Masterarbeit, 2013
59 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Welche Werke gehören zum Frauen Drama?
2.1. Gender und Frauen Drama
2.2. Die Entstehung des Frauen-Dramas in den USA
3. Susan Keating Glaspell Trifles
3.1. Die Bedeutung der Symbole
3.2. Symbole der Einsamkeit
3.3. Die Rolle der Symbole in der Beschreibung der unglücklichen Ehe
3.4. Die Gender-Rolle von Männern und Frauen. Eine Welt – zwei Weltanschauungen
4. Lillian Florence Hellman The Children´s Hour
4.1. Die Gender-Rolle von Mary Tilford
4.2. Die Gender-Rolle von Mrs. Amalia Tilford
4.3. Die Gender-Rollen von Martha Dobie und Karen Wright
4.4. Kritik von Hellman der Gender-Rollen
5. Schlussbetrachtung
6. Quellenangaben
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Erforschung des amerikanischen Frauen-Dramas unter besonderer Berücksichtigung der Darstellung weiblicher Figuren durch Autorinnen Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts, um deren Wandel im Kontext gesellschaftlicher Umbrüche aufzuzeigen. Dabei wird analysiert, wie sich die Perspektive der Frau im Drama von einem passiven Objekt hin zu einem aktiven, reflektierten Subjekt entwickelt.
3.1. Die Bedeutung der Symbole
Symbol leitet sich vom griechischen sýmbolon ab und ist ein wahrnehmbares Zeichen bzw. Sinnbild (Gegenstand, Handlung, Vorgang), das stellvertretend für etwas nicht Wahrnehmbares (auch Gedachtes bzw. Geglaubtes) steht. In einem engeren Sinn jedes Schriftzeichen oder Bildzeichen mit verabredeter oder unmittelbar einsichtiger Bedeutung, das zur verkürzten oder bildhaften Kennzeichnung und Darstellung zum Beispiel eines Begriffs, Objekts, Verfahrens, Sachverhalts verwendet wird. (Schülerduden Philosophie 2002) Das Symbol kann mit einer besonderen Konnotation einhergehen und/oder einen tieferen Sinn andeuten oder ausdrücken. In der Regel ist die Bedeutung des Symbols nicht eindeutig und es ist schwer bis unmöglich, es gänzlich aufzulösen. Es birgt etwas Geheimnisvolles in sich, ein Hinweis, der es möglich macht, das zu erraten, worüber der Autor in seinem Werk nicht explizit sprechen wollte. Die Entschlüsselung des Symbols ist viel öfter durch Intuition und Gefühl möglich als durch eine rationale Herangehensweise. Die von Glaspell eingesetzten symbolträchtigen Kleinigkeiten (trifles) haben ihre Besonderheiten und sind zweistufig aufgebaut: Auf der ersten Ebene sind konkrete, realistische Details erkennbar, auf der zweiten, der verborgenen Ebene, geht es um die innere Welt der Hauptfigur des Stücks, ihre Sicht der Welt, ihre Erinnerungen. Beide Ebenen vereinigen sich im symbolischen Bild. Für Glaspell spielt meiner Meinung nach die zweite Ebene die wichtigere Rolle. Ihr Ziel ist es, dem Leser bzw. dem Zuschauer diese geistige Weltsicht zu erschließen.
1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert das Forschungsziel, die Entwicklung des amerikanischen Frauen-Dramas zu erforschen und dabei den Fokus auf die weibliche Perspektive und gesellschaftliche Veränderungen um die Jahrhundertwende zu legen.
2. Welche Werke gehören zum Frauen Drama?: Das Kapitel untersucht theoretische Definitionen des Feminismus und des Frauen-Dramas und diskutiert die Frage, ob Literatur zwingend nach geschlechtsspezifischen Kriterien eingeteilt werden kann.
3. Susan Keating Glaspell Trifles: Hier wird das Drama Trifles analysiert, wobei der Fokus auf den Symbolen liegt, die die geschlechtsspezifische Rollenverteilung und die Unterdrückung der Frau im ländlichen Amerika widerspiegeln.
4. Lillian Florence Hellman The Children´s Hour: Dieses Kapitel untersucht das Stück The Children’s Hour und analysiert die verschiedenen weiblichen Charaktere, deren Gender-Rollen und die Kritik der Autorin an patriarchal geprägten gesellschaftlichen Vorurteilen.
5. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass die untersuchten Dramen einen wesentlichen Beitrag zur Entstehung einer weiblichen Tradition im amerikanischen Theater leisteten, indem sie die Stellung der Frau kritisch reflektierten.
6. Quellenangaben: Dieses Verzeichnis enthält die bibliografischen Daten der verwendeten wissenschaftlichen Literatur und Quellen.
Frauen-Drama, amerikanisches Drama, Susan Glaspell, Lillian Hellman, Gender, Feminismus, patriarchale Gesellschaft, Rollenverteilung, Symbole, Trifles, The Children’s Hour, Geschlechterrollen, weibliche Identität, soziale Konstrukte, Realismus.
Die Arbeit untersucht das amerikanische Frauen-Drama des 20. Jahrhunderts und analysiert, wie sich weibliche Charaktere aus der Sicht von Autorinnen in einer patriarchalen Gesellschaft entwickeln.
Zentrale Themen sind die Entstehung des Frauen-Dramas in den USA, die Analyse von Geschlechterrollen, die Bedeutung von Symbolik und Sprache in Dramen sowie die Kritik an patriarchalischen Strukturen.
Das Hauptziel besteht darin, den Wandel der weiblichen Figur im amerikanischen Drama aufzuzeigen, der einhergeht mit einer gesellschaftlichen Neuordnung der sozialen Kodizes zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Die Arbeit nutzt eine literaturwissenschaftliche Analyse, die theoretische Grundlagen des Feminismus mit der praktischen Interpretation zweier ausgewählter Dramen (Trifles und The Children’s Hour) verknüpft.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zum Frauen-Drama sowie detaillierte Textanalysen der Theaterstücke von Susan Glaspell und Lillian Hellman unter Berücksichtigung feministischer Literaturkritik.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Frauen-Drama, Gender, patriarchale Gesellschaft, weibliche Identität und soziale Rollenverteilung charakterisieren.
Die Küche dient als zentraler Symbolraum für den eingeschränkten Lebensraum und die Unterdrückung von Mrs. Wright, den die männlichen Charaktere irrtümlich als irrelevant abtun.
Die Lüge der Schülerin Mary Tilford fungiert als Katalysator, um soziale Machtstrukturen aufzudecken und die Intoleranz einer Kleinstadt gegenüber nicht-traditionellen Lebensmodellen zu demonstrieren.
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