Magisterarbeit, 2003
97 Seiten, Note: 1,5
Die Magisterarbeit untersucht die Empowerment-Strategien der Grameen-Bank in Bangladesch und analysiert die Auswirkungen von Mikrokrediten auf die Lebensbedingungen und Handlungsmöglichkeiten von Frauen. Die Arbeit beleuchtet den Einfluss von Mikrokrediten auf die soziale und wirtschaftliche Situation von Frauen, die Herausforderungen und Chancen des Empowerment-Ansatzes und die Bedeutung von soziokulturellen Faktoren für die nachhaltige Veränderung von Frauenleben.
Das erste Kapitel führt in die Thematik der Frauenempowerment-Strategien in Entwicklungsländern ein und grenzt die Untersuchung ab. Es werden die Zielsetzung und der Aufbau der Magisterarbeit erläutert. Das zweite Kapitel befasst sich mit einer gender-sensiblen Betrachtung des Begriffs "Empowerment". Dabei werden die strukturellen Determinanten von Disempowerment, die Bedeutung des Machtdiskurses und das Idealmodell eines Empowerment-Prozesses analysiert. Kapitel drei untersucht Mikrokredite der Grameen-Bank als Instrument des Frauen-Empowerments in Bangladesch. Es analysiert die gesellschaftliche Position von Frauen in Bangladesch, den Projektverlauf und die Hintergründe der Grameen-Bank sowie die Evaluierungen ihrer Arbeit. Kapitel vier beleuchtet die Empowerment-Wirkungskette, die durch Mikrokredite der Grameen-Bank ausgelöst wird. Es untersucht die Motive für das aktive Heraustreten von Frauen aus Marginalisierung und Fremdbestimmung, die Entstehung eines Wir-Gefühls in Frauenspargruppen sowie die Bedeutung von Vorbildern und Innovatoren. Das Kapitel analysiert außerdem den Wandel der Wahrnehmung von Frauen in der Gesellschaft, die Auswirkungen auf das haushaltsinterne Machtgefüge und die Akzeptanz von Kreditnehmerinnen in der bengalischen Gesellschaft. Weiterhin werden die neuen Möglichkeiten, die durch die Allokation von Krediten entstehen, untersucht.
Frauen-Empowerment, Mikrokredite, Grameen-Bank, Bangladesch, Gender, Soziokulturelle Faktoren, Nachhaltigkeit, Entwicklung, Handlungsoptionen, Marginalisierung, Fremdbestimmung, Partizipation, Machtgefüge, Lebensbedingungen, gesellschaftliche Position.
Das Ziel ist das Empowerment von Frauen durch die Vergabe von Mikrokrediten, um Armut zu lindern und Selbsthilfe auf individueller und struktureller Ebene zu ermöglichen.
Durch Kapitalallokation erhalten Frauen Ressourcen für eine eigenständige Lebensgestaltung, was zu einem Wandel im haushaltsinternen Machtgefüge und soziokultureller Aufwertung führt.
Traditionelle Rollenbilder, die gesellschaftliche Wahrnehmung von Frauen und bestehende Herrschaftsverhältnisse sind entscheidende Faktoren, die den Prozess entweder fördern oder behindern.
Diese Gruppen erzeugen ein Wir-Gefühl und dienen als soziale Absicherung sowie als Raum für kollektives Handeln außerhalb der Marginalisierung.
Ja, die Arbeit untersucht auch Barrieren und Evaluierungen mit negativen Ergebnissen, um zu prüfen, ob lediglich "Frauen-Nischen" geschaffen werden statt struktureller Unterdrückung zu überwinden.
Frauen entwickeln sich oft von der reinen Hausfrau zur Familien-Ernährerin, was ihre Position im Entscheidungsprozess des Haushalts stärkt.
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