Bachelorarbeit, 2011
43 Seiten
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Antikenrezeption der Frühen Neuzeit, exemplarisch dargestellt am Werk des römischen Autors Plinius minor. Der Fokus liegt auf der Überlieferungsgeschichte seiner „Epistulae" und der Frage, wie der Medienwechsel von der Handschrift zum Buchdruck im 15. Jahrhundert die Rezeption des Werkes beeinflusst hat.
Das erste Kapitel der Arbeit stellt das Thema, das Forschungsumfeld und die Fragestellung der Untersuchung vor. Es wird der Kontext der Antikenrezeption in der Epoche der Renaissance beleuchtet und die Rolle des Humanismus für die Rückbesinnung auf die antike Kultur hervorgehoben.
Im zweiten Kapitel wird der Medienwechsel von der Handschrift zum Buchdruck im 15. Jahrhundert und seine Bedeutung für die Überlieferung antiker Literatur behandelt. Es wird die Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg und seine Auswirkungen auf die Gesellschaft und die Wissenskultur dargestellt.
Das dritte Kapitel widmet sich der Rezeption der „Epistulae" des Plinius im Kontext des Medienwechsels. Es wird die Handschriftenüberlieferung des Werkes bis zum Einsetzen des Buchdrucks untersucht und die Verbreitung der „Epistulae" durch den Buchdruck im 15. und 16. Jahrhundert dargestellt.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Antikenrezeption, den Medienwechsel, die „Epistulae" des Plinius, die Handschriftenüberlieferung, den Buchdruck, die Renaissance, den Humanismus, die Textkritik und die Überlieferungsgeschichte.
Der Druck mit beweglichen Lettern ermöglichte eine schnellere Verbreitung, Bewahrung und Wiederentdeckung antiker Texte, die zuvor nur als seltene Handschriften existierten.
Seine Briefe („Epistulae“) wurden durch den Buchdruck im 15. Jahrhundert erstmals einem breiten europäischen Publikum in ihrer Gesamtheit zugänglich gemacht.
Der Drucker Aldus Manutius veröffentlichte 1508 eine bedeutende Ausgabe der „Epistulae“, die die Verbreitung antiker Literatur im 16. Jahrhundert maßgeblich förderte.
Es beschreibt den Übergang von der mühsamen handschriftlichen Kopie von Texten zur industriellen Fertigung durch den Buchdruck.
Durch die Vervielfältigung identischer Exemplare konnten Humanisten Texte besser vergleichen, Fehler in alten Handschriften korrigieren und wissenschaftliche Standards für Editionen entwickeln.
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