Masterarbeit, 2012
121 Seiten, Note: 1,6
Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der Partizipation wohnungsloser Menschen. Ziel der qualitativen Untersuchung ist es, die subjektiven Sichtweisen und Wahrnehmungen von wohnungslosen Menschen als Expert_innen ihrer Lebenswelt zu erfassen. Die Arbeit analysiert, ob, wie und in welchem Umfang wohnungslose Menschen in verschiedenen Bereichen partizipieren und in welchen Gebieten und auf welche Art und Weise sie das überhaupt möchten.
Das erste Oberkapitel behandelt die Themen Armut, Ausgrenzung und Wohnungslosigkeit sowie das Partizipationskonzept und Theorien Sozialer Arbeit. Es werden verschiedene Armuts- und Ausgrenzungskonzepte erörtert, das Ausmaß von Armut und Wohnungslosigkeit in Deutschland dargestellt und die rechtlichen Grundlagen für Partizipation wohnungsloser Menschen beleuchtet. Darüber hinaus werden Theorien Sozialer Arbeit wie die Lebensweltorientierung, die Lebensbewältigung und die Lebensgestaltung vorgestellt, die Konzepte zur Überwindung problematischer Lebenssituationen beinhalten.
Das zweite Oberkapitel widmet sich dem Forschungsdesign der Arbeit. Es werden die methodischen Grundlagen, die Erhebungsmethode des problemzentrierten Leitfadeninterviews und die Auswertungsmethode der Grounded Theory beschrieben. Außerdem werden die Samplingstrategie, der Feldzugang und die Durchführung der Interviews erläutert. Abschließend werden ethische Aspekte des Forschungsvorhabens reflektiert.
Das dritte Oberkapitel präsentiert die empirischen Ergebnisse der Untersuchung. Es werden die institutionellen Rahmenbedingungen der Wohnungsnotfallhilfe in der Stadt X beschrieben und die Interviewpartner_innen sowie deren Problemlagen vorgestellt. Im Anschluss werden die Kategorien ,Bewältigung' und ,Partizipation' analysiert. Die Ergebnisse der Auswertung werden in Bezug zu den im ersten Kapitel dargestellten Theorien Sozialer Arbeit gesetzt und Handlungsstrategien für die Soziale Arbeit abgeleitet.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Partizipation, Wohnungslosigkeit, Armut, soziale Ausgrenzung, Lebensweltorientierung, Lebensbewältigung, Lebensgestaltung, Empowerment, Grounded Theory, qualitative Sozialforschung, Handlungsstrategien und Soziale Arbeit.
Wohnungslosigkeit ist oft durch einen Mangel an Teilhabe definiert. Partizipation soll diese Menschen wieder als Experten ihrer eigenen Lebenswelt einbeziehen.
Es wurde ein qualitatives Forschungsdesign mit problemzentrierten Leitfadeninterviews und der Auswertung nach der Grounded Theory gewählt.
Die Arbeit bezieht sich auf die Lebensweltorientierung nach Thiersch, die Lebensbewältigung nach Böhnisch und die Lebensgestaltung nach Möller.
Ziel ist es herauszufinden, in welchen Bereichen wohnungslose Menschen partizipieren möchten und wie die Soziale Arbeit sie dabei unterstützen kann.
Empowerment zielt darauf ab, die Selbstbestimmung und Handlungsfähigkeit ausgegrenzter Menschen zu stärken, damit sie ihre Interessen selbst vertreten können.
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