Bachelorarbeit, 2012
55 Seiten
1 Forschungsbericht
2 Enhanced E-Books – Eine Begriffsbestimmung
2.1 Multimedia, Medien und Interaktivität
2.2 Mediale Einflüsse der Entwicklung des Enhanced E-Books
2.3 Charakteristika des Enhanced E-Books anhand einiger
Beispiele
3 Dateiformate und Softwaretechniken für Enhanced E-Books
3.1 E-Books als Anwendungen: Apps
3.1.1 App-Store – der falsche Ort für Enhanced E-Books?
3.1.2 In-App-Stores
3.2 Das offene Dateiformat EPUB (2)
3.3 Aufschlüsselung einer (Apple Fixed Layout-)EPUB-Datei
3.4 EPUB 3.0
3.4.1 Optionen für das Seitenlayout
3.4.2 Integration von Videos
3.4.3 Synchronisation durch Media Overlays
3.4.4 Animationen und Interaktivität durch JavaScript
3.5 Proprietäre Formate: Apples ibooks und Amazons KF8
4 Einsatzmöglichkeit für Enhanced E-Books im EPUB(3)-Format auf Devices
4.1 E-Reader
4.2 Tablets
4.3 Fallback als Lösung für die Gerätediversität
5 Fazit: Bietet EPUB 3.0 eine Alternative für die Produktion von Enhanced E-Books?
Diese Arbeit untersucht die Potenziale und technischen Herausforderungen von Enhanced E-Books, insbesondere im Segment der Kinder-E-Books. Ziel ist es, zu analysieren, inwieweit der neue Standard EPUB 3.0 eine zukunftsfähige und kosteneffiziente Alternative zur Produktion von proprietären App-basierten Lösungen für Verlage darstellt.
2.1 Multimedia, Medien und Interaktivität
Eine allgemein verbindliche Definition von Multimedia besteht nicht. Grundlegend ist jedoch die integrative Verbindung unterschiedlicher Medien.
Da die sogenannten »Neuen Medien« durch ihre Digitalisierung komplexere Strukturen als die konventionellen aufweisen, bietet sich zur detaillierten Beschreibung die folgende Einteilung von Steinmetz an: Er differenziert den Begriff »Medium« vor dem Hintergrund eines technisch-funktionalen Medienverständnisses in die Kategorien Repräsentations-, Perzeptions-, Präsentations-, Speicher-, Übertragungs- und Informationsaustauschmedium, wobei die letzteren beiden im Kontext dieser Arbeit nicht weiter von Belang sind. Das Speichermedium bezeichnet einen materiellen Datenträger wie eine CD-ROM, das Präsentationsmedium die Mittel zur Darstellung von Informationen wie Bildschirm und Lautsprecher. Auch ein Eingabegerät wie die Tastatur wird darunter erfasst. Die digitale Kodierung eines Textes oder Bildes, zum Beispiel in den Dateiformaten rtf oder jpg, stellt das Repräsentationsmedium dar.
Perzeptionsmedien entsprechen einem allgemeinen Verständnis von Medien, denn hier wird auf die Sinneswahrnehmung durch den Rezipienten rekurriert: Auditive und visuelle Medien sind dabei die beiden primären Unterscheidungen, weiter unterteilen lassen sich visuelle Medien z. B. in Text und Bild.
1 Forschungsbericht: Die Einleitung beleuchtet den historischen technologischen Fortschritt im Buchwesen und führt in die aktuelle Herausforderung der digitalen Transformation durch Enhanced E-Books ein.
2 Enhanced E-Books – Eine Begriffsbestimmung: Dieses Kapitel definiert Enhanced E-Books als dynamische Unterklasse und grenzt diese von konventionellen E-Books und proprietären Apps ab.
3 Dateiformate und Softwaretechniken für Enhanced E-Books: Es wird untersucht, wie unterschiedliche Formate wie EPUB 2.0, EPUB 3.0 und proprietäre Lösungen (Apples ibooks, Amazons KF8) die technische Umsetzung multimedialer Inhalte ermöglichen.
4 Einsatzmöglichkeit für Enhanced E-Books im EPUB(3)-Format auf Devices: Das Kapitel analysiert die Hardware-Voraussetzungen (E-Reader vs. Tablets) und die Notwendigkeit von Fallback-Strategien für eine barrierefreie Nutzung.
5 Fazit: Bietet EPUB 3.0 eine Alternative für die Produktion von Enhanced E-Books?: Die Schlussfolgerung bewertet die Eignung von EPUB 3.0 als kosteneffizientes Standardformat gegenüber App-Entwicklungen.
Enhanced E-Books, EPUB 3.0, Multimedia, Interaktivität, Apps, Digitales Publizieren, E-Reader, Tablets, Fixed Layout, Media Overlays, Barrierefreiheit, Buchmarkt, Verlagsbranche, Technik, Dateiformate
Die Arbeit befasst sich mit der Etablierung und technischen Produktion von angereicherten E-Books (Enhanced E-Books) auf dem Buchmarkt.
Im Zentrum stehen die Definition des Begriffs, der Vergleich zwischen App-Lösungen und dem EPUB-Standard sowie die Herausforderungen der Gerätediversität.
Das Ziel ist es, zu klären, ob EPUB 3.0 eine praktikable Alternative für Verlage darstellt, um multimediale Buchinhalte kostengünstiger und standardkonformer zu produzieren.
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, eine Definition durch Abgrenzung sowie eine praxisorientierte Analyse technischer Spezifikationen und Marktgegebenheiten.
Der Hauptteil analysiert technische Grundlagen, spezifische Dateiformate, die Rolle von Apps versus EPUB sowie die Anforderungen an Hardware und Lesegeräte.
Wichtige Begriffe sind Enhanced E-Books, EPUB 3.0, Interaktivität, Multimedia, App-Stores, Barrierefreiheit und Fixed Layout.
Das Umfeld ist durch hohen Konkurrenzdruck und eine sehr niedrige Zahlungsbereitschaft der Kunden geprägt, was die Refinanzierung hoher Entwicklungskosten für Apps erschwert.
Die Vielfalt an Endgeräten erfordert flexible Formate wie EPUB 3.0 mit Fallback-Mechanismen, um Inhalte auf verschiedenen Systemen korrekt darstellbar zu machen und eine exklusive Bindung an ein Ökosystem zu vermeiden.
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