Bachelorarbeit, 2013
80 Seiten, Note: 1,3
I Einleitung
1. Ausgangssituation
2. Aufbau und Zielsetzung der Arbeit
3. Verortung im Fach
4. Forschungsstand
5. Methodik
5.1 Das qualitative leitfadenorientierte Interview
5.2 Quellen: Darstellung und Problematiken
5.3 Der Leitfaden
5.4 Wahl der Interviewpartner
II Begriffsbestimmungen und Definitionen
1. Virtuelle Räume
2. Identität und virtuelle Identität
3. Selbstdarstellung
4. Authentizität
III Dating-Plattformen
1. Online-Dating
2. Allgemeine Informationen
IV Empirische Untersuchung
1. Darstellung der Ergebnisse
2. Beweggründe und Einstieg
3. Selbstdarstellung und Authentizität der Darstellung
4. Übergang vom Virtuellen zum Realen
5. Tatsächliche Begegnung
6. Annäherung Online vs. Offline
V Fazit
VI Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Strategien und Positionierungen von Nutzern auf Online-Dating-Plattformen, um zu verstehen, wie diese sich in einem virtuellen Raum präsentieren und welche Motive hinter der Partnersuche im Internet stehen. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie Nutzer ihre Identität im digitalen Kontext konstruieren und wie sie den Übergang von virtuellen Kontakten zu realen Begegnungen gestalten.
1. Ausgangssituation
Das Internet gilt im 21. Jahrhundert noch vor Fernsehen und Buch als das wichtigste Medium für die deutsche Bevölkerung und ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Es offeriert jede Menge neuer Möglichkeiten und vereinfacht so das Leben vieler Menschen. Neben sozialen Netzwerken, Verkaufsplattformen und Nachrichtendiensten bietet das Internet heutzutage auch Möglichkeiten zur Partnersuche auf speziell dafür angelegten Online-Dating Plattformen. Dort können Internetnutzer bequem von zu Hause aus und unabhängig von Zeit und Raum nach der großen Liebe suchen und dem Singledasein ein Ende bereiten.
Man spricht auch häufig vom „Internet als Heiratsmarkt“ und bezeichnet den Computer als „Beziehungsmedium“, da virtuelle Kommunikation Menschen weltweit miteinander verbindet. Im Internet gibt es über 2500 verschiedene Plattformen, die vom Flirten über erotische Abenteuer bis hin zur festen Partnerschaft alles ermöglichen. Die computerunterstützte Partnersuche ist für jedermann zugänglich und weist somit eine weitreichende Auswahl an potenziellen Partnern auf.
I Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik des Online-Datings ein, skizziert die Ausgangslage, definiert die Zielsetzung der Arbeit und verortet das Thema im fachlichen Kontext der Kulturanthropologie.
II Begriffsbestimmungen und Definitionen: Hier werden zentrale theoretische Begriffe wie virtuelle Räume, Identität, Selbstdarstellung und Authentizität für die weitere Untersuchung definiert.
III Dating-Plattformen: Dieses Kapitel liefert eine grundlegende Beschreibung von Online-Dating und gibt allgemeine Informationen zum Marktumfeld und zur Nutzerstruktur.
IV Empirische Untersuchung: Der Hauptteil der Arbeit präsentiert die Auswertung der qualitativen Interviews, analysiert Beweggründe, Darstellungsstrategien, den Medienwechsel und tatsächliche Begegnungen der Nutzer.
V Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und reflektiert kritisch die gewählte methodische Vorgehensweise.
VI Ausblick: Der Ausblick wagt eine Prognose über die zukünftige Entwicklung des Online-Datings und schlägt weitere Forschungsfelder vor.
Online-Dating, Partnersuche, Virtuelle Identität, Selbstdarstellung, Authentizität, Kulturanthropologie, Medienwechsel, Beziehungsmedium, Kontaktanbahnung, Nutzerprofil, Reale Begegnung, Internetnutzung, Partnerschaft.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Nutzung von Online-Dating-Plattformen und den Strategien, die Nutzer anwenden, um sich in einem virtuellen Umfeld zu positionieren und einen Partner zu finden.
Die Arbeit thematisiert insbesondere die virtuelle Identitätsbildung, die Selbstdarstellung in digitalen Profilen, das Problem der Authentizität sowie den Übergang vom textbasierten Austausch zur realen Begegnung.
Das Hauptziel ist es, die Beweggründe für die Online-Partnersuche zu ermitteln und aufzuzeigen, wie Nutzer Strategien entwickeln, um sich auf Dating-Plattformen erfolgreich zu präsentieren.
Es wird eine empirische Untersuchung in Form von qualitativen, leitfadenorientierten Interviews mit vier Personen durchgeführt, um alltagsnahe Erkenntnisse zu gewinnen.
Der Hauptteil analysiert die Ergebnisse der Interviews unter den Aspekten Beweggründe, Selbstdarstellung, Authentizität der Profildaten, den Medienwechsel zum Telefonat und die Erfahrungen bei tatsächlichen Treffen.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Online-Dating, virtuelle Identität, Selbstdarstellung, Authentizität und Kontaktanbahnung.
Laut den befragten Nutzern sind Fotos entscheidend für die Attraktivitätswahrnehmung, da sie den virtuellen Kontakt greifbarer machen und eine erste visuelle Einschätzung des Gegenübers ermöglichen.
Die Arbeit zeigt, dass Nutzer dazu neigen, ihre Profile zu idealisieren, um einen positiven Eindruck zu hinterlassen, was zu Diskrepanzen zwischen der virtuellen Darstellung und der Realität führen kann.
Der Prozess umfasst meist eine schrittweise Annäherung, beginnend mit schriftlichem Austausch, gefolgt von einem Medienwechsel zum Telefonat, bis hin zu einem persönlichen Treffen, welches die Anonymität aufhebt.
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