Diplomarbeit, 2000
87 Seiten, Note: 1,3
1. Problemstellung
2. Betrachtung der Leistung und der Branche
2.1 Definition Tourismus und Definitionsansätze für den Begriff Dienstleistung
2.2 Die touristische Dienstleistung
2.3 Besonderheiten der touristischen Dienstleistung
2.4 Der Reiseveranstaltermarkt in Deutschland
3. Das klassische Direktmarketing
3.1 Gründe für den Einsatz von Direktmarketing
3.2 Ziele und Begriff des Direktmarketings
3.3 Klassische Direktmarketinginstrumente und ihr Einsatz in der Tourismusbranche
3.3.1 Direct Mailing
3.3.2 Telefonmarketing
3.3.3 Telefax
3.3.4 Kundenclubs und Clubkarten
3.3.5 Teleshopping
3.4 Marktsegmentierung und Zielgruppenbestimmung als Voraussetzung für das Direktmarketing
3.4.1 Die angebotsorientierte Marktsegmentierung
3.4.2 Die nachfrageorientierte Marktsegmentierung
3.4.3 Kriterien für die Zielgruppenbestimmung
3.5 Die Kundendatenbank als Bestandteil des Direktmarketings
3.5.1 Elemente der Kundendatenbank
3.5.2 Die Bedeutung der Kundendatenbank in der Praxis
4. Das Internet als Medium für Direktmarketing
4.1 Die Stellung des Internet im Multimedia Angebot
4.2 Die Dienste des Internet
4.3 Die Nutzerstruktur des Internet
4.3.1 Unterscheidung der Nutzerprofile
4.3.2 Das Profil des reiseinteressierten Internetusers
4.4 Die Präsenz der Tourismusbranche im Internet
5. Gestaltungsmöglichkeiten für das Direktmarketing im Internet
5.1 Allgemeine Aspekte zum Direktmarketing im Internet
5.1.1 Vorteile des Mediums für das Direktmarketing
5.1.2 Restriktive Einflüsse auf das Direktmarketing im Internet
5.2 Das Leistungsangebot der virtuellen Reise- Marktplätze
5.3 Die Web- Site und Anforderungen für deren Konzeption
5.3.1 Die Steigerung des Bekanntheitsgrads der Web- Site
5.3.2 Die individualisierte Web- Site
5.4 Intelligent Agents: die Möglichkeit der individuellen Beratung
5.5 E-Mails und Newsletter
5.6 Virtuelle Communities
5.6.1 Reise- Communities im WWW
5.6.2 Vorteile einer Community aus Mitglieder- und Anbieter- sicht
5.7 Gewinnspiele
5.8 Foren und Diskussionsrunden
5.9 Erfolgskontrolle und die Messung der Effizienz im WWW
6. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht den Stellenwert und die Potenziale des Direktmarketings im Internet für Unternehmen der Tourismusbranche, um zu klären, ob das digitale Medium das klassische Direktmarketing ablösen oder ergänzen kann.
Die touristische Dienstleistung
In der Potential- oder Vorbereitungsphase steht der Gedanke im Mittelpunkt, dass ein Tourismusbetrieb lediglich die Fähigkeiten und Bereitschaft zur Erbringung einer Dienstleistung aufweisen muss. Dies sind verschiedene Leistungen der Reisevorbereitung, vor allem handelt es sich hierbei um die Beratung sowie die Bereitstellung und Sicherung der Verfügbarkeit von Plätzen (Buchen, Reservieren).
In der Prozess- oder Durchführungsphase wird die Dienstleistung im Sinne einer Tätigkeit betrachtet. Die Durchführung der Dienstleistung ist die Reise selbst. Es werden die internen Faktoren, wie Personal, Transportmittel und Beherbergungseinrichtungen mit den externen Faktoren, den Touristen kombiniert. Die Inanspruchnahme und die Erbringung der Dienstleistung erfolgen synchron, man spricht vom „uno- actu“- Prinzip. So konsumiert ein Tourist die Reise zum gleichen Zeitpunkt wie die Transport- oder die Übernachtungsleistung seitens der Tourismusbetriebe erbracht wird.
Das Ergebnis einer Tätigkeit steht in der Ergebnisphase im Vordergrund. Die Faktorenkombination wird mit dem Ziel eingesetzt, nutzenstiftende Wirkung an dem Touristen zu erreichen. Dieser hat den direkten Einzugsbereich der touristischen Leistungsersteller wieder verlassen, und nun haben sich bestimmte Leistungsergebnisse aufgrund der Reise eingestellt.
1. Problemstellung: Das Kapitel skizziert die Sättigungstendenzen im Reisemarkt und hinterfragt, ob das Internet das klassische Direktmarketing als primäres Instrument zur Kundenbindung ablösen wird.
2. Betrachtung der Leistung und der Branche: Hier werden die theoretischen Grundlagen der touristischen Dienstleistung und die Besonderheiten des Reiseveranstaltermarktes in Deutschland erläutert.
3. Das klassische Direktmarketing: Dieses Kapitel analysiert Instrumente wie Direct Mailing, Telefonmarketing und die Bedeutung von Kundendatenbanken für die Marktsegmentierung.
4. Das Internet als Medium für Direktmarketing: Die Rolle des Internet im Multimedia-Bereich, die Nutzerstruktur und die Präsenz von Touristikunternehmen werden hier untersucht.
5. Gestaltungsmöglichkeiten für das Direktmarketing im Internet: Dieses Kapitel behandelt spezifische Methoden wie individualisierte Webseiten, den Einsatz von intelligenten Software-Agenten, E-Mail-Marketing und virtuelle Communities.
6. Fazit: Die Arbeit schließt mit dem Ergebnis, dass das Internet eine wertvolle Ergänzung zum klassischen Marketing bietet, insbesondere durch die Möglichkeit der direkten Interaktion und Individualisierung.
Direktmarketing, Internet, Tourismusbranche, Reiseveranstalter, Dienstleistung, Kundenbindung, Kundendatenbank, Marktsegmentierung, Interaktivität, E-Mail-Marketing, Newsletter, Virtuelle Communities, Intelligent Agents, Online-Reisemarkt, Zielgruppenbestimmung
Die Arbeit analysiert, wie das Internet als Medium für Direktmarketing von Unternehmen in der Tourismusbranche genutzt werden kann und welche Chancen oder Risiken sich daraus für die Kundenbindung ergeben.
Zu den zentralen Feldern gehören die theoretische Einordnung touristischer Dienstleistungen, der Vergleich klassischer und neuer Direktmarketinginstrumente sowie die Rolle von Kundendatenbanken.
Das Ziel ist es zu untersuchen, welchen Stellenwert das Internet im Marketing-Mix der Tourismusbranche einnimmt und ob eine Ablösung der klassischen Instrumente zu erwarten ist.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung empirischer Studienergebnisse zur Internetnutzung und zum Online-Verhalten im Reisebereich.
Der Hauptteil widmet sich der technischen und strategischen Gestaltung des Online-Direktmarketings, einschließlich der Konzeption von Webseiten, Communities und der Nutzung von Software-Agenten.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Direktmarketing, Tourismus, Internet, Kundenbindung, Kundendatenbank und interaktive Kommunikation charakterisiert.
Das Prinzip beschreibt die Synchronität von Produktion und Konsum der Dienstleistung; im Tourismus bedeutet dies, dass die Reiseerbringung (z.B. Transport oder Hotelaufenthalt) zeitgleich mit dem Erleben durch den Touristen stattfindet.
Sie ermöglichen eine automatisierte, individuelle Beratung und Prozessoptimierung, wodurch Kunden schneller passende Angebote erhalten, ohne stundenlange Wartezeiten im Reisebüro in Kauf nehmen zu müssen.
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