Studienarbeit, 2012
47 Seiten, Note: 1,4
0. Problemstellung
1. Begriffliche Grundlagen
1.1. Straßengüterverkehr
1.2. Flottenmanagement
1.3. Telematik
2. Einsatzvoraussetzungen für Flottentelematik im Straßengüterverkehr
2.1. Fahrzeug
2.2. Betriebsstätte
2.3. Kaufentscheidung
3. Möglichkeiten der Flottentelematik
4. Technische Realisierungsalternativen
4.1. Telematiklösungen der LKW-Hersteller
4.2. Systeme für den Festeinbau
4.3. Allroundsysteme
4.4. Mobile Systeme und Apps
4.5. Telematik im Trailer
5. Zukunftsaussichten und Grenzen
Die Arbeit untersucht den Einsatz von Telematiksystemen im Fuhrpark von Transportunternehmen mit dem Ziel, die Nutzensaspekte sowie die Voraussetzungen, Möglichkeiten und Grenzen dieser Technologien darzulegen. Dabei wird analysiert, wie Telematik zur Bewältigung betrieblicher Herausforderungen im Straßengüterverkehr beitragen kann.
Permanente Echtzeitortung der Fahrzeuge
Diese Funktion erlaubt die Übermittlung der Echtzeitposition der LKW auf einer landkartengestützten Anzeige und zusätzlich die Übertragung von dessen Geschwindigkeit.56 Durch Integration in die Dispositionssoftware ist es möglich, sowohl den bisherigen, als auch, durch Hinterlegen von geplanten Lieferorten, den zukünftigen Tourenverlauf visuell darzustellen.57 Außerdem erlauben die Übertragung der Daten aus der Fahrerkarte die Konformität der geplanten Be- und Entladezeiten der Touren, Staumeldungen, oder andere Standzeiten mit der restlichen Schicht- und Fahrzeit des Fahrzeugführers und dessen Tourenverlauf.58 Verzögerungen und Stillstandzeiten fließen zeitnah in den Planungsprozess ein. Dabei wird der Disponent durch das System über aktuelle Fahrzeugdispositionen informiert und kann automatisch Maßnahmen zur Plananpassung einleiten. Notwendig wird dies dann besonders, wenn aufgrund der Menge und der Komplexität der eintreffenden Daten die anstehenden Dispositionsentscheidungen nicht durch den Disponenten, sondern beispielsweise durch Personen die an Anliefer- oder Knotenpunkten für die Neuabstimmung von Zeitfenstern zuständig sind, getroffen werden.59
Insgesamt wird hier aber die Dispositionsarbeit erheblich erleichtert. Dies führt zu einem Zeitgewinn im Bereich der Disposition, der für die Bewältigung von Problemsituationen oder zur Kundenbetreuung bzw. –akquise genutzt werden kann. Im Großen und Ganzen führt dies zur Erhöhung der Kundenzufriedenheit und der Kundenbindung. Es besteht zusätzlich die Möglichkeit, Streckenverläufe zu überwachen und bei vorkonfigurierten Abweichungen, wenn beispielsweise ein LKW eine gewisse geographische Zone verlässt, eine Alarmfunktion auszulösen. Dieses sogenannte geofencing ist allerdings auch
0. Problemstellung: Die zunehmende Globalisierung und der Preisdruck im Güterverkehr erfordern effizientere Prozesse in der Supply Chain, bei denen Telematik eine zentrale Rolle zur Kostenreduktion spielt.
1. Begriffliche Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Straßengüterverkehr, Flottenmanagement und Telematik als Fundament für die weiteren technischen Betrachtungen.
2. Einsatzvoraussetzungen für Flottentelematik im Straßengüterverkehr: Es werden die technischen und betrieblichen Rahmenbedingungen erläutert, die notwendig sind, um Telematik in Fahrzeugen und Betriebsstätten erfolgreich zu implementieren.
3. Möglichkeiten der Flottentelematik: Dieses Kapitel zeigt auf, wie Telematik durch Ortung, Kommunikation und Zustandsüberwachung operative Abläufe verbessert und zur Kostensenkung beiträgt.
4. Technische Realisierungsalternativen: Eine Analyse verschiedener Marktlösungen wird geboten, von herstellereigenen Systemen über fest verbaute Blackboxen bis hin zu mobilen App-basierten Anwendungen.
5. Zukunftsaussichten und Grenzen: Die Arbeit schließt mit einem Blick auf zukünftige Entwicklungen und verdeutlicht, dass die Komplexität und Fragmentierung des Marktes eine der größten Herausforderungen bleibt.
Telematik, Straßengüterverkehr, Flottenmanagement, FMS-Schnittstelle, CAN-Bus, Tourenplanung, Echtzeitortung, Kostenoptimierung, Transportlogistik, Geofencing, Trailertelematik, Dispositionssoftware.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Einsatz von Telematiksystemen in LKW-Flotten und untersucht deren Nutzen für Transportunternehmen im Hinblick auf Prozessoptimierung und Wirtschaftlichkeit.
Die Arbeit deckt die technischen Grundlagen (FMS, CAN-Bus), die verschiedenen Lösungsansätze am Markt sowie die betriebswirtschaftlichen Vorteile durch effizienteres Flottenmanagement ab.
Ziel ist es, die Möglichkeiten, Voraussetzungen und Grenzen von Telematiklösungen in der Praxis darzustellen, um eine Entscheidungshilfe für Transportunternehmen zu bieten.
Es handelt sich um eine Literaturanalyse, die aktuelle Marktgegebenheiten, technische Standards und betriebswirtschaftliche Anforderungen auf Basis existierender Studien und Branchenberichte zusammenführt.
Im Hauptteil werden die Voraussetzungen in Fahrzeug und Betrieb, verschiedene technische Systeme (herstellergebunden, Allroundsysteme, mobile Apps) sowie spezifische Anwendungen wie die Trailertelematik detailliert analysiert.
Die Arbeit lässt sich primär durch Telematik, Flottenmanagement, Straßengüterverkehr, Kostenanalyse und Prozessoptimierung beschreiben.
Mobile Lösungen wie Apps sind kostengünstiger und flexibler in der Anschaffung, während Festeinbauten (Blackboxen) tiefer in die Fahrzeugtechnik integriert sind und oft als robustere Industrielösungen für dauerhafte Flottenanforderungen gelten.
Die Trailertelematik ermöglicht neben der Ortung die Überwachung ladungsrelevanter Daten wie Temperaturen oder Türöffnungen, was besonders bei hochwertigen oder temperatursensiblen Gütern die Qualitätssicherung und Sicherheit erhöht.
Die FMS-Schnittstelle ist ein standardisierter Datenausgang im LKW, der Telematiksystemen herstellerunabhängigen Zugriff auf Fahrzeugdaten ermöglicht, ohne die interne Elektronik (CAN-Bus) des LKW zu gefährden.
Der Markt für Telematik wird durch kürzere Innovationszyklen weiter wachsen, bleibt jedoch durch die Vielzahl an Systemen fragmentiert; die entscheidende Herausforderung für Unternehmen ist die Systemkompatibilität und die Integration in bestehende IT-Infrastrukturen.
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