Diplomarbeit, 2003
106 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Was ist Wirtschaftsjournalismus?
3. Die Zielgruppe der Wirtschaftsjournalisten
3.1 Veränderungen am Markt und in der Zielgruppe
4. Wirtschaftspublizistik im Wandel der Zeit
4.1 Anforderungen früher und heute
5. Kritik an der Entwicklung des Wirtschaftsjournalismus
6. Vorstellung der untersuchten Publikationen
6.1 Tageszeitungen
6.1.1 Die Welt
6.1.2 Die Märkische Oderzeitung
6.2 Wirtschaftsmagazine
6.2.1 Die WirtschaftsWoche
6.2.2 impulse
7. Aufbau und Zusammensetzung der untersuchten Publikationen
7.1 Inhaltsanalyse
7.1.1 Inhalte der Wirtschaftsrubrik der Tageszeitungen
7.1.2 Inhalte der Wirtschaftsmagazine
7.1.3 Vergleich der Inhalte
7.2 Textsorten
7.2.1 Klassifikationsmodelle
7.2.2 Vorherrschende Textsorten in der Presse
7.2.3 Textsorten in der Wirtschaftsrubrik der Tageszeitungen
7.2.4 Textsorten in den Wirtschaftsmagazinen
7.2.5 Vergleich der Verwendung der Textsorten
7.3 Gestaltung
7.3.1 Gestaltungsmittel
7.3.2 Gestaltung der Wirtschaftsrubrik der Tageszeitungen
7.3.3 Gestaltung der Wirtschaftsmagazine
7.3.4 Vergleich der Gestaltung
8. Sprachliche Merkmale der Wirtschaftsberichterstattung
8.1 Syntax
8.1.1 Die Satzlänge
8.1.1.1 Satzlängen in der Wirtschaftsrubrik der Tageszeitungen
8.1.1.2 Satzlängen in den Wirtschaftsmagazinen
8.1.1.3 Vergleich der Satzlängen
8.1.2 Die Satzstruktur
8.1.2.1 Satzstrukturen in der Wirtschaftsrubrik der Tageszeitungen
8.1.2.2 Satzstrukturen in den Wirtschaftsmagazinen
8.1.2.3 Vergleich der Satzstrukturen
8.2 Lexik
8.2.1 Fachsprache
8.2.1.1 Bestimmung des Begriffs ‚Fachsprache’
8.2.1.2 Der Anglizismus
8.2.1.3 Anglizismen in der Wirtschaftsrubrik der Tageszeitungen
8.2.1.4 Anglizismen in den Wirtschaftsmagazinen
8.2.1.5 Vergleich der Verwendung von Anglizismen
8.2.2 Bildhafte Sprache
8.2.2.1 Metapher, Phraseologismus, Personifizierung – Definitionen
8.2.2.2 Bildhafte Sprache in der Wirtschaftsrubrik der Tageszeitungen
8.2.2.3 Bildhafte Sprache in den Wirtschaftsmagazinen
8.2.2.4 Vergleich der Verwendung bildhafter Sprache
8.2.3 Nominalstil
8.2.3.1 Formen des Nominalstils
8.2.3.2 Nominalstil in der Wirtschaftsrubrik der Tageszeitungen
8.2.3.3 Nominalstil in den Wirtschaftsmagazinen
8.2.3.4 Vergleich des Nominalstils
8.2.4 Verbstruktur
8.2.4.1 Vollverben – verbale Gefüge
8.2.4.2 Das Passiv der Verben
8.2.4.3 Der Konjunktiv der Verben
8.2.4.4 Verbale Gefüge, Passiv und Konjunktiv in der Wirtschaftsrubrik der Tageszeitungen
8.2.4.5 Verbale Gefüge, Passiv und Konjunktiv in den Wirtschaftsmagazinen
8.2.4.6 Vergleich der Verwendung verbaler Gefüge, des Passivs und des Konjunktivs
9. Zusammenfassung
Das Hauptziel dieser Diplomarbeit ist die vergleichende Analyse der Wirtschaftsberichterstattung in Tageszeitungen und Wirtschaftsmagazinen. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie sich die Berichterstattung inhaltlich, lexikalisch und textlinguistisch unterscheidet und welche Gemeinsamkeiten zwischen diesen Medienformen bestehen.
8.2.1.2 Der Anglizismus
Wie oben bereits beschrieben, bedienen sich Fachsprachen traditionell eher des Wortschatzes klassischer Sprachen. In den letzten Jahrzehnten orientierte sich aber insbesondere die Sprache der Wirtschaft verstärkt am Englischen. Das erklärt auch die große Anzahl von Anglizismen in den Wirtschaftsrubriken der Zeitungen und in den Wirtschaftsmagazinen und rechtfertigt ein eigenes Kapitel in dieser Arbeit. Weiterhin soll die Untersuchung der vorliegenden Publikationen auf Anglizismen die fachsprachliche Ausrichtung der Wirtschaftsberichterstattung aufzeigen und stellvertretend für andere Merkmale von Fachsprachen stehen.
Auch heute noch ist die Definition von Zindler aus den 50er Jahren anerkannt und weit verbreitet. Laut ihm ist ein Anglizismus „ein Wort aus dem britischen oder amerikanischen Englisch im Deutschen oder eine nicht übliche Wortkomposition, jede Art der Veränderung einer deutschen Wortbedeutung oder Wortverwendung nach britischem oder amerikanischem Vorbild“ (zit. n. Busse 1993: 15). Mit anderen Worten ist ein Anglizismus ein aus dem Englischen in eine nicht englische Sprache übernommener Ausdruck, der als lexikalische Einheit, in idiomatischer Verwendung oder als syntaktische Konstruktion auftreten kann (vgl. Bußmann 2002: 81).
Weiterhin wird laut Fink noch zwischen Voll-, Teil- und Nullsubstitution unterschieden (1997: 63). Eine Vollsubstitution ist demzufolge ein Begriff, der aus dem Englischen vollständig übersetzt wurde, vorher aber im Deutschen gar nicht existierte. Vollsubstitutionen sind äußerst schwer zu erkennen und selbst in der Sprachwissenschaft oft umstritten. Das deutsche Wort ‚Gruppenarbeit‘ entstand aber beispielsweise erst, nachdem das englische Wort ‚teamwork‘ in den deutschen Sprachraum gelangte. Zu den Teilsubstitutionen gehören Wörter oder Wortverbindungen, die teils aus einem englischen und teils aus einem deutschen Wort bestehen. Als Beispiele aus der Wirtschaft kann man hier die ‚Ratingagentur‘ oder den ‚Wirtschaftsboom‘ anführen. Eine Nullsubstitution dagegen ist z. B. der Begriff ‚New Economy‘, der aus der heutigen Wirtschaft nicht mehr wegzudenken ist. Das Wort wurde aus dem Englischen vollständig übernommen, es gab und gibt dazu keine anerkannte und allgemein gebräuchliche deutsche Übersetzung.
1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Thema Wirtschaftsjournalismus und legt das Ziel der vergleichenden Analyse von Tageszeitungen und Magazinen fest.
2. Was ist Wirtschaftsjournalismus?: Dieses Kapitel bietet Definitionen des Begriffs und erläutert die verschiedenen Aufgaben der Wirtschaftsjournalisten.
3. Die Zielgruppe der Wirtschaftsjournalisten: Es wird die Bedeutung der Zielgruppenorientierung diskutiert und wie sich diese in den letzten Jahrzehnten verändert hat.
4. Wirtschaftspublizistik im Wandel der Zeit: Dieses Kapitel betrachtet die historische Entwicklung und den Wandel der Anforderungen an den Wirtschaftsjournalismus.
5. Kritik an der Entwicklung des Wirtschaftsjournalismus: Hier werden Gefahren und Probleme diskutiert, die durch neue Anforderungen und wirtschaftliche Zwänge entstehen.
6. Vorstellung der untersuchten Publikationen: Die für die Analyse ausgewählten Medien ("Die Welt", "Märkische Oderzeitung", "WirtschaftsWoche", "impulse") werden detailliert vorgestellt.
7. Aufbau und Zusammensetzung der untersuchten Publikationen: In diesem Kapitel werden Inhalte, Textsorten und die Gestaltung der Publikationen analysiert und verglichen.
8. Sprachliche Merkmale der Wirtschaftsberichterstattung: Der umfangreiche Hauptteil untersucht syntaktische (Satzlänge, Satzstruktur) und lexikalische Aspekte (Fachsprache, Anglizismen, bildhafte Sprache, Nominalstil, Verbstruktur).
9. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse und einer Reflektion über die Rolle und Zukunft des Wirtschaftsjournalismus.
Wirtschaftsjournalismus, Wirtschaftspublizistik, Tageszeitungen, Wirtschaftsmagazine, Inhaltsanalyse, Textsorten, Sprachmerkmale, Fachsprache, Anglizismen, Nominalstil, Satzstruktur, Medienvergleich, Wirtschaftsberichterstattung, Zielgruppenorientierung, Journalismus.
Die Diplomarbeit untersucht und vergleicht die Wirtschaftsberichterstattung in Printmedien, wobei sie den Fokus auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Tageszeitungen und Wirtschaftsmagazinen legt.
Zentrale Felder sind der inhaltliche Aufbau, die Verwendung verschiedener Textsorten, die visuelle Gestaltung sowie spezifische sprachliche Merkmale wie Syntax und Lexik.
Das Ziel ist es, die Wirtschaftsberichterstattung unter inhaltlichen, lexikalischen und textlinguistischen Aspekten zu analysieren, um zu verstehen, wie verschiedene Medientypen auf ihre jeweiligen Zielgruppen reagieren.
Es werden empirische Methoden der Inhaltsanalyse sowie statistische Auswertungen von Satzlängen, Satzstrukturen und sprachlichen Besonderheiten wie Anglizismen und Stilmitteln angewandt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der untersuchten Publikationen sowie die detaillierte Analyse und den Vergleich von Aufbau, Inhalten, Textsorten, Gestaltung und sprachlichen Besonderheiten (Syntax und Lexik).
Wichtige Begriffe sind Wirtschaftsjournalismus, Wirtschaftspublizistik, Inhaltsanalyse, Anglizismen, Nominalstil und Medienvergleich.
Die Analyse zeigt, dass die Erscheinungsfrequenz maßgeblich die Themenwahl und die Gestaltung beeinflusst; während Tageszeitungen stärker auf Aktualität setzen, bieten Magazine mehr Hintergrund, Analysen und Ratgeberinhalte.
Während Tageszeitungen eher auf Einfachsätze setzen, greifen Magazine häufiger auf komplexe Satzgefüge zurück; zudem ist die Verwendung von Anglizismen in Wirtschaftsmagazinen ausgeprägter.
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