Diplomarbeit, 2006
83 Seiten, Note: 1,30
1 EINLEITUNG
2 GRUNDLAGEN
2.1 KOOPERATION UND NETZWERKE ALS GRUNDLAGE VON INNOVATIONSSYSTEMEN
2.2 SPILLOVER, TAZITES WISSEN UND DIE BEDEUTUNG VON RÄUMLICHER NÄHE
2.3 DER CLUSTER-ANSATZ
3 DIE INNOVATIONSSYSTEM-ANSÄTZE
3.1 BEGRIFFSKLÄRUNG
3.1.1 Definition von Innovation
3.1.2 Definition von System
3.1.3 Definition von Innovationssystem
3.2 DAS REGIONALE INNOVATIONSSYSTEM
3.2.1 Arten Regionaler Innovationssysteme
3.2.2 Regionale Innovationssysteme, externes Wissen und nationale Institutionen
3.3 DAS NATIONALE INNOVATIONSSYSTEM
3.3.1 Die Rolle von Institutionen im Innovationssystem-Ansatz
3.3.2 Nationale Innovationssysteme, Globalisierung und Regionalisierung
3.4 DAS INTERNATIONALE INNOVATIONSSYSTEM
3.5 DAS SEKTORALE INNOVATIONSSYSTEM
3.6 DAS TECHNOLOGISCHE INNOVATIONSSYSTEM
4 ZUSAMMENFASSUNG DER ERKENNTNISSE
4.1 GEMEINSAMKEITEN UND UNTERSCHIEDE DER INNOVATIONSSYSTEM-ANSÄTZE
4.2 WANN WELCHER ANSATZ SINNVOLL IST
5 SCHLUSSBETRACHTUNG
Die vorliegende Arbeit untersucht den Innovationssystem-Ansatz, indem sie dessen theoretische Grundlagen, verschiedene Ausprägungen (regional, national, international, sektoral und technologisch) sowie deren Zusammenhänge beleuchtet. Ziel ist es, ein tiefgreifendes Verständnis der systemischen Innovationsprozesse zu vermitteln und Kriterien dafür zu entwickeln, welcher dieser Ansätze sich für die Analyse spezifischer wirtschaftlicher Kontexte am besten eignet.
2.1 Kooperation und Netzwerke als Grundlage von Innovationssystemen
“Firms almost never innovate in isolation.”
In einer Welt schnellen technologischen Wandels, zunehmender Globalisierung und Komplexität sowie sich ständig verändernder Arbeits- und Marktbedingungen, werden Information und Wissen zum vierten und wichtigsten Produktionsfaktor (vgl. Bullinger et al., 2004). In dieser ’knowledge based economy’ (OECD, 1996) ist Innovation ein ’strategic general concept’ (EU, 2002) und der treibende Faktor nachhaltigen wirtschaftlichen Wachstums und Wohlstands. Die hohe Komplexität technologischer Neuheiten führt jedoch dazu, dass einzelne Individuen und Unternehmen kaum mehr in der Lage sind, die erforderlichen Technologien und Informationen vollständig zu beherrschen (vgl. Tether, 2002; Kash und Rycroft, 2002; Pyka, 2002; Narula 2004a und b). Je komplexer die Aufgabe, desto wichtiger wird das Wissen und die Erfahrung auch anderer Akteure (Carlsson und Stankiewicz, 1995). Immer mehr ist deshalb auch der Innovationsprozess durch Arbeitsteilung und Spezialisierung charakterisiert. Kommunikation, Interaktion und Kooperation unter den wirtschaftlichen Akteuren werden zunehmend als Voraussetzung erfolgreichen Innovierens erkannt.
1 EINLEITUNG: Definiert die Relevanz von Innovation als Wachstumsfaktor und führt in den Innovationssystem-Ansatz als dynamisches Modell zur Abbildung komplexer Interaktionsprozesse ein.
2 GRUNDLAGEN: Erläutert die Rolle von Kooperationen, Netzwerken sowie räumlicher Nähe (Spillover, tazites Wissen) und Clustern als fundamentale Bausteine für Innovationssysteme.
3 DIE INNOVATIONSSYSTEM-ANSÄTZE: Detaillierte Darstellung der fünf Ansätze (regional, national, international, sektoral, technologisch) unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen Definitionen, Akteure und Funktionsweisen.
4 ZUSAMMENFASSUNG DER ERKENNTNISSE: Analysiert die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Ansätze und leitet Kriterien für deren sinnvolle Anwendung in der Analyse ab.
5 SCHLUSSBETRACHTUNG: Reflektiert die Stärken und Schwächen des Innovationssystem-Ansatzes und bewertet dessen Nutzen für die wissenschaftliche Theoriebildung sowie die politische Praxis.
Innovationssystem, Wissensmanagement, Netzwerke, Spillover, Regionale Innovationssysteme, Nationale Innovationssysteme, Sektorale Innovationssysteme, Technologische Innovationssysteme, Kooperation, Tazites Wissen, Wettbewerbsfähigkeit, Institutioneller Rahmen, Cluster, Innovationsprozess, wirtschaftliches Wachstum.
Die Arbeit bietet einen umfassenden Überblick über den Innovationssystem-Ansatz, analysiert seine theoretischen Grundlagen und differenziert zwischen verschiedenen systemischen Perspektiven wie regionalen, nationalen, sektoralen und technologischen Ansätzen.
Zentrale Themen sind die Interaktion heterogener Akteure, der Stellenwert von Wissen als Produktionsfaktor, die Rolle von Institutionen sowie die Dynamik des Innovationsprozesses innerhalb verschiedener territorialer und technologischer Abgrenzungen.
Das Ziel ist es, die Varianten des Innovationssystem-Ansatzes fundiert darzustellen, ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten und zu bestimmen, welcher Ansatz unter welchen Bedingungen für Analysen am besten geeignet ist.
Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literaturanalyse und Synthese bestehender Ansätze sowie auf eine vergleichende Untersuchung der unterschiedlichen Ausprägungen von Innovationssystemen auf Mikro- und Makroebene.
Im Hauptteil werden fünf spezifische Innovationssystem-Ansätze (regional, national, international, sektoral, technologisch) detailliert analysiert, inklusive ihrer spezifischen Definitionen, Akteursstrukturen, Dynamiken und Abgrenzungsmerkmale.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Innovationssystem, Wissensgenerierung, interaktives Lernen, institutioneller Rahmen, räumliche Nähe, Cluster und technologische Regime charakterisiert.
Während beide Ansätze Institutionen und Politik betonen, fokussiert das Regionale Innovationssystem (RIS) stärker auf räumliche Nähe, informelle Kontakte, lokale Kultur und regionale Einbettung, wohingegen das Nationale Innovationssystem (NIS) eher auf formale Institutionen, nationale Gesetzgebung und den staatlichen Handlungsrahmen zielt.
Obwohl ähnlich, liegt der Fokus des Sektoralen Innovationssystems (SIS) auf der Leistungsfähigkeit innerhalb von Sektoren, während das Technologische Innovationssystem (TIS) eine bestimmte Technologie oder Technologiegruppe als Referenzpunkt nutzt, die sich oft über mehrere Sektoren hinweg erstrecken kann.
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