Examensarbeit, 2011
74 Seiten, Note: 1,5
Einleitung
1. Didaktik – die Theorie des Unterrichts
1.1 Klassische didaktische Modelle im Vergleich
1.1.1 Bildungstheoretische Didaktik (1960)
1.1.2 Lehrtheoretische Didaktik (1965)
1.1.3 Lernzielorientierte Didaktik (1965-1979)
1.2 Neuere didaktische Modelle im Vergleich
1.2.1 Das „Hamburger Modell“ (1980)
1.2.2 Kritisch-kommunikative Didaktik (1980)
1.2.3 Kritisch-konstruktive Didaktik (1985)
1.2.4 Systemisch-konstruktive Didaktik (1990)
1.3 Mediendidaktik
2. Lernpsychologie und Didaktik
2.1 Formen des Lernens
2.1.1 Nicht-assoziatives Lernen
2.1.2 Assoziatives Lernen
2.1.3 Kognitives Lernen
2.1.4 Sozial-kognitives Lernen
2.1.5 Implizites Lernen
2.2 Lernen über alle Sinneskanäle
2.3 Motivationen und Emotionen als Einflüsse der Lernprozesse
2.4 Medieneinsatz aus lernpsychologischer Sicht
3. Medien im Unterricht
3.1 Überblick der Medienformen
3.2 Einsatz von Medien und Medienkompetenz
3.3 Ziele des Medieneinsatzes
4. Fachdidaktische Betrachtung
4.1 Einsatz verschiedener Medien im Geschichtsunterricht
4.1.1 Schriftliche Medien
4.1.2 Graphische Medien
4.1.3 Visuelle Medien
4.1.4 Akustische Medien
4.1.5 Gegenständliche Medien
4.2 Das Medium Karte
4.2.1 Klassifikationen
4.2.2 Bausteine
4.2.3 Kartenarbeit im Schulunterricht
4.3 Anwendungsbeispiel– Unterrichtskonzept
4.3.1 Konzeption
4.3.2 Umsetzung
4.3.2 Auswertung
5. Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung und Einsatzmöglichkeiten verschiedener Medien im Geschichtsunterricht, um die Wissensvermittlung lebendiger und ansprechender zu gestalten und die Lernprozesse durch gezielten Medieneinsatz zu unterstützen.
4.2.2 Kartenbausteine
Neben den genannten Klassifikationen bestehen Geschichtskarten ebenfalls aus unterschiedlichen Bausteinen, die je nach Karte und Thema dazugehörige Informationen enthalten. Diese sind (vgl. Böttcher, 2005, S. 184-188):
1. Kartentitel
Dieser ist für das Verständnis der Karte wichtig, da er als erste Information über das Thema der Karte, bezogen auf Sachverhalt, Raum und Zeit, Auskunft geben muss (bspw. „1492 - Mit Kolumbus auf Entdeckungsfahrt“). Der Kartenbetrachter orientiert sich zunächst am Titel, darum sollte dieser sorgsam gewählt werden. Der Kartentitel kann auch als Schlüssel zum Kartenverständnis beschrieben werden. Eine subjektive Wertung in Richtung der Kartenauswertung sollte allerdings im Kartentitel vermieden werden.
2. Zeichenerklärung
Die Zeichenerklärung ist unter dem Begriff Legende bekannt. Sie ist als Schlüssel zur Kartenerschließung zu sehen, da durch sie alle in der Karte verwendeten Kartenzeichen und Kartenfarben erklärt werden. Ohne diese Erklärungen wäre die Karte nicht zu lesen.
3. Signaturen
Signaturen sind Kartenzeichen, die reale Objekte (Städte, Gebäude) und Erscheinungen (Kampfschauplätze) durch Zeichen ersetzen. Sie können bildhaft (ikonisch, bspw. gekreuzte Klingen für einen Kampf) oder abstrakt (nicht-ikonisch, bspw. ein Pfeil für eine Bewegungsrichtung) sein.
1. Didaktik – die Theorie des Unterrichts: Erläutert die theoretischen Grundlagen des Lehrens und Lernens anhand klassischer und moderner didaktischer Modelle.
2. Lernpsychologie und Didaktik: Analysiert verschiedene Lernformen, Motivationsfaktoren sowie die Rolle der Sinneswahrnehmung für den Lernerfolg.
3. Medien im Unterricht: Bietet einen Überblick über Medienformen und deren Bedeutung für die Effektivität des Unterrichts sowie die Förderung der Medienkompetenz.
4. Fachdidaktische Betrachtung: Überträgt die theoretischen Erkenntnisse auf das Fach Geschichte und diskutiert den Einsatz spezifischer Medien wie Quellen, Karten und digitaler Werkzeuge.
5. Schlussbetrachtung: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet den Nutzen sowie den Vorbereitungsaufwand des Medieneinsatzes im Unterricht.
Geschichtsunterricht, Mediendidaktik, Unterrichtsplanung, Lernpsychologie, Medienkompetenz, Historische Karten, Quellenarbeit, Konstruktivismus, Didaktische Analyse, Motivation, Wissensvermittlung, Interaktives Lernen, Fachdidaktik, Reflexion, Geschichtsbewusstsein.
Die Arbeit befasst sich mit der Rolle und den Anwendungsmöglichkeiten von Medien im Fach Geschichte, um Unterricht effektiver und anschaulicher zu gestalten.
Die zentralen Themen sind allgemeine Didaktik, lernpsychologische Grundlagen, fachdidaktische Medienkonzepte und die spezifische Bedeutung von Karten im Geschichtsunterricht.
Das Ziel ist es, den Nutzen und die Einsatzmöglichkeiten von Medien – insbesondere der Karte – wissenschaftlich zu begründen und durch eine exemplarische Unterrichtsplanung praktisch zu demonstrieren.
Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die auf der Auswertung didaktischer und fachwissenschaftlicher Literatur basiert und diese mit praktischen Überlegungen zur Unterrichtsplanung verknüpft.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (Didaktik, Lernpsychologie, Medieneinsatz) und eine fachspezifische Anwendung (Quellenarten, Kartenarbeit, Unterrichtskonzept für das Thema Kolumbus).
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Mediendidaktik, Kartenarbeit, Geschichtsdidaktik und Unterrichtsplanung charakterisiert.
Die Karte wird als wichtiges Medium zur Veranschaulichung von räumlich-zeitlichen Zusammenhängen hervorgehoben, das jedoch aufgrund seines hohen Abstraktheitsgrades eine systematische Einführung erfordert.
Die Arbeit betont, dass Medien keine Selbstläufer sind, sondern eine klare, auf Medienkompetenz basierende Planung erfordern, um den angestrebten Lernzuwachs tatsächlich zu erreichen.
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