Diplomarbeit, 2003
96 Seiten, Note: 2,1
1 Einleitung
1.1 Stakeholder und Probleme im Gesamtprozess
1.2 Geschäftsprozessmodellierung
1.3 Der Softwareentwicklungsprozess
1.4 Model Driven Architecture
2 Modellierung mit ARIS und UML
2.1 Schaffung von Konvergenz in der GPM
2.2 Geschäftsprozessmodellierung mit ARIS
2.2.1 Einsatzgebiete von ARIS
2.2.2 Sichten und Beschreibungselemente der GPM mit ARIS
2.2.3 Verbindung von Prozess- und Datensicht
2.2.4 Statik und Dynamik der ARIS Modellierung
2.3 Modellierung mit UML
2.3.1 Einsatzgebiete der UML
2.3.2 Systembeschreibung mit UML
2.3.3 GPM unter Verwendung der UML
2.4 ARIS-Integration der UML
2.5 Integration durch objektorientierte Erweiterung der EPK
3 Übertragung der Geschäftsprozessmodelle
3.1 Transformationen gemäss MDA
3.2 Mapping
3.3 Refinement und Konsistenzgestaltung
4 Softwareumsetzung und Bewertung
4.1 Reischmann Toolbus
4.2 Phaidros eaSE
4.2.1 Einsatzfelder
4.2.2 Anwendungsentwicklung
4.2.2.1 Systemvoraussetzungen
4.2.2.2 Benutzeroberflächen
4.2.2.3 Datenorganisation und Datenablage
4.2.2.4 Modellierung
4.2.3 Beurteilung und Fazit
4.3 ARIS-ROSE-Bridge
4.3.1 Vorgehens- und Modellierungskonzept
4.3.2 Modellierungskonzepte und Konventionen
4.3.2.1 Modellierung mit Filter
4.3.2.2 Modellierung der Sichten
4.3.3 Überführung und Technik
4.3.4 Beurteilung und Fazit
5 Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten, eine konvergente Verbindung zwischen der geschäftsprozessorientierten Modellierung (GPM) mittels ARIS und der objektorientierten Softwareentwicklung mit der Unified Modeling Language (UML) herzustellen. Ziel ist es, Methoden und Werkzeuge zu bewerten, die eine automatisierte Überführung von Geschäftsprozessmodellen in UML-Anforderungsmodelle ermöglichen, um so die Effizienz und Konsistenz bei der Softwareentwicklung zu steigern.
Mapping
Mapping : “Set of rules and techniques used to modify one model in order to get another Model.”[AB01,S.30]
Um Modelle überführen zu können, muss wie schon erwähnt, ein methodisches Konzept existieren, dass die Probleme die im Zusammenhang mit der GPM stehen, löst. Ein zentraler Bestandteil dieses Konzeptes war die Methodenwahl, die wesentlich die Modellierung und somit aussagekräftige Überführung nach UML bestimmt. Die Methodenwahl hängt von Organisationsvoraussetzungen und dem Wissensstand der Entwickler über die Unternehmensprozesse ab. Beides bestimmt, wieviel und welche Elemente übertragen werden. In welche Form die Elemte überführt werden, wird hingegen durch die Mappingregeln bestimmt. Die Auswahl der Methode hängt aber auch wesentlich von den Regeln ab, wie einzelne Prozessbeschreibungselemente in UML Beschreibungselemente überführt werden können. In der nachfolgenden Tabelle habe ich beispielhaft mögliche Entsprechungen zwischen beiden Beschreibungswelten ausgehend von der eEPK (unvollständig) verdeutlicht. Es soll gezeigt werden, dass grundsätzlich eine Mapping-Möglichkeit zwischen Prozess- und UML-Modellen existiert, die aus dem Vergleich von Elementen und ihren Eigenschaften hervorgeht.
1 Einleitung: Beschreibt die Bedeutung von Modellen in komplexen Systemen und stellt die Herausforderungen bei der Überführung von Geschäftsprozessmodellen in objektorientierte Anforderungsmodelle vor.
2 Modellierung mit ARIS und UML: Analysiert die methodischen Grundlagen von ARIS und UML sowie deren Eignung für eine integrierte Systemmodellierung und beleuchtet verschiedene Ansätze zur Methodenintegration.
3 Übertragung der Geschäftsprozessmodelle: Untersucht die technischen Aspekte der Transformation, insbesondere das Mapping von Modellen gemäß MDA-Prinzipien und die Notwendigkeit von Refinement und Konsistenzsicherung.
4 Softwareumsetzung und Bewertung: Evaluiert drei verschiedene Softwarelösungen hinsichtlich ihrer Fähigkeit, eine konvergente Modellübertragung zwischen ARIS und UML praktisch umzusetzen.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Führt die Ergebnisse der Analyse zusammen, identifiziert den bestehenden Lösungsbedarf und diskutiert zukünftige Entwicklungspotenziale.
Geschäftsprozessmodellierung, ARIS, UML, Softwareentwicklung, Konvergenz, Modelltransformation, Mapping, MDA, eEPK, Anwendungsentwicklung, Systembeschreibung, Objektorientierung, Modell-Überführung, Anforderungsanalyse, Workflow.
Die Arbeit analysiert, wie Geschäftsprozessmodelle aus der ARIS-Welt in objektorientierte UML-Modelle überführt werden können, um eine effizientere und konsistentere Softwareentwicklung zu ermöglichen.
Die zentralen Themen sind Geschäftsprozessmodellierung (GPM), Modelltransformation, die methodischen Ansätze von ARIS und UML sowie deren praktische Integration in den Softwareentwicklungsprozess.
Das primäre Ziel ist die Bewertung von Verfahren und Softwarewerkzeugen, die eine automatisierte Überführung von fachlichen Prozessmodellen in technische Anforderungsmodelle erlauben, um Informationsverluste zu minimieren.
Die Arbeit nutzt eine literaturgestützte Analyse der Modellierungskonzepte sowie eine empirische Untersuchung und Bewertung ausgewählter Software-Tools hinsichtlich ihrer Integrations- und Mapping-Fähigkeiten.
Der Hauptteil befasst sich mit der methodischen Gegenüberstellung von ARIS und UML, der theoretischen Herleitung von Mapping-Regeln sowie der detaillierten praktischen Evaluierung von Tools wie dem Reischmann Toolbus, Phaidros eaSE und der ARIS-ROSE-Bridge.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Modellkonvergenz, Mapping-Regeln, Modelltransformation, eEPK, Anforderungsanalyse und objektorientierte Systementwicklung geprägt.
Der Autor stuft den Ansatz als gut durchdacht ein, stellt jedoch fest, dass die automatische Überführung noch signifikante Mängel aufweist, weshalb die ARIS-Modelle als Dokumentation weiterhin unersetzlich bleiben.
Die Validierung ist schwierig, da viele der untersuchten Werkzeuge keine für den Nutzer verständliche Modell-Validierungsfunktion besitzen und Korrekturen meist manuell in den Quellmodellen vorgenommen werden müssen.
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