Bachelorarbeit, 2011
46 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1. Leitendes Anliegen
1.2. Aufbau und Grenzen der Arbeit
2. Theoretischer Teil
2.1. Begriffssystematik
2.1.1. Corporate Sustainability = Corporate Social Responsibility?
2.1.2. Historische Entwicklung
2.1.3. Weitere begriffliche Abgrenzung
2.1.4. Motivation für CSR
2.2. CSR Berichterstattung
2.2.1. Literatur allgemein
2.2.2. Richtlinien
2.2.3. Studien
3. Empirische Studie
3.1. Verfahren und Fragestellung
3.2. Materialstichprobe
3.2.1. Thyssen Krupp AG
3.2.2. Volkswagen AG
3.3. Festlegung und Definition von Textbestandteilen
3.4. Analyseeinheiten
3.5. Ergebnisse der Analyse
3.6. Ergänzende Erkenntnisse
3.7. Interpretation der Ergebnisse
4. Kritische Würdigung, Zusammenfassung, Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Unterschiede in der Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. Dabei wird die Forschungsfrage verfolgt, wie Unternehmen Nachhaltigkeitsberichte inhaltlich gestalten, welche CSR-Themengebiete sie fokussieren und ob die Berichterstattung als verlässliches Instrument oder primär als Marketinginstrument genutzt wird, um die Bewertung und Vergleichbarkeit für Stakeholder zu verbessern.
3.1. Verfahren und Fragestellung
Als Methode für die nun folgende Analyse wurde die ursprünglich aus der Sozialforschung stammende qualitative Inhaltsanalyse verwendet. Definitionen für Inhaltsanalysen existieren zahlreich und gehen durchaus über die bloße Analyse des Inhalts eines Kommunikationsdokuments hinaus (Mayring, 2008, S. 11). Das Ziel einer jeden Inhaltsanalyse ist jedoch Kommunikation zu analysieren, dabei systematisch bzw. regel- und theoriegeleitet vorzugehen und Rückschlüsse auf bestimmte Aspekte der Kommunikation zu ziehen. Dieser Arbeit liegt eine Einzelfallorientierung zu Grunde, das bedeutet, dass eine kleine Stichprobe von zwei Nachhaltigkeitsberichten für die Analyse ausgewählt wurde. In der qualitativen Forschung ist eine Einzelfallanalyse durchaus gängige Praxis, da in einer Fallanalyse die offene, eher deskriptive und interpretative Methodik einer qualitativen Analyse Anwendung findet (Mayring, 2008, S. 21). Für diese Arbeit wurde aus den unterschiedlichen Methoden der qualitativen Inhaltsanalyse, die strukturierende induktive Kategorienbildung ausgewählt.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema der Nachhaltigkeitsberichterstattung ein, erläutert das leitende Anliegen der Arbeit und definiert den Aufbau sowie die inhaltlichen Grenzen der Untersuchung.
2. Theoretischer Teil: Hier erfolgt eine systematische Abgrenzung der zentralen Begriffe wie Corporate Social Responsibility und Corporate Sustainability sowie eine Diskussion der historischen Entwicklung, der Motivation und der Richtlinien zur Berichterstattung.
3. Empirische Studie: Dieses Kapitel beschreibt die Anwendung der qualitativen Inhaltsanalyse auf die Nachhaltigkeitsberichte von Volkswagen und ThyssenKrupp, analysiert die Materialstichprobe und wertet die Ergebnisse hinsichtlich der CSR-Schwerpunkte aus.
4. Kritische Würdigung, Zusammenfassung, Ausblick: Der abschließende Teil fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, reflektiert kritisch über die Aussagekraft der Berichte und gibt einen Ausblick auf den weiteren Forschungsbedarf.
Corporate Social Responsibility, CSR, Nachhaltigkeitsberichterstattung, qualitative Inhaltsanalyse, Corporate Sustainability, Stakeholder, CSR-Motivation, Transparenz, GRI-Richtlinien, Unternehmensführung, Nachhaltigkeitsmanagement, empirische Untersuchung, Volkswagen AG, ThyssenKrupp Steel AG
Die Arbeit analysiert und vergleicht die Nachhaltigkeitsberichterstattung zweier Unternehmen, Volkswagen AG und ThyssenKrupp Steel AG, um deren inhaltliche Schwerpunkte und die Qualität der Berichte zu untersuchen.
Die Arbeit befasst sich mit den Konzepten der sozialen und ökologischen Unternehmensverantwortung (CSR), den Treibern für Nachhaltigkeitsberichte und der methodischen Analyse solcher Berichte.
Das primäre Ziel ist es, Unterschiede in Umfang, Tiefgang und Ergebnis der CSR-Berichterstattung zu identifizieren und zu bewerten, wie Unternehmen über ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten kommunizieren.
Die Autorin nutzt die qualitative Inhaltsanalyse, um systematisch Rückschlüsse auf die Kommunikationsinhalte und die Motivation der Unternehmen zu ziehen.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Begriffsabgrenzung und einen empirischen Teil, in dem die Nachhaltigkeitsberichte beider Unternehmen anhand induktiv gebildeter Kategorien ausgewertet werden.
Wichtige Begriffe sind CSR, Nachhaltigkeitsberichterstattung, qualitative Inhaltsanalyse, Transparenz und Stakeholder-Management.
Die Analyse zeigt, dass der Volkswagen-Bericht deutlich detailliertere Kennzahlen liefert und somit eine höhere Transparenz und Glaubwürdigkeit aufweist als der Bericht von ThyssenKrupp.
Die Autorin schließt daraus, dass CSR-Konzepte in der Praxis primär wirtschaftlich motiviert sind, um durch positive Außenwirkung auf Investoren und andere Zielgruppen langfristig erfolgreich zu wirtschaften.
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