Magisterarbeit, 2003
128 Seiten, Note: 1.0
Die Arbeit analysiert die Interessenvertretung des Landes Berlin in der Europäischen Union. Sie beleuchtet die Motive, Ziele und Strategien der Berliner Politik, um auf europäischer Ebene Einfluss zu nehmen. Dabei steht die Frage im Vordergrund, welche Ressourcen Berlin zur Verfügung stehen, um seine Interessen in der europäischen Arena zu vertreten. Die Arbeit beleuchtet auch die Herausforderungen, die Berlin in der europäischen Interessenvertretung bewältigen muss.
Die Arbeit widmet sich dem Themenbereich der regionalen Interessenvertretung in der Europäischen Union. Sie untersucht die Möglichkeiten und Herausforderungen der Interessenwahrnehmung des Landes Berlin in einem mehrstufigen Regierungssystem. Schwerpunkte sind die „Europakompetenz“ des Landes Berlin, die Ressourcen für die Interessenvertretung in der Europäischen Union, die Nutzung der Kanäle direkter Interessenvertretung und die Strategien, die Berlin zur Durchsetzung seiner Interessen verfolgt. Zentrale Begriffe sind multi-level governance, Lobbying, Strukturfonds, europäische Beschäftigungspolitik, Osterweiterung und „Third-Level Strategy“.
Das Berliner Büro in Brüssel dient als Instrument des regionalen Lobbyings, um die Interessen des Landes direkt in der europäischen Arena zu vertreten, unabhängig von den institutionalisierten Mechanismen der Bundesebene.
Das Konzept beschreibt das Regieren in einem Mehrebenensystem, in dem nationale Regierungen, europäische Institutionen und regionale Akteure (wie Berlin) in Netzwerken zusammenarbeiten und Einfluss ausüben.
Besonders wichtig sind die europäische Strukturpolitik (Strukturfondsförderung), die EU-Osterweiterung (wegen der Nähe zu Polen) sowie die europäische Beschäftigungs- und Städtepolitik.
Dies bezeichnet die Strategie der Regionen, über den Ausschuss der Regionen (AdR) direkten Einfluss auf den europäischen Gesetzgebungsprozess zu nehmen und sich als dritte Ebene neben EU und Nationalstaaten zu etablieren.
Berlin nutzt horizontale Kooperationen, etwa in den Arbeitskreisen der Länderbüros, die enge Zusammenarbeit mit Brandenburg sowie die Vernetzung in transnationalen Netzwerken wie "Eurocities".
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