Masterarbeit, 2013
77 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Einordnung dieser Arbeit
1.2 Konzeption und Aufbau dieser Arbeit
2 Begriffe und Definitionen
2.1 Qualität
2.2 Dimensionen der Qualität
2.2.1 Allgemeines
2.2.2 Dimensionen nach David A. Garvin
2.2.3 Dimensionen nach Avedis Donabedian
2.3 Qualitätsmanagementsysteme
2.3.1 Allgemeines
2.3.2 Der PDCA-Zyklus
2.3.3 Qualitätsmanagementmodelle
2.4 Ambulante Pflege
3 Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2008
3.1 Allgemeines
3.1.1 Grundsätze dieses Qualitätsmanagementsystems
3.1.2 Ansatz dieses Qualitätsmanagementsystems
3.2 Qualitätsmanagementsystem
3.3 Führungsprozesse
3.4 Ressourcen
3.5 Realisierungsprozesse
3.6 Prozesse zur Messung, Analyse und Verbesserung
4 Anforderungen an ein Qualitätsmanagement in der Pflegeversicherung
4.1 Allgemeines
4.2 Qualitätsmanagementsystem
4.3 Führungsprozesse
4.4 Ressourcen
4.5 Realisierungsprozesse
4.6 Prozesse zur Messung, Analyse und Verbesserung
5 Ansatz für ein Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001:2008 in der ambulanten Pflege
5.1 Allgemeines
5.2 Qualitätsmanagementsystem
5.3 Führungsprozesse
5.4 Ressourcen
5.5 Realisierungsprozesse
5.6 Prozesse zur Messung, Analyse und Verbesserung
6 Fazit
Die vorliegende Masterarbeit verfolgt einen integrativen Ansatz, um die Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem (QMS) auf Basis der DIN EN ISO 9001:2008 mit den spezifischen gesetzlichen Rahmenbedingungen der Träger der Pflegeversicherung (MuG und QPR) in der ambulanten Pflege zu harmonisieren und zu erfüllen. Ziel ist die Entwicklung einer strukturierten und praktikablen Anleitung für Pflegeeinrichtungen, um ein standardisiertes, qualitätsorientiertes System aufzubauen, das als Basis für kontinuierliche Verbesserung und zukünftige Zertifizierungsambitionen dient.
1.1 Einordnung dieser Arbeit
Der Gesetzgeber hat im Rahmen der Pflegeversicherung die Beteiligten zur Sicherung der Pflegequalität verpflichtet. Im Zusammenhang mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Pflegeversicherung fällt häufig der Begriff „Qualität“. Dabei werden Forderungen hinsichtlich Qualitätsprüfungen sowie der Qualitätssicherung aufgestellt. Diese finden ihren Ausfluss in Maßstäben und Grundsätzen für die Qualität und Qualitätssicherung sowie für die Entwicklung eines einrichtungsinternen Qualitätsmanagements nach § 113 SGB XI in der ambulanten Pflege (MuG) und Qualitätsprüfungs-Richtlinien des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. (QPR). Diese haben den gewünschten Effekt von einrichtungsinternen Qualitätsmanagementsystemen (QMS) in der Pflegebranche erreicht.
Bei einrichtungsinternen QMS liegt der Schwerpunkt häufig in der alleinigen Erfüllung der Anforderungen des MDS, also in der Qualitätssicherung der Pflege. Zu diesem Thema stehen auch eine beachtliche Anzahl von Veröffentlichungen zur Verfügung. Sie bieten meist empirische Lösungsansätze von Qualitätsbeauftragten und -managern, eben meist auf Basis der QPR und unterstützen die Bemühungen zum Aufbau eines einrichtungsinternen QMS.
Von ihren Grundannahmen her sollen QMS an sich bestrebt sein sich ständig zu verbessern und weiterzuentwickeln. Damit verbunden ist der Gedanke einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen. Aus Sicht des Verfassers stellt der Aufbau eines einrichtungsinternen QMS auf der genannten Basis nur den ersten Schritt zur Sicherung eines Wettbewerbsvorteils dar. Das geforderte QMS muss also eine Weiterentwicklung erfahren. Dies wird auch im Rahmen der MuG gefordert.
1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die gesetzliche Verpflichtung zur Qualitätssicherung in der Pflege und begründet die Notwendigkeit eines integrativen QMS-Ansatzes, der über die bloße Erfüllung der MDK-Anforderungen hinausgeht.
2 Begriffe und Definitionen: In diesem Kapitel werden die grundlegenden Begriffe der Qualität, der Qualitätsdimensionen nach Garvin und Donabedian sowie gängige QMS-Modelle definiert, um ein einheitliches Verständnis für die Arbeit zu schaffen.
3 Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2008: Dieser Abschnitt beschreibt die allgemeinen Anforderungen der ISO-Norm und die Grundsätze eines prozessorientierten Qualitätsmanagementsystems in einem theoretischen Kontext.
4 Anforderungen an ein Qualitätsmanagement in der Pflegeversicherung: Hier werden die spezifischen gesetzlichen Anforderungen der MuG und QPR für ambulante Pflegedienste detailliert dargestellt und auf die Bereiche Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität untersucht.
5 Ansatz für ein Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001:2008 in der ambulanten Pflege: Der Hauptteil liefert einen praktischen Ansatz zur Integration der ISO-Norm-Forderungen mit den nationalen Pflegeanforderungen, einschließlich der Dokumentationspflichten und der Prozessgestaltung.
6 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Integration der ISO-Norm in die ambulante Pflege zwar einen anfänglichen Mehraufwand bedeutet, aber durch Synergien und eine verbesserte Wettbewerbsposition langfristig Ressourcen effizienter einsetzt.
Qualitätsmanagement, DIN EN ISO 9001:2008, ambulante Pflege, Pflegeversicherung, MuG, QPR, MDK, Prozessorientierung, PDCA-Zyklus, Qualitätssicherung, Dokumentation, Führung, Ressourcenmanagement, Kundenzufriedenheit, Wettbewerbsvorteil
Die Arbeit untersucht, wie ein Qualitätsmanagementsystem nach der international anerkannten Norm DIN EN ISO 9001:2008 in ambulanten Pflegeeinrichtungen unter Berücksichtigung der speziellen nationalen Anforderungen (MuG und QPR) erfolgreich implementiert werden kann.
Die zentralen Felder umfassen das Qualitätsmanagement nach ISO-Norm, die gesetzlichen Grundlagen der deutschen Pflegeversicherung, die Prozessgestaltung in der Pflege sowie die Erstellung und Lenkung eines Qualitätsmanagementhandbuchs.
Das Ziel ist die Erarbeitung eines integrativen Ansatzes, der die strikten Forderungen der Pflegekassen mit der prozessorientierten Struktur der ISO 9001 verbindet, um eine nachhaltige Qualitätssicherung und kontinuierliche Verbesserung zu ermöglichen.
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse zu Normen und gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie die Erstellung einer Zuordnungsmatrix, um die spezifischen Anforderungen der MuG und QPR in die Systematik der DIN EN ISO 9001 zu überführen.
Im Hauptteil werden die Anforderungen der DIN EN ISO 9001 den regulatorischen Vorgaben der Träger der Pflegeversicherung gegenübergestellt, Lücken identifiziert und konkrete Lösungsvorschläge für die Dokumentation und Prozessführung in der ambulanten Pflege entwickelt.
Die Arbeit lässt sich vor allem durch die Begriffe Qualitätsmanagement, ambulante Pflege, ISO 9001, MuG, QPR und kontinuierliche Verbesserung kennzeichnen.
Der Verfasser nutzt eine eigens entwickelte Zuordnungsmatrix, um die Anforderungen beider Regelwerke in eine einheitliche, normorientierte Struktur zu überführen und so Widersprüche durch eine prozessorientierte Systematik aufzulösen.
Die Musterdokumente dienen als praktische Vorlagen für Pflegeeinrichtungen, um das theoretisch erarbeitete System unmittelbar in die Betriebspraxis umzusetzen, etwa bei der Erstellung des Qualitätsmanagementhandbuchs oder der Befragung zur Kundenzufriedenheit.
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