Bachelorarbeit, 2012
170 Seiten, Note: 1,0
1 Zu dieser Arbeit
2 Einführung in das Fachgebiet Lithotripsie
2.1 Definition
2.2 Krankheitsbild Steinleiden
2.2.1 Harnsteinleiden (Urolithiasis)
2.3 Entwicklungsgeschichte der Lithotripsie
2.4 Behandlungsmethoden
2.4.1 Extrakorporale Verfahren
2.4.2 Intrakorporale Verfahren
3 Darstellung der Arbeitsmethodik
3.1 Themenfindung und -abgrenzung
3.2 Recherche und Probleme
4 Graphische Darstellung des Begriffssystems
5 Terminologische Einträge
6 Alphabetische Indizes
6.1 Index Englisch – Deutsch
6.2 Index Deutsch – Englisch
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung einer systematischen terminologischen Übersicht zum Fachgebiet „Lithotripsie“ in den Sprachen Deutsch und Englisch, um Forschern und Übersetzern als fundierte Informationsquelle zu dienen. Die Arbeit fokussiert sich dabei auf die Behandlung von Harnsteinleiden mittels extrakorporaler Stoßwellenlithotripsie (ESWL) sowie alternativer endoskopischer Verfahren.
2.1 Definition
Die Lithotripsie ist ein „Verfahren zur Zerkleinerung von Steinen in Nierenbecken, Harnleiter und Harnblase oder in der Gallenblase (…) mittels Ultraschall, Stoßwellen, Laser oder mechanischer Kraftausübung. Die Steintrümmer können auf natürlichem Weg abgehen oder müssen entfernt werden.“
2.2 Krankheitsbild Steinleiden
Unter dem Begriff „Steinleiden“ versteht man „Krankheiten, die durch Ablagerungen in flüssigkeitsgefüllten Körperorganen wie Speicheldrüsen, Gallenblase oder Niere entstehen.“ Fachsprachlich spricht man von einer „Lithiasis“. Entstehen Steine, auch Konkremente genannt, in der Niere, den ableitenden Harnwegen oder der Blase spricht man von einem Harnsteinleiden (Urolithiasis). Andere bekannte Steinleiden sind Gallensteinleiden (Cholelithiasis) und Speichelsteinleiden (Sialolithiasis).
In Organen wie Niere oder Gallenblase sind Stoffe wie Zucker, Fette und Mineralien in der vorhandenen Flüssigkeit gelöst. Ist die Menge an Flüssigkeit zu gering für die gelösten Bestandteile können sich Kristalle bilden. Diese werden mit der Zeit zu Verklumpungen und schließlich zu Steinen. Die entstandenen Steine können die Funktionen des betroffenen Organs beeinträchtigen. So kommt es u.U. zu Organentzündungen oder zur Blockade von Abflusswegen. Deshalb ist das Vorhandensein von Konkrementen im Körper oft mit erheblichen Schmerzen verbunden. Auf den folgenden Seiten wird näher auf das Krankheitsbild der Urolithiasis eingegangen.
1 Zu dieser Arbeit: Einleitende Darlegung der Motivation, des Ziels der Terminologiearbeit und des methodischen Vorgehens bei der Datenerfassung.
2 Einführung in das Fachgebiet Lithotripsie: Umfassende medizinische Einführung in Steinleiden und die historische Entwicklung der therapeutischen Verfahren.
3 Darstellung der Arbeitsmethodik: Erläuterung der Kriterien zur Themenabgrenzung sowie der angewandten Recherchestrategien in Fachliteratur und Internet.
4 Graphische Darstellung des Begriffssystems: Visualisierung der terminologischen Hierarchien und logischen Zusammenhänge im Fachbereich.
5 Terminologische Einträge: Kernstück der Arbeit mit detaillierten, zweisprachigen Fachbegriffen inklusive Definitionen und Kontextbeispielen.
6 Alphabetische Indizes: Umfassendes Verzeichnis der erfassten Begriffe mit Querverweisen zwischen deutscher und englischer Sprache.
Lithotripsie, Urolithiasis, Harnsteinleiden, Stoßwellentherapie, ESWL, Konkrement, endoskopische Verfahren, Nephrolithiasis, Fachterminologie, Medizin, Steinzertrümmerung, Lithotriptor, medizinische Informatik, Terminologiemanagement, Urologie
Die Arbeit befasst sich mit der systematischen Aufarbeitung und Terminologisierung des medizinischen Fachgebiets Lithotripsie in deutscher und englischer Sprache.
Zu den Schwerpunkten gehören das Krankheitsbild Steinleiden, historische Behandlungsansätze und moderne, minimal-invasive Technologien wie die Stoßwellenlithotripsie.
Das Ziel ist die Bereitstellung eines präzisen terminologischen Referenzwerks für Fachkräfte, Studierende und Übersetzer im Bereich der Urologie.
Es wurde ein terminologieorientierter Ansatz mit Hilfe von Datenbanksoftware (Trados Multiterm) verfolgt, kombiniert mit einer strukturierten Literatur- und Internetrecherche.
Der Hauptteil gliedert sich in eine medizinische Einführung, eine methodische Beschreibung, die graphische Systematisierung der Begriffe und eine umfangreiche terminologische Datenbank.
Wichtige Begriffe sind Lithotripsie, Urolithiasis, ESWL, Konkrement, Steinzertrümmerung und medizinische Fachterminologie.
Da es sich um ein komplexes, interdisziplinäres Feld zwischen Medizin und Physik handelt, ist eine präzise Abgrenzung von Fachbegriffen für Fachübersetzer essenziell.
Bei Uneindeutigkeiten wurden mehrere Definitionen oder zusätzliche Perspektiven herangezogen, um den spezifischen Kontext der Bauteilfunktion (z.B. Stoßwellenquelle) zu verdeutlichen.
Die graphische Darstellung dient der Veranschaulichung der hierarchischen Beziehungen zwischen den verschiedenen Behandlungsformen, Komponenten und medizinischen Grundbegriffen.
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