Diplomarbeit, 2000
59 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Simulationsmodelle netzgekoppelter Solaranlagen
2.1 Einstrahlungswert der Horizontalen und Lufttemperatur
2.2 Bestrahlungsstärke auf der geneigten Ebene
2.2.1 Direkte Strahlung auf der geneigten Ebene
2.2.2 Diffuse Strahlung auf der geneigten Ebene
2.2.3 Bodenreflexion
2.3 Berechnungsmodelle des Solarmoduls
2.3.1 Solarmodulmodell nach Sauer Dirk Uwe
2.3.1.1 Berechnung des MPP-Stromes IMPP
2.3.1.2 Berechnung des MPP-Spannung UMPP
2.3.1.3 Berechnung des MPP-Leistung PMPP
2.3.2 Möglichkeiten der Verschaltung von Modulen
2.3 Berechnungsmodelle des Wechselrichters
3. Umsetzung der Modelle auf die Exceloberfläche
3.1 Prinzipieller Aufbau von NetSol
3.2 Probleme bei der Realisierung von NetSol
3.3 Ablauf einer Simulation in NetSol
3.4 Nützliche Standardfunktionen in EXCEL
4 Programmbeschreibung von NetSol
4.1 Installation von NetSol
4.2 Programmstart von NetSol
4.3 Prinzipieller Aufbau von NetSol
4.4 Programmablauf von NetSol
5 Beurteilung der Simulationsergebnisse von NetSol
6 Literaturverzeichnis
7 Anhang
A Anhang zu Kapitel 2
Die Diplomarbeit hat zum Ziel, ein benutzerfreundliches und für Laien verständliches Simulationsprogramm in Microsoft Excel zu entwickeln, welches die Auslegung netzgekoppelter Photovoltaikanlagen auf stündlicher Basis ermöglicht und dabei einen offenen Quellcode zur individuellen Anpassung bietet.
2.3.1 Solarmodulmodell nach Sauer Dirk Uwe
Im Prinzip handelt es sich bei diesem Modell um eine Nachbildung der Modulkennlinie durch ein Polynom zweiten Grades, bei der die Temperaturabhängigkeit mit einem linearen Faktor berücksichtigt wird. Der große Vorteil dieses Modells ist die einfache Anwendbarkeit in der Praxis. Die für die Berechnung notwendigen Parameter können alle aus dem Datenblatt des Solarmoduls entnommen werden. Die Abweichung dieses Modells zu tatsächlichen Messergebnissen liegen bei unter zwei Prozent [SDU-94]. Es wird nun der Reihe nach auf die Berechnung des MPP-Stromes IMPP, der MPP-Spannung UMPP und der MPP-Leistung PMPP mit dem Modell von Sauer eingegangen.
1 Einleitung: Beschreibt die Motivation hinter der Entwicklung des Programms NetSol angesichts steigenden Energiebedarfs und des Wunsches nach flexiblen Simulationswerkzeugen.
2 Simulationsmodelle netzgekoppelter Solaranlagen: Erläutert die mathematischen Grundlagen, insbesondere für Einstrahlungsberechnungen auf geneigte Flächen und die Modellierung von Solarmodul-Kennlinien.
3. Umsetzung der Modelle auf die Exceloberfläche: Behandelt die technische Realisierung von NetSol in Excel sowie die damit verbundenen Herausforderungen bei Datenverwaltung und Algorithmen-Implementierung.
4 Programmbeschreibung von NetSol: Dient als Anwenderhandbuch, das Schritt für Schritt durch die Installation und Nutzung des Programms zur Auslegung einer Solaranlage führt.
5 Beurteilung der Simulationsergebnisse von NetSol: Validiert die Leistungsfähigkeit des selbst entwickelten Tools durch den Vergleich mit kommerziellen Simulationsprogrammen.
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Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Simulationsprogramms namens "NetSol" auf Basis von Microsoft Excel, welches Anwendern ermöglicht, netzgekoppelte Photovoltaikanlagen effizient auszulegen und zu simulieren.
Die Arbeit behandelt Themen der Photovoltaik-Systemtechnik, mathematische Simulationsmodelle für Solarmodule und Wechselrichter, die Softwareentwicklung unter Excel sowie die energetische Bewertung von Solaranlagen.
Das Hauptziel war die Erstellung eines einfach bedienbaren, transparenten und flexiblen Simulationsprogramms mit offenem Quellcode, das für Laien verständlich ist und über die Funktionen kommerzieller Software zur individuellen Projektanpassung hinausgeht.
Es werden verschiedene mathematische Modelle zur Nachbildung des PV-Generators (u.a. das Modell nach Sauer) und des Wirkungsgradverhaltens von Wechselrichtern genutzt, um auf Stundenbasis den Ertrag für unterschiedliche Standorte und Ausrichtungen zu berechnen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der mathematischen Modelle (Kapitel 2), deren technische Umsetzung in Excel mittels Visual Basic (Kapitel 3) sowie eine detaillierte Anwendungsbeschreibung des Tools (Kapitel 4).
Zentrale Begriffe sind Photovoltaikanlagen, NetSol, Excel-Simulation, Wirkungsgradoptimierung, MPP-Modellierung, Standortanalyse und Anlagenplanung.
Excel ist weit verbreitet, ermöglicht eine hohe Flexibilität bei der Dateneingabe und -verarbeitung durch den Nutzer und bietet über Visual Basic for Applications (VBA) eine leistungsfähige Schnittstelle für Berechnungen und Oberflächengestaltung.
Das gewählte Solarmodulmodell wurde mit anderen Modellen verglichen und die Ergebnisse wurden durch Validierungen mit Daten, die auf METEONORM basieren, sowie durch direkte Vergleiche mit professionellen Programmen wie PVS 2.000 verifiziert.
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