Masterarbeit, 2013
102 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 System zur Optimierung des Lieferantenstammes: Das Lieferantenbewertungssystem – theoretische Grundlagen
2.1 Begriffsdefinitionen und thematische Eingrenzung
2.2 Organisation
2.2.1 Prozesse im Lieferantenmanagement
2.2.2 Ziele eines Lieferantenbewertungssystems
2.2.3 Anforderungen an ein Lieferantenbewertungssystem
2.3 Bewertungsverfahren
2.3.1 Quantitative Verfahren
2.3.1.1 Bilanzanalyse
2.3.1.2 Preis-Entscheidungsanalyse
2.3.1.3 Kosten-Entscheidungsanalyse
2.3.1.4 Kennzahlen
2.3.2 Qualitative Verfahren
2.3.2.1 Grafisch: Profilanalyse
2.3.2.2 Numerisch: Scoring-Modell
2.3.2.3 Klassifizierend: Lieferantenstrukturanalyse
2.3.3 Weitere Verfahren
2.4 Bewertungskriterien
2.4.1 Volumen und Abhängigkeit
2.4.2 Preise und Konditionen
2.4.3 Lieferservice
2.4.4 Kooperationsfähigkeit
2.4.5 Qualität
2.4.6 Weitere Kriterien
2.5 Validierung eines Lieferantenbewertungssystems
3 Lieferantenbewertung in kleinen und mittelständischen Handelsunternehmen
4 Fallbeispiel: Vinophil KG
4.1 Status Quo der Weinfachhandlung
4.1.1 Firmenportrait
4.1.2 Logistische Strukturen
4.1.3 Lieferantenmanagement
4.1.4 Ableitung von Verbesserungspotenzial
4.2 Entwicklung eines Lieferantenbewertungssystems für die Vinophil KG
4.2.1 Auswahl und Gewichtung der Bewertungskriterien
4.2.2 Auswahl der Bewertungsverfahren
4.2.3 Aufbau des Lieferantenbewertungssystems
4.3 Einführung des entwickelten Lieferantenbewertungssystems
4.3.1 Lieferant I
4.3.2 Lieferant II
4.3.3 Lieferant III
4.3.4 Lieferantenklassifikation
4.3.5 Optimierung des Lieferantenstammes – ein Zwischenfazit
4.4 Validierung
5 Fazit
6 Zusammenfassung
Das Hauptziel der Arbeit besteht in der Entwicklung eines ganzheitlichen, handhabbaren Lieferantenbewertungssystems zur Optimierung des Lieferantenstammes von kleinen und mittelständischen Handelsunternehmen (KMU), um die Leistungsfähigkeit der Lieferanten zu steigern und einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil zu generieren.
2.3.2.1 Grafisch: Profilanalyse
Bei einer Profilanalyse werden relevante quantitative und qualitative Bewertungskriterien aufgelistet. Diese werden meistens mit fünf- oder siebenstufigen Bewertungsskalen ausgestattet. Anhand dieser Skalen wird der jeweilige Lieferant eingestuft und die Merkmalausprägungen mit einer Linie verbunden, sodass ein spezifisches Lieferantenprofil entsteht. Werden nun mehrere Lieferantenprofile übereinander gelegt und es kommt zu keiner Überschneidung, ist eine sofortige Entscheidung möglich. Überschneiden sich Profile, so müssen weitere differenzierte Verfahren eingesetzt werden, um eine Entscheidung treffen zu können. Hierbei bietet sich die Gewichtung von Kriterien an, beispielsweise durch ein Scoring-Modell (vgl. Kapitel 2.3.2.2).
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Problemstellung des Lieferantenmanagements und definiert die Forschungsfrage sowie den Aufbau der Master-Thesis.
2 System zur Optimierung des Lieferantenstammes: Das Lieferantenbewertungssystem – theoretische Grundlagen: Hier werden die theoretischen Bausteine, Kriterien und Bewertungsverfahren für ein Lieferantenbewertungssystem (LBS) im Detail hergeleitet und beschrieben.
3 Lieferantenbewertung in kleinen und mittelständischen Handelsunternehmen: Dieses Kapitel analysiert die spezifischen Rahmenbedingungen für den Handel und prüft die Eignung der theoretischen Bewertungsverfahren für KMU.
4 Fallbeispiel: Vinophil KG: In diesem Kapitel wird das theoretische Konzept bei der Vinophil KG angewendet, ein System entwickelt, eingeführt, die Ergebnisse diskutiert und validiert.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert kritisch die Anwendungsmöglichkeiten und Limitationen des entwickelten Bewertungssystems.
6 Zusammenfassung: Dieses Kapitel bietet einen finalen Überblick über die erarbeitete Systematik zur Lieferantenstammoptimierung und deren Nutzen für Unternehmen.
Lieferantenbewertung, Lieferantenmanagement, Supplier Relationship Management, KMU, Systementwicklung, Bewertungsverfahren, Kennzahlen, Scoring-Modell, Profilanalyse, Lieferantenstammoptimierung, Vinophil KG, Beschaffungsmanagement, Lieferantenbeziehung, Qualitätssicherung, Warenwirtschaftssystem.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines strukturierten Lieferantenbewertungssystems, um Händlern zu ermöglichen, ihren Lieferantenstamm systematisch zu beurteilen und somit zu optimieren.
Die Schwerpunkte liegen auf dem Lieferantenmanagement (SRM), der Auswahl und Anwendung von Bewertungsverfahren sowie der praktischen Implementierung dieser Prozesse in ein Handelsunternehmen.
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, wie ein System aufgebaut sein muss, das KMU im Handelssektor dabei unterstützt, ihre Lieferantenbasis effizient zu optimieren und die Zusammenarbeit nachhaltig zu gestalten.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung sowie ein exploratives Fallbeispiel, in dem ein System für ein spezifisches Unternehmen (Vinophil KG) entwickelt und praktisch angewendet wird.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der Bewertungsmethoden (quantitativ und qualitativ) sowie die praktische Umsetzung bei der Vinophil KG, inklusive der Auswahl von Kriterien und der Auswertung von Lieferantendaten.
Zu den prägenden Begriffen zählen Supplier Relationship Management (SRM), Lieferantenbewertung, Kennzahlen, Scoring-Modelle, Profilanalysen und die Optimierung des Lieferantenstammes.
Die Vinophil KG dient als typisches Beispiel für ein kleines Handelsunternehmen, das den Bedarf für ein systematisches Lieferantenmanagement hat, bisher aber keine strukturierten Bewertungsprozesse nutzte, was das Entwicklungspotenzial des Systems verdeutlicht.
Obwohl SRM oft mit komplexen IT-Lösungen assoziiert wird, zeigt die Arbeit, dass eine erste, sehr effektive Einführungsversion mithilfe von Tabellenkalkulationsprogrammen wie Microsoft Office Excel realisiert werden kann.
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