Masterarbeit, 2013
134 Seiten, Note: 2
Die Debatte entzündete sich an dem 2012 veröffentlichten Gedicht „Was gesagt werden muss“, in dem Grass Israel vor einem Erstschlag gegen den Iran warnte. Dies löste eine heftige Kontroverse über Israelkritik und Antisemitismus aus.
Untersucht wurden überregionale Qualitätszeitungen wie die Süddeutsche Zeitung, FAZ, Die Welt, taz, Die Zeit sowie die österreichischen Blätter Der Standard und Die Presse.
Zentrale Themen waren die Person Günter Grass und seine SS-Vergangenheit, die Berechtigung von Israelkritik, der Antisemitismus-Vorwurf, die literarische Qualität des Gedichts sowie die deutsche Debattenkultur an sich.
Die Einstufung von Grass als „Persona non grata“ durch Israel war ein diskursives Schlüsselereignis, das die Debatte weiter anheizte und Fragen nach der Verhältnismäßigkeit staatlicher Reaktionen auf literarische Texte aufwarf.
Die Arbeit analysiert, wie vehement und polarisierend publizistische Debatten in Deutschland geführt werden, insbesondere wenn sie historische Schuld und aktuelle geopolitische Verantwortung berühren.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

