Bachelorarbeit, 2013
45 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung der Arbeit
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2. Grundlagen von Unternehmenstransaktionen
2.1 Motive für Unternehmenskäufe
2.2 Arten der vertraglichen Übernahme: Asset oder Share Deal
2.3 Finanzierungsmöglichkeiten einer Unternehmensakquisition
2.4 Charakterisierung freundlicher und feindlicher Übernahmen
2.5 Übernahmestrategien im deutschen Kontext
2.6 Abwehrstrategien im deutschen Kontext
2.6.1 Präventive Abwehrstrategien
2.6.2 Reaktive Abwehrstrategien
3. Die Transaktionen zwischen Porsche und VW im Überblick
4. Der Übernahmeversuch von Porsche
4.1 Motive für den Übernahmeversuch
4.2 Die Übernahmestrategie von Porsche und deren Finanzierung
5. Untersuchung der Gründe für das Scheitern des Übernahmeversuches
5.1 Das „VW-Gesetz" und seine Bedeutung
5.2 Die Finanzkrise und ihre Auswirkungen
5.3 Kritische Würdigung der Abwehrstrategie der VW AG
6. Die Fusion von Porsche und VW: Verlauf und Hintergründe
7. Fazit
Die Arbeit analysiert den Übernahmeversuch der VW AG durch die Porsche AG als Fallstudie, um theoretische Konzepte von Unternehmenstransaktionen, Übernahmetaktiken und Abwehrstrategien im deutschen Kontext zu beleuchten und die Gründe für das Scheitern sowie die anschließende Fusion zu bewerten.
4.1 Motive für den Übernahmeversuch
Wie in Kapitel 2.1 aufgeführt, werden die Motive für eine Übernahme in strategische, finanzielle und persönliche Motive unterteilt. Bei dem Übernahmeversuch der Porsche AG können alle Arten beobachtet werden, wie nachfolgend gezeigt wird.
Im Hinblick auf die strategischen Motive zeigt sich, dass Porsche und Volkswagen eine gemeinsame Elektronikplattform nutzen könnten und auch auf Entwicklungen im Zusammenhang mit einem Hybridantrieb zurückgreifen könnten (vgl. Hawranek, Dietmar / Mahler, Armin 31.10.2005, S. 86). Außerdem wurden durch die bereits bestehende Kooperation „ […] die Kosten des Touareg um ein Drittel gesenkt (Hawranek, Dietmar / Mahler, Armin 31.10.2005, S. 87). Da in Folge einer Übernahme Synergieeffekte genutzt werden könnten, liegt folglich ein Leistungsmotiv seitens der Porsche AG vor. In einem Spiegel-Gespräch mit Herrn Wiedeking stellte sich heraus, dass Porsche mit dem Engagement bei Volkswagen Schutz vor einer feindlichen Übernahme bieten sollte. Die „[…] wichtige Geschäftsbeziehung […]“ (Hawranek, Dietmar / Mahler, Armin 31.10.2005, S. 86) sollte daher auch die Marktmacht absichern und der Beschränkung der Konkurrenz dienen.
1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Unternehmensübernahmen unter besonderer Berücksichtigung des versuchten Hostile Takeovers von VW durch Porsche.
2. Grundlagen von Unternehmenstransaktionen: Theoretische Darstellung von Motiven, Übernahmearten, Finanzierungsformen sowie Übernahme- und Abwehrstrategien.
3. Die Transaktionen zwischen Porsche und VW im Überblick: Chronologischer Abriss der wichtigsten Ereignisse und Meilensteine des Transaktionsverlaufs.
4. Der Übernahmeversuch von Porsche: Detaillierte Untersuchung der strategischen, finanziellen und persönlichen Motive Porsches sowie der angewandten Finanzierungs- und Übernahmestrategien.
5. Untersuchung der Gründe für das Scheitern des Übernahmeversuches: Analyse der hemmenden Faktoren wie des VW-Gesetzes und der globalen Finanzkrise sowie eine kritische Würdigung der Abwehrstrategien.
6. Die Fusion von Porsche und VW: Verlauf und Hintergründe: Erläuterung der Entwicklung hin zum integrierten Konzern und die steuerlichen Aspekte der finalen Fusion.
7. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Fallstudie, Einordnung in den theoretischen Rahmen und Ausblick auf zukünftige Forschungsfragen.
Porsche, Volkswagen AG, M&A, Unternehmensübernahme, Übernahmeversuch, Abwehrstrategien, VW-Gesetz, Finanzkrise, Synergieeffekte, Hostile Takeover, Fusion, Anteilsrechte, Optionen, Kapitalerhöhung, Strategie 2018.
Die Arbeit befasst sich mit der komplexen und historisch bemerkenswerten Übernahmeschlacht zwischen der Porsche AG und der Volkswagen AG.
Die zentralen Felder umfassen M&A-Grundlagen, Strategien zur Übernahme, Abwehrmechanismen wie das VW-Gesetz sowie die Auswirkungen externer Schocks wie der Finanzkrise.
Das Ziel ist es, ein Verständnis für Unternehmensakquisitionen zu schaffen und zu analysieren, wie und warum der Übernahmeversuch durch Porsche scheiterte und in eine Fusion mündete.
Es handelt sich um eine Fallstudie, die theoretische M&A-Konzepte mit der praktischen Analyse von Geschäftsberichten, Medienberichten und rechtlichen Rahmenbedingungen verknüpft.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, den Überblick über die Transaktionen, die Analyse des gescheiterten Übernahmeversuchs und die detaillierte Betrachtung der finalen Fusion.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Porsche, Volkswagen, M&A, Übernahmetaktiken, Abwehrstrategien, VW-Gesetz und Finanzkrise geprägt.
Das VW-Gesetz verhinderte mit seinen Sonderrechten für das Land Niedersachsen und den Anforderungen an Mehrheitsentscheidungen den von Porsche angestrebten Beherrschungsvertrag.
Die Finanzkrise verschlechterte die Verschuldungssituation von Porsche massiv und erschwerte die Refinanzierung, was Porsche letztlich zur Aufgabe der Übernahmepläne zwang.
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