Doktorarbeit / Dissertation, 2001
181 Seiten, Note: 108/110 (ca. 1,2)
Die Arbeit befasst sich mit der Syntax und Semantik des deutschen Infinitivmorphems "zu". Ziel der Untersuchung ist es, die strukturelle Position des Morphems "zu" innerhalb der deutschen Satzstruktur aus generativer Sicht zu analysieren und zu erklären, wie dieses Morphem mit dem Matrixverb interagiert und die Interpretation des Infinitivsatzes beeinflusst.
Kapitel 1 bietet einen Überblick über die Rektions-Bindungs-Theorie, die die Grundlage für die Analyse des Infinitivmorphems "zu" bildet. Kapitel 2 befasst sich mit der infinitivischen Form des Verbs und der Geschichte des Morphems "zu", analysiert die Kriterien zur Identifizierung der infinitivischen Form und diskutiert die kategoriale Zugehörigkeit von "zu". In Kapitel 3 wird die strukturelle Position des Infinitivmorphems "zu" innerhalb des Satzes beleuchtet, verschiedene Theorien über die Struktur von Infinitivsätzen und die Position von "zu" werden präsentiert. Kapitel 4 untersucht die Beziehung zwischen dem Matrixverb und dem Infinitivmorphem "zu" und betrachtet verschiedene Kategorien von Matrixverben, die mit Infinitivsätzen verbunden sind.
Infinitivmorphem "zu", Generative Grammatik, Rektions-Bindungs-Theorie, Satzstruktur, Matrixverb, Subklassifizierung, Kasuszuweisung, Bewegung, Semantik.
Gegenstand ist die empirische Untersuchung der Syntax und Semantik des deutschen Infinitivmorphems "zu".
Obwohl traditionelle Grammatiken dies oft so werten, kommt die Arbeit zu dem Schluss, dass "zu" weder eine Präposition noch eine Konjunktion im klassischen Sinne ist.
Die Untersuchung basiert auf der generativen Grammatik, insbesondere der Rektions-Bindungs-Theorie (Principles and Parameters).
Die Arbeit diskutiert verschiedene Hypothesen, wie "zu" als Kopf einer Infinitivphrase (IP) oder im Zusammenhang mit der INFL-Hypothese.
Die kategoriale Zugehörigkeit wird durch Vergleiche mit dem englischen "to" sowie den italienischen Morphemen "di" und "a" bestimmt.
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