Examensarbeit, 1999
116 Seiten, Note: 1
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Einsatz von Lernspielen an der Schule für Lernhilfe. Sie untersucht die Bedeutung des Spiels für das Lernen und analysiert, wie Lernspiele zur Förderung lernbehinderter Kinder eingesetzt werden können.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Hintergrund des Themas und die Relevanz des Themas "Einsatz von Lernspielen an der Schule für Lernhilfe" beleuchtet. Kapitel 2 bietet einen Überblick über lernbehinderte Kinder und die Schule für Lernhilfe als Teilbereich der Sonderschule. Es werden verschiedene Erscheinungsbilder und Ursachen von Lernbehinderungen betrachtet, die für den schulischen Unterricht relevant sind.
Kapitel 3 widmet sich dem Begriff des Spiels und seiner Bedeutung für das Lernen. Es werden Wesensmerkmale der Spieltätigkeit und verschiedene Klassifikationsversuche des Spiels erläutert.
Kapitel 4 beleuchtet das Lernspiel, seine Begriffsbestimmung und seine Berechtigung für den pädagogischen Einsatz. Es werden Anforderungen an das Lernspiel im Unterricht sowie die Förderungsmöglichkeiten für lernbehinderte Kinder durch Lernspiele betrachtet.
Kapitel 5 schließlich stellt verschiedene geeignete Lernspielformen für den Unterricht mit lernbehinderten Kindern vor, darunter Regelspiele, Rollenspiele, Simulationsspiele, Bewegungsspiele und Sprachspiele.
Lernbehinderung, Schule für Lernhilfe, Lernspiel, Spielpädagogik, kognitive Entwicklung, soziale Integration, Unterrichtsgestaltung, Differenzierung.
Spielen ermöglicht Eigenaktivität und Motivation, was einen wichtigen Gegenpol zur passiven Rolle im klassischen Unterricht darstellt und kognitive sowie soziale Prozesse fördert.
Lernspiele können gezielt bei Wahrnehmungsstörungen, Lese-Rechtschreib-Schwäche, Rechenschwäche sowie bei Konzentrationsmangel und Ängsten helfen.
Handelsübliche Spiele sind oft zu allgemein. Lehrer an Förderschulen müssen Spiele oft an die spezifischen Bedürfnisse und Defizite ihrer individuellen Schülergruppe anpassen.
Besonders geeignet sind Regelspiele, Rollenspiele, Simulationsspiele, Bewegungsspiele und Sprachspiele, da sie unterschiedliche Förderziele abdecken.
Durch das gemeinsame Spielen werden soziale Integration, Kommunikationsfähigkeit und der Abbau von Aggressionen innerhalb der Klassengemeinschaft trainiert.
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