Studienarbeit, 2013
76 Seiten
1. Einleitung
2. Die Ausgangslage an der PH Kärnten
2.1 Die Pädagogische Hochschule Kärnten - Viktor Frankl Hochschule
2.2 Die Rolle digitaler Medien an der PH Kärnten
2.2.1 EPICT – European Pedagogical ICT License
2.2.2 Digitales Lehren und Lernen in den Lehrveranstaltungen
2.2.3 Die Lernplattform der PH Kärnten
3. Grundlagen digitaler Medien an Pädagogischen Hochschulen
3.1 Räume für digitalen Unterricht
3.1.1 Grundlagen digitaler Bildungsräume
3.1.2 Funktionen digitaler Bildungsräume
3.1.3 Pädagogische, technische und wirtschaftliche Überlegungen
3.2 Kompetenzen für digitalen Unterricht
3.2.1 Medienkompetenz im pädagogischen Umfeld
3.2.2 Digitale Aufgaben und Kompetenzen für Lehrende
3.2.3 Digitale Aufgaben und Kompetenzen für Studierende
3.3 Ressourcen und Technologien für den digitalen Unterricht
3.3.1 Computer Based und Web Based Training (CBT und WBT)
3.3.2 Web 2.0 als Inhalt und Methode
3.3.3 Lernplattformen und Personal Learning Environments
3.3.4 Social Software und Personal Broadcasting
3.3.5 Web-Konferenzsysteme
3.3.6 Open Educational Ressources
3.4 Die Didaktik im digitalen Unterricht
3.4.1 Lerntheoretische Grundlagen für das digitale Lernen
3.4.2 Didaktisches Design: Vom Lehrziel zum didaktischen Szenario
3.4.3 Blended Learning
3.4.4 CSCL – Computer Supported Collaborative Learning
3.5 Überprüfung des Lernerfolgs
3.5.1 E-Assessments
3.5.2 E-Portfolios
3.5.3 Prüfungsformen im Web 2.0
3.6 Die Qualität von „E-Learning 2.0“
3.6.1 Der Qualitätsbegriff
3.6.2 Mögliche Maßnahmen
3.7 Fazit
Die Arbeit untersucht die Einsatzmöglichkeiten und Herausforderungen digitaler Medien in der Lehrerinnen- und Lehrerausbildung am Beispiel der Pädagogischen Hochschule Kärnten, mit dem Ziel, Konzepte zur Vermittlung notwendiger digitaler Kompetenzen für den modernen Bildungsalltag aufzuzeigen.
3.1 Räume für digitalen Unterricht
Wo kann das Lehren und Lernen mit digitalen Medien stattfinden? Welcher „Raum“ steht dafür zur Verfügung? Ähnlich wie in der Präsenzlehre muss es auch einen Ort, einen Bereich oder einen „virtuellen Raum“ geben, in dem digital gestützter Unterricht stattfinden kann. Unter einem „digitalen Bildungsraum“ versteht z.B. Arnold (2011, S. 9) nicht ausschließlich jenen virtuellen Ort, in dem die individuellen und kooperativen Bildungsprozesse stattfinden, sondern vor allem auch die Nahtstelle zwischen Informations- und Kommunikationstechnik und der didaktischen Konzeption von Lehrhandlungen.
Ein für digitale Bildungsprozesse geeigneter Lernraum muss also nicht nur die Möglichkeit bieten, Informationen und Inhalte zu vermitteln, sondern muss den gesamten Lernprozess, einschließlich der Kommunikation und der Leistungsfeststellung, abbilden können (vgl. Arnold et al., 2011, S. 54).
1. Einleitung: Diese Einleitung thematisiert die wachsende Bedeutung digitaler Medien in der Lehre und stellt den aktuellen Nachholbedarf bei der effizienten didaktischen Integration fest.
2. Die Ausgangslage an der PH Kärnten: Das Kapitel beschreibt das Leitbild und die institutionelle Struktur der PH Kärnten sowie die spezifischen Maßnahmen zur Implementierung digitaler Kompetenzen, darunter EPICT und die Nutzung von Moodle.
3. Grundlagen digitaler Medien an Pädagogischen Hochschulen: Dieses umfangreiche Kapitel behandelt die theoretischen und praktischen Fundamente für digitalen Unterricht, von Bildungsräumen und Kompetenzmodellen bis hin zu didaktischen Formaten wie Blended Learning und modernen Prüfungsverfahren.
Digitale Medien, Pädagogische Hochschule, E-Learning, Medienkompetenz, Blended Learning, Web 2.0, E-Assessment, E-Portfolio, Lernplattform, Didaktik, Bildungsräume, CSCL, OER, Personal Learning Environment, Lehrerinnenbildung
Die Arbeit analysiert die Rolle digitaler Medien in der Lehrerinnen- und Lehrerausbildung an der PH Kärnten und beleuchtet aktuelle technologische Möglichkeiten sowie didaktische Herausforderungen.
Zu den Schwerpunkten gehören digitale Bildungsräume, der Erwerb von Medienkompetenz, moderne Web 2.0-Technologien, didaktische Szenarien und die Qualitätssicherung durch E-Assessments.
Das Ziel ist es, den Status quo der Mediennutzung an der PH Kärnten aufzuzeigen und Strategien zu entwickeln, wie die Vermittlung digitaler Kompetenzen erfolgreich in Curricula integriert werden kann.
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse aktueller Studien zum E-Learning sowie auf die Evaluierung spezifischer institutioneller Konzepte der PH Kärnten.
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit didaktischen Modellen wie Blended Learning und CSCL sowie mit der praktischen Umsetzung von E-Assessments und E-Portfolios im Web 2.0-Kontext.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Medienkompetenz, digitale Transformation, E-Learning 2.0, didaktisches Design und Kompetenzentwicklung geprägt.
Der Hauptunterschied liegt im Rollenverständnis: Während beim E-Learning 1.0 Experten Inhalte bereitstellen, agieren Lernende beim E-Learning 2.0 als aktive Konstrukteure ihres Wissens.
E-Portfolios ermöglichen eine kontinuierliche Dokumentation und Reflexion des Lernprozesses und fungieren als Brücke zwischen Lehren, Lernen und Beurteilen.
EPICT dient als obligatorisches Modell zur Vermittlung grundlegender didaktischer Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien während der schulpraktischen Ausbildung.
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