Diplomarbeit, 2000
158 Seiten, Note: 1,3
1. EINLEITUNG
2. DAS INTERNET - WAS VERBIRGT SICH HINTER DIESEM SCHLAGWORT ?
2.1. DIE GESCHICHTE DES INTERNET
2.2. AUFBAU UND STRUKTUR DES INTERNET
2.3. DIENSTE DES INTERNETS
2.3.1. E-Mail
2.3.2. File Transfer Protocol (FTP)
2.3.3. Telnet
2.3.4. News
2.3.5. Internet Relay Chat (IRC)
2.3.6. Multi User Dungeon (MUD)
2.3.7. World Wide Web (WWW)
2.4. VERWALTUNG IM INTERNET
3. KOMMUNIKATION VIA INTERNET ... UND DIE FOLGEN
3.1. PSYCHOLOGISCHE THEORIEN ZU COMPUTERVERMITTELTER KOMMUNIKATION (COMPUTER MEDIATED COMMUNICATION (CMC))
3.1.1. Kanalreduktionsmodell
3.1.2. Herausfiltern sozialer Hinweisreize
3.1.3. Rationale Medienwahl
3.1.4. Normative Medienwahl
3.1.5. Soziale Informationsverarbeitung
3.1.6. Simulation
3.1.7. Imagination
3.2. ZUSAMMENFASSUNG
3.3. SELBSTDARSTELLUNG, IDENTITÄT , BEZIEHUNGEN UND GEMEINSCHAFTEN IM INTERNET
3.3.1. Identität und Selbstdarstellung im Internet
3.3.2. Beziehungen im Internet
3.3.3. Gemeinschaften im Internet – virtuelle Gemeinschaften
3.4. DEMOKRATISIERUNG ODER KOMMERZIALISIERUNG ?
4. MEDIENKOMPETENZ
4.1. INHALTSBEREICHE VON MEDIENKOMPETENZ
4.1.1. Dimension A: Orientierungs- und Strukturwissen
4.1.2. Dimension B: Kritische Reflexivität
4.1.3. Dimension C: Fähigkeit und Fertigkeit des Handelns
4.1.4. Dimension D: Soziale, kreative Interaktion
4.2. REALISATIONSMÖGLICHKEITEN
5. DIE UMSETZUNG IN DIE PRAXIS
5.1. KURZVORSTELLUNGEN DER EINRICHTUNGEN
5.1.1. LogIn Essen
5.1.2. zakk in Düsseldorf – Café Internezzo
5.1.3. VHS-Oldenburg – Senioren im Internet
5.1.4. BAJ e.V. Bielefeld - Netcafé @ Tor 6
5.2. DIE METHODE DES LEITFADENINTERVIEWS
5.2.1. Persönliche Einschätzung und Stellungnahme zu den durchgeführten Interviews
6. HILFESTELLUNGEN ZUR KONZEPTION EINES INTERNETANGEBOTES
6.1.1. Kompetenzen der Mitarbeiter
6.1.2. Lebenswirklichkeit des Klientels zugrunde legen
6.1.3. Unterschiedliche pädagogische Begleitformen
6.1.4. Kritische Reflexion fördern (Medienkompetenz)
6.1.5. Pornographie und Gewalt im Netz
6.1.6. Vernetzung mit anderen Bereichen und Aktivitäten des Hauses
6.1.7. Der Faktor Zeit – alles braucht seine Zeit
6.1.8. Überlegungen zur Reglementierung der Nutzungszeiten
6.1.9. Aspekte der Raumgestaltung
6.2. BEMERKUNGEN ZU DIESEM KAPITEL
7. SCHLUßBETRACHTUNG (ODER: EINE AUFFORDERUNG ZUM HANDELN)
8. ANHANG
8.1. GLOSSAR
8.2. INTERVIEWS (VOLLTEXTE)
8.2.1. BAJ Bielefeld
8.2.2. LogIn Essen
8.2.3. VHS Oldenburg
8.2.4. zakk Düsseldorf
9. LITERATURANGABEN
Diese Arbeit zielt darauf ab, pädagogischen Fachkräften eine fundierte theoretische Einordnung sowie konkrete praxisbezogene Empfehlungen für die Planung und Konzeption von pädagogisch orientierten Internetangeboten an die Hand zu geben.
6.1.1. KOMPETENZEN DER MITARBEITER
„Das zweite, was also ganz wichtig ist, viel wichtiger als die technische Ausstattung ist sozusagen die Kompetenz, die die Menschen haben, die damit umgehen, bzw. die das anderen Menschen vermitteln. Und das ist nicht nur eine Kompetenz im Programmbereich oder im Auskennen mit Programmen, sondern es ist eine Kompetenz im Zusammenhang mit allgemeinen sozialen Fähigkeiten. Also man muß jemandem das erklären können, man muß bereit sein, sich eben auch auf dumme Fragen einzulassen und ich würde da, also die Technikbegeisterung ist da eher so ein Negativpunkt. Das ist ein bißchen kraß formuliert. Aber das andere ist wichtig. Die pädagogische oder einfach die Fähigkeit, mit Leuten eben umzugehen, das ist ganz wichtig.“ (Interview zakk)
Diese Aussage macht deutlich, daß man sich bei der Planung nicht zu sehr auf die technischen Belange versteifen darf. Diese sind zwar wichtig und sollten auch entsprechend erörtert werden. Was sich in der Praxis aber als ebenso, wenn nicht sogar wichtiger erweist, ist die pädagogische bzw. soziale Kompetenz der Mitarbeiter. Das Angebot sollte während der gesamten Zeit durch, in beiden Gebieten qualifizierte, Mitarbeiter betreut werden. Diese Qualifikationen müssen nicht zwingend in einer Person vereint sein. Es können sich auch Mitarbeiter verschiedener Professionen ergänzen, dennoch ist ein pädagogisch-einfühlsames Verhalten im Team abzusprechen.
1. EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der pädagogischen Arbeit mit dem Medium Internet und Darstellung der Zielsetzung der Diplomarbeit.
2. DAS INTERNET - WAS VERBIRGT SICH HINTER DIESEM SCHLAGWORT ?: Vermittlung technischer Grundlagen sowie Erläuterung der Geschichte, Dienste und Verwaltungsstrukturen des Internets.
3. KOMMUNIKATION VIA INTERNET ... UND DIE FOLGEN: Diskussion sozialpsychologischer Theorien zur computervermittelten Kommunikation und deren Auswirkungen auf Identität, Gemeinschaften und gesellschaftliche Systeme.
4. MEDIENKOMPETENZ: Definition des Medienkompetenz-Konzepts und Einordnung in vier Inhaltsbereiche bzw. Dimensionen zur Vermittlung in der pädagogischen Praxis.
5. DIE UMSETZUNG IN DIE PRAXIS: Vorstellung von vier konkreten Einrichtungen und Erläuterung der Methode der Leitfadeninterviews zur Gewinnung praxisnaher Erkenntnisse.
6. HILFESTELLUNGEN ZUR KONZEPTION EINES INTERNETANGEBOTES: Ableitung von neun zentralen Handlungsfeldern und Denkanstößen für die Konzeption pädagogischer Internetangebote basierend auf den Experteninterviews.
7. SCHLUßBETRACHTUNG (ODER: EINE AUFFORDERUNG ZUM HANDELN): Fazit der Arbeit mit der Aufforderung, das Internet aktiv und reflektiert als pädagogisches Werkzeug einzusetzen.
Medienkompetenz, Pädagogik, Internetangebot, Computervermittelte Kommunikation, Soziale Kompetenz, Internet-Konzeption, Jugendarbeit, virtuelle Gemeinschaften, Medienpädagogik, Internetcafé, Leitfadeninterviews, Identitätsbildung, Online-Sozialisation, Projektentwicklung, gesellschaftliche Partizipation
Die Diplomarbeit behandelt die Integration des Internets in die pädagogische Arbeit und bietet eine Hilfestellung bei der Konzeption pädagogisch intendierter Internetangebote.
Die Schwerpunkte liegen auf den technischen Grundlagen des Internets, den psychologischen Folgen der computervermittelten Kommunikation, dem Konzept der Medienkompetenz und der praktischen Umsetzung in verschiedenen sozialen Einrichtungen.
Das primäre Ziel ist es, den Lesern eine sachliche Orientierung zu bieten und konkrete Empfehlungen für die Planung und den Betrieb eines pädagogisch orientierten Internetangebotes zur Verfügung zu stellen.
Der Autor führt qualitative Experteninterviews mit Vertretern verschiedener Einrichtungen durch, um praxisnahe Konzepte und Erfahrungen zu erheben und aufzuarbeiten.
Im Hauptteil werden theoretische Modelle zur Kommunikation im Netz analysiert, der Begriff Medienkompetenz aus medienpädagogischer Sicht bestimmt und daraus praktische Konzeptionshilfen entwickelt.
Medienkompetenz, Internet, Pädagogik, Kommunikation, Sozialpädagogik, Konzeption und digitale Identität stehen im Zentrum der Arbeit.
Im Gegensatz zu reinen Technik-Handbüchern fokussiert diese Arbeit explizit auf die sozialpädagogischen Anforderungen, die Bedeutung menschlicher Interaktion und die pädagogische Begleitung der Nutzer.
Der Autor betont, dass für die pädagogische Begleitung im Internet mehr als technisches Know-how nötig ist; soziale Fähigkeiten und die Fähigkeit, komplexe technische Sachverhalte verständlich zu vermitteln, sind essenziell für ein erfolgreiches Angebot.
Der Autor plädiert für einen offensiven und pädagogischen Umgang statt restriktiver Filterlösungen, um Jugendliche aufzuklären und durch soziale Kontrolle ein Lernklima zu schaffen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

