Bachelorarbeit, 2013
36 Seiten, Note: 2,0
Einleitung
1 Büchner: Woyzeck
1.1 Vorbemerkung zur Textgrundlage
1.2 Der gesellschaftliche Außenseiter Woyzeck
1.3 Der historische Entstehungskontext
1.4 Das Militär und die Figur des Woyzeck
2 Fazit und Überleitung
3 Wolfgang Borchert: Draußen vor der Tür
3.1 Die Figur des Beckmann
3.2 Der historische Entstehungskontext
4 Vergleich der Figuren
5 Fazit
6 Literaturverzeichnis
6.1 Primärliteratur
6.2 Sekundärliteratur
Woyzeck gehört der untersten sozialen Schicht an, wird von Vorgesetzten menschenunwürdig behandelt und ist aufgrund seiner Armut und sozialen Determination handlungsunfähig.
Beide sind Soldatenfiguren, die am Rande der Gesellschaft stehen. Während Woyzeck durch Armut determiniert ist, ist Beckmann durch die Traumata des Krieges von der Gesellschaft entfremdet.
Büchner bricht mit dem antiken Ideal des moralisch überlegenen Helden und stellt stattdessen das Elend der Unterschicht und soziale Ungerechtigkeit in den Fokus.
Er verkörpert den Kriegsheimkehrer der Nachkriegsliteratur, der nach dem Zusammenbruch nationalsozialistischer Ideale keinen Platz mehr in der Zivilgesellschaft findet.
Das Militär wird als entmenschlichender Apparat dargestellt, der das Individuum bricht und es zum Außenseiter macht, der weder über sein Leben noch über seine Moral frei bestimmen kann.
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