Masterarbeit, 2012
126 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Problemstellung
1.3 Zielsetzung
1.4 Struktur
2 Fakten und Trends in der Immobilienwirtschaft
2.1 Demografische Entwicklung
2.1.1 Bevölkerungsentwicklung In Österreich
2.1.2 Bevölkerungsentwicklung Im internationalen Vergleich
2.2 Immobilienpreisentwicklung
2.2.1 Immobilienpreisentwicklung In Österreich
2.2.2 Im internationalen Vergleich
2.3 Mietpreisentwicklung
2.3.1 Mietenentwicklung In Österreich
2.3.2 Mietenentwicklung Im internationalen Vergleich
2.4 Bautätigkeiten
2.4.1 In Österreich
2.4.2 im internationalen Vergleich
2.4.2.1 nähere Untersuchung Deutschland
2.5 Fazit
3 Grundlagen zur Immobilienveranlagung
3.1 Begriffsbestimmung
3.2 Vor‐ und Nachteile von Immobilien
3.3 Schritt für Schritt zur Anlegerwohnung
3.3.1 Auswahl der Immobilie
3.3.1.1 Die Lage, der Standort
3.3.1.2 Altbau oder Neubau
a. Beginnen wir mit dem Neubau:
b. Aspekte im Altbau:
3.3.1.3 Die Planung
a. Bauweise:
b. Größe:
c. Grundriss:
d. Ausstattung:
e. Anzahl der Wohnungen in einem Objekt:
f. Parkplatz:
g. Förderung:
3.3.1.4 Bestimmung des Verkaufspreises einer Anlegerwohnung
3.3.2 Endlich das geeignet Objekt gefunden, was nun
3.3.2.1 Barkauf oder Finanzierung
a. Ermittlung des Finanzierungsbedarfes:
b. Leverage‐Effekt:
c. Internationaler Vergleich
3.3.2.2 Privatkauf oder doch als Unternehmer
3.3.2.3 Rechtliche Aspekte
a. Grundbuch
b. Wohnungseigentum
c. Der Wohnungskauf
d. Kaufvertrag
e. Rücktrittsrechte
3.3.3 Der steuerliche Aspekt bei Anlegerwohnungen (Österreich)
3.3.3.1 Einkommenssteuer
a. „Kleine Vermietung“
b. „Große Vermietung“
c. Prognoserechnung
d. Werbungskosten §16 EstG
3.3.3.2 Umsatzsteuer
a. Kleinunternehmer laut § 6 Abs. 1 Z 27 UStG.
b. Unternehmerregelung :
c. Zusammenfassung Umsatzsteuer:
3.3.3.3 Beispiel zum besseren Verständnis
3.3.4 Der steuerliche Aspekt im internationalen Vergleich
3.3.5 Die Rendite einer Anlegerwohnung
3.3.6 Risiken einer Anlegerwohnung
3.3.7 Ablauf der vertraglichen und rechtlichen Abwicklung des Wohnungserwerbes
3.3.8 Die Vermietung der Anlegerwohnung
3.3.8.1 Gesetzliche Regelung:
3.3.8.2 Mietenpool:
3.3.8.3 Erstvermietungsgarantie:
3.3.8.4 Mietausfallsversicherung:
3.3.8.5 Mietgarantie:
3.3.9 Die Verwaltung, Facility Management
3.4 Wissen für Experten
3.4.1 Das Bauträgervertragsgesetz
3.4.2 Die „Liebhaberei“
3.4.3 Stabilitätsgesetz 2012 (Österreich)
3.4.3.1 Änderung1: Immobiliensteuer
3.4.3.2 Änderung1: Verlängerung des Vorsteuerberichtigungszeitraumes auf 20 Jahre
3.5 Grenzüberschreitender Wohnungskauf
3.5.1 Umsatzsteuer:
3.5.2 Einkommenssteuer:
3.5.3 Wo und wie sind Vermietungseinkünfte zu versteuern?
4 Auswertung der Umfrage
4.1 Vorgehensweise
4.2 Umfrage
4.3 Auswertung
4.4 Erkenntnis
5 Schluss
5.1 Zusammenfassung und Vorgehensweise
5.2 Bewertung und Ausblick
Ziel dieser Masterarbeit ist es, eine umfassende Informationsgrundlage zum Thema Anlegerwohnungen zu schaffen, um interessierten Investoren eine fundierte Entscheidungshilfe zu bieten. Dabei werden sowohl die nationalen Gegebenheiten in Österreich als auch internationale Aspekte beleuchtet und der emotionale Faktor beim Immobilienkauf berücksichtigt.
3.3 SCHRITT FÜR SCHRITT ZUR ANLEGERWOHNUNG
Die Grundidee einer Anlegerwohnung mag einfach klingen und vermeintlich mit einem Satz erklärt sein „Kauf einer Eigentumswohnung zum Zwecke der Vermietung“, doch verbirgt sich hinter einem durchdachten Konzept viel mehr als erwartet. Um wirklich näher auf das Thema Anlegerwohnung eingehen zu können, musste eine Referenzstadt ausgewählt werden. Diese Referenzstadt ist Graz. Warum gerade Graz und nicht Wien – diese Frage werden sich jetzt vielleicht viele stellen. Ja, es stimmt, Wien hat im Bereich Anlegerwohnung die größte Tradition und auch einen sehr etablierten Markt. Ich möchte in diese Arbeit aber auch meine persönlichen Erfahrungen einfließen lassen und die sind einfach in Graz größer als in Wien. Graz hat auch noch weitere Vorteile, diese werden in den nächsten Kapiteln noch heraus gearbeitet.8
Dass der Bedarf an einem direkten Immobilieninvestment vorhanden und ein entsprechender Absatzmarkt gegeben ist, haben schon die ersten Kapitel gezeigt. Dieser Bedarf ist speziell im Bereich Mietwohnungen besonders groß.
Laut einer Studie von EHL Immobilien, ist auch die Nachfrage seitens privater Anleger nach direktem Immobilieninvestment und hier speziell nach Vorsorge bzw. Anlegerwohnungen sehr groß9. Diesen Trend konnten auch wir in unserer Firma erkennen, wurden doch im Jahr 2011 alleine in Graz 220 Anlegerwohnungen verkauft. Im Jahr 2010 waren es noch 190, ein Jahr zuvor noch 170 Anlegerwohnungen.
Bevor noch mit der Auswahl der Immobilie begonnen werden kann, sind noch folgende wichtige Punkte zu bedenken.
Die Anlegerwohnung ist nicht nur eine zu vermietende Eigentumswohnung, sie ist vielmehr ein klassisches Finanzprodukt und sollte auch als solches gesehen werden. Die dahinter stehende Sicherheit ist die Immobilie selbst in dessen Grundbuch der Eigentümer eingetragen ist. Das Grundbuch stellt in Österreich und auch in den meisten europäischen Staaten eine besonders wichtige Stütze der Rechtssicherheit dar.
1 Einleitung: Diese Einleitung motiviert die Wahl des Themas Anlegerwohnung und erläutert die Problemstellung sowie die Struktur der Arbeit.
2 Fakten und Trends in der Immobilienwirtschaft: Dieses Kapitel analysiert demografische Daten, Immobilien- und Mietpreisentwicklungen sowie Bautätigkeiten in Österreich und im internationalen Vergleich.
3 Grundlagen zur Immobilienveranlagung: Dieses umfangreiche Kapitel behandelt die wesentlichen theoretischen und praktischen Grundlagen, von der Objektauswahl bis hin zu steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen.
4 Auswertung der Umfrage: Hier werden die Ergebnisse der durchgeführten Umfrage unter 52 Teilnehmern präsentiert, um den Kenntnisstand zum Thema Anlegerwohnung zu evaluieren.
5 Schluss: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt eine Bewertung sowie einen Ausblick auf das Potenzial von Anlegerimmobilien.
Anlegerwohnung, Immobilieninvestment, Immobilienwirtschaft, Mietrendite, Vorsorgewohnung, Bauträgervertragsgesetz, Steuerrecht, Vermietung, Grundstück, Grundbuch, Wohnungseigentum, Umsatzsteuer, Einkommensteuer, Liebhaberei, Immobilienmarkt
Die Arbeit befasst sich mit dem Konzept der Anlegerwohnung als Kapitalanlage, wobei ein Fokus auf den österreichischen Immobilienmarkt und dessen spezifische Rahmenbedingungen gelegt wird.
Die Arbeit deckt ein breites Spektrum ab: von Markttrends und demografischen Analysen über die methodische Objektauswahl bis hin zu komplexen steuerlichen und rechtlichen Themenstellungen bei der Vermietung.
Das Ziel ist es, dem Investor ein umfassendes Informationsinstrument an die Hand zu geben, um das komplexe Produkt Anlegerwohnung besser zu verstehen und fundierte Investitionsentscheidungen treffen zu können.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu Markttrends und Gesetzeslagen sowie einer empirischen Befragung, die dazu dient, den allgemeinen Wissensstand zur Anlegerwohnung zu ermitteln.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Marktanalyse sowie in einen umfangreichen Grundlagenteil, der Themen wie Objektsuche, Kalkulationsmodelle, steuerliche Aspekte und Mietrecht detailliert beleuchtet.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Immobilieninvestment, Mietrendite, Anlegerwohnung, steuerliche Aspekte und Immobilienmarkt definiert.
Der Autor wählt Graz, da er dort über umfangreiche persönliche Erfahrungen im Bereich des Anlegerwohnungsmarktes verfügt, die über die bloße Literaturrecherche hinausgehen.
Die Prognoserechnung ist entscheidend, um die steuerliche Anerkennung als Einkunftsquelle beim Finanzamt zu erreichen und die Wirtschaftlichkeit des Projekts über den Beobachtungszeitraum darzustellen.
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