Diplomarbeit, 2003
105 Seiten, Note: 2,0
Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Herleitung von Auslegungskriterien für den optimalen Betrieb von Hackschnitzel- und Pellet-Kesselanlagen. Ziel ist es, eine fundierte Grundlage für die Dimensionierung von Holzkesseln in verschiedenen Gebäuden zu schaffen und die Auswahl der geeigneten Systemvariante zu vereinfachen.
Das erste Kapitel liefert eine Einführung in die Thematik und erläutert die Relevanz des Themas im Kontext der nachhaltigen Energieversorgung. Das zweite Kapitel definiert die Aufgabenstellung und die Ziele der Diplomarbeit. Das dritte Kapitel befasst sich mit den Grundlagen der Holzverbrennung, den Brennstoffeigenschaften von Holz, den besonderen Aspekten der Verbrennung, den emissionsrechtlichen Anforderungen und den Qualitätsanforderungen an Pellets und Hackschnitzel. Des Weiteren werden in diesem Kapitel die Grundlagen der Kesseltechnik und die verschiedenen Kesseltypen erläutert. Das vierte Kapitel behandelt den Einsatz von Holzkesseln im Anlagenbetrieb, wobei sowohl monovalente als auch bivalente Anlagen betrachtet werden. Im fünften Kapitel werden die Auslegungskriterien für die Dimensionierung von Holzkesseln anhand von zwei Objektbeispielen dargestellt und die Wirtschaftlichkeit der verschiedenen Systemvarianten berechnet.
Holzverbrennung, Hackschnitzel, Pellets, Kesselanlagen, Dimensionierung, Monovalente Anlage, Bivalente Anlage, Brennstoffverbrauch, Heizkosten, Investitionskosten, Wirtschaftlichkeit, Emissionsrechtliche Anforderungen, Qualitätsanforderungen, Jahresdauerlinie, Jahresheizarbeit
Holz ist ein regenerativer Rohstoff, der bei der Verbrennung nur so viel CO2 freisetzt, wie der Baum während seines Wachstums aufgenommen hat, was zur Reduktion von Treibhausgasen beiträgt.
Pellets sind genormte, gepresste Holzstäbchen mit hohem Energiegehalt, während Hackschnitzel maschinell zerkleinertes Restholz sind, das oft günstiger, aber weniger homogen ist.
Monovalent bedeutet, dass der Holzkessel allein die gesamte Heizlast deckt. Bivalent bedeutet, dass ein zweiter Wärmeerzeuger (z. B. Gas) zur Unterstützung eingesetzt wird.
Die Auslegung basiert auf der Jahresdauerlinie des Objekts, der benötigten Jahresheizarbeit und der Berücksichtigung von Pufferspeichern zur Effizienzsteigerung.
Je höher der Wassergehalt im Holz, desto niedriger ist der nutzbare Heizwert, da Energie für die Verdampfung des Wassers während der Verbrennung verbraucht wird.
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