 Sprachstörung vs. Sprachbehinderung
2.1.4 Aussprachestörung vs. Artikulationsstörung
2.1.5 Abgrenzung phonologische und phonetische Entwicklungsstörung
2.1.6 Ursachen und Symptomatik phonetischer Entwicklungsstörungen
2.1.7 Das Prinzip der Koartikulation
2.2 Der kindliche Lauterwerb
2.3 Problemstellung
2.4 Zusammenfassung
3 Der Computer in der Sprachtherapie
3.1 Ausgewählte konzeptionelle Therapieansätze und Fördermöglichkeiten für Kinder mit phonetischen Entwicklungsstörungen
3.1.1 “Motokinästhetischer Ansatz” nach Strinchfied – Hawk und Young
3.1.2 „Phonetischer Ansatz“ nach Skripture & Jackson
3.1.3 „Hörtraining und progressive Lautannäherung“ nach Van Riper und Irwin
3.2 Der Einsatz von Medien
3.2.1 Der Begriff des Mediums
3.2.2 Medien in der Sprachtherapie
3.3 Der Computer in der Sprachtherapie
3.3.1 Erarbeitete Kriterien für den Einsatz von Computerprogrammen
3.3.1.1Programmtechnik
3.3.1.2Fachdidaktik
3.3.1.3Interaktivität
3.3.2 Sonderpädagogische Software zur Förderung von Kindern mit phonetischen Enwicklungsstörungen
3.3.2.1Hauptkriterien
3.3.2.2Nebenkriterien
Anschlussmöglichkeiten für Peripheriegeräte
3.4 Zusammenfassung
4 Das Programm „IBM Sprechspiegel III“
4.1 Vorbemerkung zum Einsatzbereich
4.2 Programminhalt und Funktionsweise
4.2.1 Systemvoraussetzungen
4.2.2 Kosten
4.2.3 Inhalt
4.2.4 Funktionsweise
4.3 Die Umsetzung der gewählten Kriterien im „Sprechspiegel III“
4.3.1 Hauptkriterien
4.3.1.1Motivation
4.3.1.2Feedback
4.3.1.3Hörkontrolle / Hörerziehung
4.3.1.4Übersichtlichkeit
4.3.1.5Interaktivität
4.3.2 Nebenkriterien
4.3.2.1Spracheingabe / Sprachverarbeitung
4.3.2.2Layout
4.3.2.3Anschlussmöglichkeiten für Peripheriegeräte
4.4 Beispiel für ein mögliches Förderkonzept mit dem “Sprechspiegel III”
4.5 Zusammenfassung
5 Resümee und Ausblick
Die Arbeit untersucht den pädagogischen und therapeutischen Einsatz von Computerprogrammen zur Förderung von Kindern mit phonetischen Entwicklungsstörungen. Ziel ist es, Kriterien für die Auswahl und Anwendung solcher Software zu entwickeln und das Programm „IBM Sprechspiegel III“ anhand dieser Anforderungen kritisch zu bewerten.
3.3.1.1 Programmtechnik
Kriterien für die Programmtechnik sind u.a.:
- Service zu Programmablaufroutinen (Abruf, Eingabe, Manipulation)
- Service zu Erkennung, Abruf und Manipulation von Parametern
- Grafische Umsetzung
- Anschlussmöglichkeiten für Peripheriegeräte
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den rasanten Innovationsschub der Computertechnik und dessen zunehmende Relevanz für das Bildungswesen sowie die Förderung von Kindern mit Sprachstörungen.
2 Gegenstandstheoretische Überlegungen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Sprachheilpädagogik und Logopädie, beleuchtet den kindlichen Lauterwerb und analysiert die Ursachen und Symptomatik phonetischer Entwicklungsstörungen.
3 Der Computer in der Sprachtherapie: Hier werden konzeptionelle Therapieansätze diskutiert, der Medieneinsatz in der Therapie reflektiert und Kriterien für die Auswahl geeigneter Computerprogramme erarbeitet.
4 Das Programm „IBM Sprechspiegel III“: Dieses Kapitel stellt das spezifische Computerprogramm vor und untersucht dessen Praxistauglichkeit anhand der zuvor definierten Haupt- und Nebenkriterien.
5 Resümee und Ausblick: Das Fazit fasst die Möglichkeiten des Computereinsatzes in der Sprachheilpädagogik zusammen und weist auf notwendige Entwicklungen in der Spracherkennungssoftware und der Lehrerfortbildung hin.
Sprachheilpädagogik, Logopädie, Computerprogramm, IBM Sprechspiegel III, Sprachstörung, phonetische Entwicklungsstörung, Artikulation, Sprachtherapie, Mediendidaktik, auditive Wahrnehmung, Lernmotivation, Medienkompetenz, Fehleranalyse, Sprachförderung.
Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von Computerprogrammen in der Sprachtherapie, um Kinder bei phonetischen Entwicklungsstörungen zu fördern.
Die zentralen Felder umfassen die sprachheilpädagogischen Grundlagen, die Rolle von Medien im pädagogischen Prozess sowie die spezifischen Anforderungen an Software für die therapeutische Arbeit.
Das Ziel ist die Ableitung allgemeingültiger Kriterien für sonderpädagogische Software und deren praktische Anwendung am Beispiel des Programms „IBM Sprechspiegel III“.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturanalyse und der anschließenden Evaluierung eines spezifischen Softwareprodukts anhand erarbeiteter Qualitätskriterien.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erarbeitung von Therapieansätzen und Medienkriterien sowie eine detaillierte, kritische Analyse der Funktionsweise und Umsetzung der gewählten Kriterien im „IBM Sprechspiegel III“.
Kernbegriffe sind Sprachheilpädagogik, Sprachstörungen, Computerprogramme, Medien in der Sprachtherapie, phonetische Entwicklung und Therapieevaluation.
Der Computer wird als nützlicher Mediator gesehen, der den Therapeuten jedoch keinesfalls ersetzen kann, sondern als didaktisches Werkzeug zur Motivationssteigerung fungiert.
Die Autorin erwähnt potenzielle Treiberprobleme, die zu Anwendungsstopps führen können, und betont die Notwendigkeit korrekter Hardware-Konfigurationen für eine reibungslose Arbeit.
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