Diplomarbeit, 2003
95 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 E-Business-Anforderungen
2.1 Betriebswirtschaftliche Ziele
2.1.1 Operative Effekte
2.1.2 Strategische Effekte
2.2 Interoperabilität als Hauptanforderung an E-Business-Lösungen
2.2.1 Integration
2.2.1.1 Datenintegration
2.2.1.2 Prozessintegration
2.2.2 Kommunikation
2.2.3 Koordination auf verschiedenen Ebenen
2.2.3.1 Koordinationsebenen nach Turowski
2.2.3.2 Aufgaben von Interoperabilitätsstandards nach Bußler
2.2.3.3 Ebenenmodell für Koordination im E-Business
3 Die Bedeutung von Standards im Rahmen des E-Business
3.1 Grundlegende Standards
3.1.1 Extensible Markup Language (XML)
3.1.2 Simple Object Access Protocol (SOAP)
3.1.3 Transportprotokolle im E-Business
3.2 B2B-Standards
3.2.1 B2B-Standards auf semantischer Ebene
3.2.1.1 XML Common Business Library (xCBL)
3.2.1.2 Commerce XML (cXML)
3.2.1.3 BMEcat und openTRANS
3.2.2 B2B-Standards auf pragmatischer Ebene
3.2.2.1 RosettaNet
3.2.2.2 Electronic Business XML (ebXML)
3.2.2.3 BizTalk
4 E-Business-Frameworks
4.1 BizTalk
4.1.1 Die BizTalk-Initiative
4.1.2 Das BizTalk Framework
4.1.2.1 BizTalk Document
4.1.2.2 BizTalk Message
4.1.3 Der BizTalk Server
4.1.3.1 BizTalk Editor
4.1.3.2 BizTalk Mapper
4.1.3.3 BizTalk Messaging Manager
4.1.3.4 BizTalk Orchestration Designer
4.2 Electronic Business XML (ebXML)
4.2.1 Die ebXML-Initiative
4.2.2 Das ebXML Framework
4.2.2.1 Collaborative Protocol Profiles und Agreements
4.2.2.2 Business Process Specification Schema
4.2.2.3 Core Components
4.2.2.4 Message Service
4.2.2.5 Registry und Repository
4.2.3 EbXML-Implementierungen
5 Vergleich der E-Business-Frameworks BizTalk und ebXML
5.1 Vergleich anhand des Koordinationsebenenmodells
5.1.1 Kommunikationsebene
5.1.1.1 Ebene Packaging
5.1.1.2 Ebene Transport
5.1.1.3 Ebene Sicherheit
5.1.1.4 Ebene Zuverlässigkeit
5.1.2 Ebene Syntax
5.1.3 Ebene Semantik
5.1.4 Ebene Pragmatik
5.1.5 Ebene Orchestrierung
5.1.6 Ebene Fähigkeiten/Vereinbarungen
5.1.7 Ergebnis
5.2 Vergleich anhand eines Beispielszenarios
5.2.1 Beschreibung des Szenarios
5.2.2 Ausführen des Szenarios unter Verwendung des BizTalk Servers
5.2.2.1 BizTalk Messaging Services
5.2.2.2 BizTalk Orchestration Services
5.2.3 Unterschiede bei Verwendung einer ebXML-Implementierung
6 Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit untersucht die E-Business-Frameworks BizTalk und ebXML, um deren Eignung für die Koordination überbetrieblicher Geschäftsprozesse zu analysieren. Ziel ist es, durch eine strukturierte Gegenüberstellung der Funktionalitäten und ein Beispielszenario festzustellen, inwieweit diese Frameworks die Anforderungen an Interoperabilität und Prozessautomation erfüllen.
2.2 Interoperabilität als Hauptanforderung an E-Business-Lösungen
Die an oberster Stelle stehende Anforderung an E-Business-Lösungen ist im Wesentlichen die Generierung von Interoperabilität. Interoperabilität bedeutet in diesem Zusammenhang: „the ability of two or more systems or components to exchange information and to use the information that has been exchanged” [IEEE1990]. D.h. die Aufgabe von E-Business-Lösungen ist es in erster Linie, die Möglichkeit zu schaffen, dass heterogene Systeme miteinander kommunizieren und darüber hinaus die ausgetauschten Informationen innerhalb eines Unternehmens integriert und weiterverwendet werden können. Die Kommunikation bildet im Rahmen der Koordination zwischenbetrieblicher Geschäftsbeziehungen die Basis, auf der noch weitere Ebenen aufbauen, auf denen Absprachen stattfinden müssen, um Interoperabilität zu ermöglichen.
Interoperabilität besteht also im Wesentlichen aus den drei Aspekten Integration, Kommunikation und Koordination. Im weiteren Verlauf der Arbeit soll jeder dieser Punkte als Aufgabe, die von E-Business-Lösungen erfüllt werden muss, betrachtet und untersucht werden.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des E-Business für B2B-Prozesse ein, formuliert die Forschungsziele und legt den Aufbau der Arbeit dar.
2 E-Business-Anforderungen: Das Kapitel identifiziert betriebswirtschaftliche Ziele sowie die Notwendigkeit von Interoperabilität und entwickelt ein Ebenenmodell für die Koordination im E-Business.
3 Die Bedeutung von Standards im Rahmen des E-Business: Hier wird der Nutzen von Standards für die Interoperabilität beleuchtet und es werden grundlegende Technologien wie XML und SOAP sowie B2B-Standards vorgestellt.
4 E-Business-Frameworks: Dieses Kapitel untersucht detailliert die beiden Frameworks BizTalk und ebXML, einschließlich ihrer Initiativen, Konzepte und technischen Komponenten.
5 Vergleich der E-Business-Frameworks BizTalk und ebXML: Es erfolgt eine systematische Gegenüberstellung der Frameworks anhand des entwickelten Koordinationsebenenmodells und eines praktischen Beispielszenarios.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die zukünftige Rolle von E-Business-Standards und Frameworks in der Praxis.
E-Business, B2B, Interoperabilität, Integration, Kommunikation, Koordination, BizTalk, ebXML, Standardisierung, XML, Geschäftsprozesse, Messaging, Orchestrierung, Supply Chain, Prozessautomation.
Die Arbeit analysiert, wie E-Business-Frameworks den elektronischen Datenaustausch und die Koordination von Geschäftsprozessen zwischen Unternehmen unterstützen.
Die zentralen Themen sind betriebswirtschaftliche Anforderungen, technische Interoperabilität, die Bedeutung von Industriestandards und der konkrete Vergleich zwischen BizTalk und ebXML.
Das Ziel ist es, zu bewerten, wie gut die Frameworks BizTalk und ebXML die notwendige Funktionalität für eine automatisierte und koordinierte Geschäftsabwicklung bieten.
Es wird eine deduktive Analyse verwendet, bei der Anforderungen identifiziert und in einem Ebenenmodell strukturiert werden, um diese als Vergleichsbasis für die Untersuchung der Frameworks zu nutzen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Standards, eine detaillierte technische Analyse von BizTalk und ebXML sowie eine vergleichende Bewertung anhand des Koordinationsebenenmodells und eines Beispielszenarios.
Kernbegriffe sind BizTalk, ebXML, Interoperabilität, B2B-Integration, Prozessmodellierung und E-Business-Standards.
BizTalk fokussiert stark auf den BizTalk Server als zentrales Implementierungswerkzeug, während ebXML ein umfassendes Spezifikations-Framework bietet, das auf offene Standardisierung über verschiedene Modulschichten abzielt.
Die Orchestrierung ist die oberste Koordinationsebene und entscheidend für die Steuerung komplexer Geschäftsprozesse, wobei die Arbeit herausarbeitet, dass BizTalk dies durch dedizierte Tools wie den Orchestration Designer abdeckt, während ebXML dies eher als Metamodell für den Prozessaufbau definiert.
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