Masterarbeit, 2013
143 Seiten, Note: 1,2
1. MOBILES LERNEN UND MOBILE ENDGERÄTE
1.1. TERMINOLOGIE
1.1.1. Medium bzw. Medien
1.1.2. Medienpädagogik und Mediendidaktik
1.1.2.1. Historische Entwicklung
1.1.3. Lerntheorien und Lernprogramme
1.1.3.1. Behaviorismus
1.1.3.2. Kognitivismus
1.1.3.3. Konstruktivismus
1.1.3.4. Konnektivismus
1.1.4. Lehr- und Lernsysteme
1.1.5. Mobile Learning (mLearning)
1.1.6. Medientypen und Differenzierungen
1.1.6.1. Digital Natives
1.1.6.2. Digital Immigrants
1.1.6.3. Generationenkonzept
1.1.6.4. Digital Gap bzw. Digital Divide
1.1.6.5. Early Adoptors und Followers
1.1.6.6. Medienpädagogische Typen von Lehrenden
1.1.7. Smartphones und Tablet-PCs
1.1.7.1. Smartphones
1.1.7.2. Tablet-PCs
1.1.7.3. Smartphones und Tablet-PCs im Vergleich
1.1.7.4. Geschichtliche und zukünftige Entwicklungen
1.1.8. Software für Smartphones und Tablet-PCs
1.1.8.1. Betriebssysteme
1.1.8.2. Rück- und Ausblicke
1.1.8.3. Programme (Apps)
1.1.8.4. Zahlen und Prognosen
2. DIE ROLLE DER MEDIENKOMPETENZ IN BEZUG AUF DAS KOMPETENZPROFIL
2.1. KOMPETENZPROFIL LEHRENDER
2.2. DEFINITIONEN VON MEDIENKOMPETENZ
2.3. LEHRKRÄFTE UND MEDIENKOMPETENZ
2.3.1. Vermittlung von Medienkompetenz in der Ausbildung von Lehrenden
2.3.2. Medienkompetenzbeeinflussung durch die Lehrkräfte selber
2.4. MESSBARKEIT VON MEDIENKOMPETENZ
3. PROJEKTE, STUDIEN UND PUBLIKATIONEN ZUR MOBILEN MEDIENKOMPETENZ
3.1. STATUS QUO IN ÖSTERREICH – STAND JULI 2012
4. EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG
4.1. FORSCHUNGSFRAGEN
4.2. UNTERSUCHUNGSDESIGN
4.2.1. Grundgesamtheit und Stichprobenkalkulation
4.2.2. Fragebogenkonzeption
4.2.3. Pretests
4.2.4. Erhebung
4.2.5. Auswertung
4.2.5.1. Kodierung
4.2.5.2. Reliabilitätsanalyse
4.2.5.3. Transformation
4.2.5.4. Mittelwertbildung
4.2.5.5. Clusteranalysen
4.3. INTERPRETATION DER ERGEBNISSE
4.3.1. Forschungsfrage F1: Inwieweit richten die oberösterreichischen Lehrerinnen und Lehrer ihre Medienkompetenz, bezüglich Smartphones und Tablet-PCs in der Schule, aus und welche medienpädagogischen Kompetenz- und Handlungsmuster lassen sich daraus erkennen?
4.3.1.1. Selbsteinschätzung anhand vorgegebener Medientypen
4.3.1.2. Clusteranalytisch ermittelte Medientypen
4.3.1.3. Zusammenfassung Forschungsfrage F1
4.3.2. Forschungsfrage F2: Inwieweit trifft die Aussage von Moser (2010, S. 139), dass bildungshöhere Schichten den „Early Adoptors“ zuzurechnen sind, auch auf oberösterreichische Lehrkräfte zu?
4.3.2.1. Zusammenfassung Forschungsfrage F2
4.3.3. Forschungsfrage 3: Inwieweit lässt sich, bezüglich der Medien-typen, ein geschlechterspezifischer Unterschied erkennen?
4.3.3.1. Zusammenfassung Forschungsfrage F3
5. RESÜMEE
6. ZUSAMMENFASSUNG
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die empirische Analyse der Medienkompetenz von Lehrkräften an oberösterreichischen Schulen im Kontext mobiler Endgeräte wie Smartphones und Tablet-PCs. Die Forschungsfrage untersucht dabei, wie diese Lehrkräfte ihre Kompetenz ausrichten, welche Handlungsmuster bestehen und inwieweit geschlechterspezifische Unterschiede oder eine Zugehörigkeit zu bestimmten Clustern (wie "Early Adopters") erkennbar sind.
1.1.3.4. Konnektivismus
Siemens (2009, S. 9 ff.) beschreibt den Konnektivismus als vierte Lerntheorie, die von ihm entwickelt wurde. Siemens geht davon aus, dass es eine wachsende Tendenz der Lernenden zu einem informellen, vernetzten und elektronisch gestützten Lernen, hervorgerufen durch eine Veränderung der Kommunikation, z. B. mittels Mobiltelefon, E-Mail oder sozialen Netzwerken, gibt. Da heutzutage die Jugendlichen im Zeitalter des Web 2.0 aufwachsen, werden laut Siemens die bisher bekannten Lerntheorien diesen veränderten Anforderungen nicht mehr gerecht.
Der Konnektivismus ist für Kuhlmann und Sauter (2008, S. 47 f.) jedoch keine eigenständige Lerntheorie, sondern eine pragmatische Lernkonzeption, welche die gesellschaftlichen Veränderungen aktiv aufgreift und in die geplanten Lernprozesse integriert. Der Konnektivismus greift die technologische Entwicklung, die wachsende Vernetzung und den Informations-Overkill auf. Dabei misst der Konnektivismus dem Lernen im und durch das Netz eine zentrale Bedeutung zu. Die Anwendungen des Webs 2.0, insbesondere die „Social Software“, nehmen an Gewicht zu, weil sie den Wissensaustausch und die Kompetenzentwicklung fördern.
Für Schweiger (2006, S. 26) unterscheidet sich der Konnektivismus gegenüber den bisherigen Lerntheorien dadurch, dass er nicht nur die Frage wie man lernt, sondern auch die Fragen „was man lernt“ und „welchen Wert das Wissen für den Einzelnen hat“ berücksichtigt. Alle anderen Lerntheorien gehen davon aus, dass Lernen durch Begründung und/oder Erfahrung erfolgt und es in der heutigen Wissensgesellschaft aber unmöglich ist alle benötigten Erfahrungen selber zu erleben. Aus der Sicht von Siemens veraltet in unserer schnelllebigen Zeit ein bestimmtes Wissen in immer kürzeren Abständen und verliert somit stark an Wert.
1. MOBILES LERNEN UND MOBILE ENDGERÄTE: Dieses Kapitel erläutert grundlegende Begriffe, Lerntheorien und die technologische Entwicklung von mobilen Medien für den Bildungsbereich.
2. DIE ROLLE DER MEDIENKOMPETENZ IN BEZUG AUF DAS KOMPETENZPROFIL: Hier wird das Kompetenzprofil von Lehrenden analysiert und der Begriff Medienkompetenz in seinen verschiedenen Dimensionen definiert.
3. PROJEKTE, STUDIEN UND PUBLIKATIONEN ZUR MOBILEN MEDIENKOMPETENZ: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über den Forschungsstand und den Status Quo der Integration mobiler Medien in österreichischen Schulen.
4. EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG: Der Hauptteil beschreibt das Forschungsdesign, die Methodik der Clusteranalyse und die detaillierte Interpretation der Ergebnisse bezüglich der Medientypen von Lehrkräften.
5. RESÜMEE: Hier werden die Ergebnisse kritisch reflektiert und ein Plädoyer für eine intensivere Auseinandersetzung mit mobilen Medien in der Lehrerbildung formuliert.
6. ZUSAMMENFASSUNG: Dieses Kapitel fasst den theoretischen Aufbau und den empirischen Prozess der gesamten Masterthesis zusammen.
Medienkompetenz, Mobile Learning, Smartphones, Tablet-PCs, Lehrerbildung, Empirische Untersuchung, Clusteranalyse, Digital Natives, E-Learning, Mediendidaktik, Unterricht, Informationstechnologie, Medientypen, Schulentwicklung, Bildungswesen.
Die Arbeit untersucht die Medienkompetenz von Lehrenden an oberösterreichischen Schulen im Kontext der Nutzung mobiler Medien wie Smartphones und Tablet-PCs.
Die zentralen Themen umfassen die medienpädagogischen Grundlagen, lerntheoretische Ansätze, die Messbarkeit von Medienkompetenz und die tatsächliche Nutzung mobiler Geräte im Unterricht.
Ziel ist es, ein differenziertes Bild der Medienkompetenz und der verschiedenen Medientypen unter den oberösterreichischen Lehrkräften zu gewinnen und deren Einstellung zur Integration dieser Technologien zu erfassen.
Es wurde eine standardisierte schriftliche Befragung (Paper-Pencil Methode) durchgeführt, deren Ergebnisse mittels deskriptiver Statistik und einer k-means Clusteranalyse ausgewertet wurden.
Der Hauptteil widmet sich der empirischen Erhebung, dem Untersuchungsdesign, der clusteranalytischen Identifizierung von vier Lehrertypen sowie der Interpretation dieser Ergebnisse hinsichtlich Geschlecht und Alter.
Medienkompetenz, Mobile Learning, Smartphones, Tablet-PCs, Lehrerbildung, Empirische Untersuchung und Clusteranalyse.
Die Lehrkräfte wurden in vier Cluster eingeteilt: Engagierte Lehrkräfte, medienbildende Lehrkräfte, medienpassive/-kritische Lehrkräfte und technikaffine Lehrkräfte, die sich in ihrer technischen Ausstattung und ihrer Bereitschaft zur Medienintegration unterscheiden.
Ja, die Analyse zeigt, dass männliche Lehrkräfte in der Tendenz positiver gegenüber mobilen Medien eingestellt sind und bei den Clustern eine höhere Affinität zeigen als ihre weiblichen Kolleginnen.
Während viele Lehrkräfte der Bedeutung von Medienbildung theoretisch zustimmen, hapert es in der Praxis an konkreter Umsetzung, wobei "engagierte Lehrkräfte" eine kleine Minderheit bilden, die aktiv vorangeht.
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