Masterarbeit, 2013
84 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Teil I: Theoretische Grundlagen der Portfolio-Arbeit
2.1 1.1 Bedeutung und Ursprung des Portfolios
2.1.1 1.1.1 Definition des Portfoliobegriffs
2.1.2 1.1.2 Entstehungszusammenhänge und Verbreitung
2.1.3 1.1.3 Portfolio – Herkunft und Bedeutung des Begriffs
2.1.4 1.1.4 Lerntheoretischer Hintergrund
2.1.5 1.1.5 Funktionen von Portfolio-Arbeit
2.1.6 1.1.6 Überblick über die Portfoliotypen
2.2 1.2 Elemente der Portfolio-Arbeit
2.2.1 1.2.1 Rahmenbedingungen
2.2.2 1.2.2 Methodik des Portfoliounterrichts
2.2.3 1.2.3 Erster Schritt: Kontext definieren
2.2.4 1.2.4 Zweiter Schritt: Sammeln
2.2.5 1.2.5 Dritter Schritt: Auswählen
2.2.6 1.2.6 Vierter Schritt: Reflektieren
2.2.7 1.2.7 Fünfter Schritt: Projizieren
2.2.8 1.2.8 Sechster Schritt: Präsentieren
2.2.9 1.2.9 Veränderte Lehrer-Schüler-Rolle
2.3 1.3 Einsatzgebiete von Portfolios im schulischen Kontext
2.3.1 1.3.1 Das Portfolio als innovatives Lehr-Lern-Instrument
2.3.2 1.3.2 Das Portfolio als alternative Form der Leistungsbewertung
2.4 1.4 Einschätzung des Portfolio-Konzepts
2.4.1 1.4.1 Grenzen, Schwächen und Gefahren
2.4.2 1.4.2 Potenziale und Chancen
3. Teil II: Ausbildung und Beruf des Mediengestalters
3.1 2.1 Der Ausbildungsberuf Mediengestalter Digital und Print
3.2 2.2 Konzeption des Lernbereichs Gestaltungstechnik
3.3 2.3 Kreativprozesse im Arbeitsalltag von Mediengestaltern
4. Teil III: Die Portfolio-Arbeit in der Praxis
4.1 3.1 Beispiel zur Durchführung einer Unterrichtseinheit mit dem Portfolio-Konzept
4.1.1 3.1.1 Ausgangslage und Vorüberlegungen zur Durchführung
4.1.2 3.1.2 Unterrichtsgegenstand
4.1.3 3.1.3 Sachanalyse
4.1.4 3.1.4 Darstellung der Lerngruppe
4.1.5 3.1.5 Darstellung der institutionellen Bedingungen
4.1.6 3.1.6 Didaktische Überlegungen
4.1.7 3.1.7 Darstellung der Unterrichtsziele
4.1.8 3.1.8 Methodische Überlegungen
4.1.9 3.1.9 Überblick über die Unterrichtsreihe
4.2 3.2 Ablauf der Portfolio-Arbeit in der Unterrichtsreihe
4.2.1 3.2.1 Einstieg: Kontextdefinition
4.2.2 3.2.2 Durchführung: Sammlung, Auswahl, Reflexion, Präsentation
4.2.3 3.2.3 Bewertung des Portfolios
5. 4. Schlussbetrachtung
Die Masterarbeit untersucht, inwiefern sich das Portfolio-Konzept als Instrument für einen handlungsorientierten Gestaltungstechnikunterricht bei angehenden Mediengestaltern am Berufskolleg eignet. Ziel ist es, die Potenziale sowie die Grenzen der Portfolio-Arbeit zu analysieren und ein konkretes Praxisbeispiel für deren Implementierung im Lernfeld "Logos entwickeln und Corporate Design umsetzen" zu liefern.
1.1.2 Entstehungszusammenhänge und Verbreitung
Historische Vorläufer des Portfolioansatzes zeigen sich in einigen Ansätzen bereits in der Reformpädagogik oder der „Progressive Education“, in denen das eigene Lernen dokumentiert, reflektiert und präsentiert wird. So z.B. in den „Arbeitsmappen“ bei Fritz Karsen und den „olivgrünen Heften“ in der Odenwaldschule. Weitere Beispiele finden sich für die pädagogischen Konzepte von Steiner, Freinet, Ferrière, Petersen und Decroly. Die Frage nach der Entstehung und Herkunft des Portfolioansatzes kann nicht abschließend beantwortet werden. Die Wurzeln der modernen Portfolioarbeit lassen sich in den USA ausmachen, obwohl sich in der US-amerikanischen Portfolioliteratur kaum historische Bezüge finden, die die Ähnlichkeiten des Portfolioansatzes mit verschiedenen Konzepten und Ansätzen der Reformpädagogik und der „Progressive Education“ nachvollziehbar darlegen lassen. Der Grund hierfür liegt wohl an der Loslösung der gegenwärtigen Pädagogik von ihren historischen Wurzeln, da die „Progressive Education“ in den 50er Jahren stark kritisiert wurde, was schließlich zu einer „Geschichtsvergessenheit des Portfolioansatzes“ führte.
Die Verbreitung der Portfolio-Arbeit begann in den USA mit dem Aufkommen der performance-assessment Bewegung. Anfang der 1980er Jahre setzte in den USA eine zunehmende Kritik an der Qualität des Schulwesens ein. Seitens der Öffentlichkeit wurden den Schulen mangelnde Fähigkeiten und Kompetenzen ihrer Absolventen vorgeworfen, welche für die moderne Arbeitswelt vermehrt vonnöten waren. Schulkritiker sahen die Ursache in der Allgemeinheit der implementierten standardisierten multiple-choice-Tests, welche die Schüler zwar bestanden, jedoch auf dieser Grundlage das verständliche und reflektierende Schreiben und Lesen sowie das Lösen einfacher Mathematikaufgaben nicht zufriedenstellend erlernten.
1.1 Bedeutung und Ursprung des Portfolios: Dieses Kapitel erläutert die Definition, Herkunft und die verschiedenen Funktionen sowie Typen der Portfolio-Arbeit aus einer lerntheoretischen Perspektive.
1.2 Elemente der Portfolio-Arbeit: Hier werden die methodischen Rahmenbedingungen und die sechs Prozessschritte (vom Kontext bis zur Präsentation) detailliert beschrieben.
1.3 Einsatzgebiete von Portfolios im schulischen Kontext: Die Darstellung fokussiert auf das Portfolio als innovatives Lehr-Lern-Instrument und als alternative Methode der Leistungsbewertung.
1.4 Einschätzung des Portfolio-Konzepts: Eine kritische Auseinandersetzung mit den Herausforderungen, Schwächen und den konkreten Potenzialen dieser Arbeitsform.
2.1 Der Ausbildungsberuf Mediengestalter Digital und Print: Eine Analyse der Anforderungsprofile und der speziellen beruflichen Ausbildungssituation in dieser Branche.
2.2 Konzeption des Lernbereichs Gestaltungstechnik: Dieses Kapitel verknüpft die didaktischen Ziele der Gestaltungstechnik mit den Anforderungen an lebenslanges Lernen.
2.3 Kreativprozesse im Arbeitsalltag von Mediengestaltern: Beschreibung der strukturierten Abläufe vom Kundenbriefing bis zur finalen Visualisierung im beruflichen Alltag.
3.1 Beispiel zur Durchführung einer Unterrichtseinheit mit dem Portfolio-Konzept: Vorstellung eines konkreten Praxisbeispiels für das Lernfeld "Logos entwickeln" inklusive didaktischer Planung.
3.2 Ablauf der Portfolio-Arbeit in der Unterrichtsreihe: Konkrete Beschreibung der Umsetzung der einzelnen Portfolio-Phasen innerhalb der gewählten Unterrichtsreihe.
Portfolio, Mediengestalter, Gestaltungstechnik, Handlungsorientierung, Selbststeuerung, Leistungsbewertung, Reflexion, Lernfeld, Kompetenzerwerb, Berufskolleg, Kreativprozess, Unterrichtsentwurf, Schülerselbstbewertung, Corporate Design, Lernbegleiter.
Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Fundierung und praktischen Anwendung des Portfolio-Konzepts im Gestaltungstechnikunterricht an Berufskollegs für Mediengestalter.
Zentrale Themen sind die lerntheoretischen Grundlagen der Portfolio-Arbeit, die Spezifika des Ausbildungsberufs Mediengestalter und die methodische Umsetzung handlungsorientierter Lehr-Lern-Arrangements.
Das Ziel ist es, Einsatzmöglichkeiten und Grenzen der Portfolio-Arbeit zu identifizieren und aufzuzeigen, wie sie den Lernprozess angehender Mediengestalter unterstützen kann.
Es handelt sich um eine fachdidaktische Masterarbeit, die theoretische Analysen mit einem konkreten unterrichtspraktischen Entwurf (Fallbeispiel) verbindet.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine Analyse des Ausbildungsberufs und eine praxisnahe Durchführungseinheit für ein spezifisches Lernfeld.
Zu den Kernbegriffen zählen Portfolio, Handlungsorientierung, Selbststeuerung, Leistungsbewertung, Lernfeld und Mediengestaltung.
Es dient als prozessorientiertes Dokumentations- und Reflexionsinstrument, das Schüler bei der Entwicklung von Logodesigns unterstützt und ihre Selbstbewertung stärkt.
Die Lehrperson wandelt sich vom Wissensvermittler hin zum Lernbegleiter und Coach, der den Prozess eher moderiert, statt den Unterricht direkt zu steuern.
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