Bachelorarbeit, 2012
196 Seiten, Note: 1,4
1 Einleitung
1.1 Auseinandersetzung mit den gestiegenen Anforderungen des Wettbewerbs um zukünftige Fach- und Führungskräfte
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise
1.3 Hinweise zur Themenabgrenzung und zum Sprachgebrauch
2 Einordnung des Personalmarketings und der Social Media Communication in die Handlungsfelder des Personalmanagements und in die Unternehmens- und Personalstrategie
2.1 Handlungsfelder und Einordnung des Personalmanagements
2.2 Personalmarketing & Recruitment
2.2.1 Begriffsbestimmung Personalmarketing & Recruitment
2.2.1.1 Externes Personalmarketing
2.2.1.2 Recruitment
2.2.2 Entstehung & Entwicklung des Personalmarketings
2.2.3 Ausbildungsmarketing
2.2.4 Definition der Zielgruppe
2.3 Web 2.0 & Social Media
2.3.1 Die Entwicklung vom World Wide Web zum Web 2.0
2.3.2 Social Media
2.3.3 Social Media – nur ein Hype?
2.4 Kommunikationsinstrumente des Web 2.0 und der Social Media Communication
2.4.1 Weblogs
2.4.1.1 Corporate Blogs
2.4.1.2 Microblogs
2.4.2 Online Communities – Soziale Netzwerke
2.4.2.1 Beziehungs-Netzwerke
2.4.2.2 Business-Netzwerke
2.4.3 Podcasts
2.4.3.1 Audio- & Video-Podcasts
2.4.3.2 Video-Plattformen am Beispiel YouTube
2.4.4 Wikis
2.4.5 Arbeitgeberbewertungsportale
3 Ist-Aufnahme der Personalmarketing-Strategie im Bereich des Auszubildenden-Recruitings branchenweit und bei der DACHSER GmbH & Co. KG
3.1 Branchenübergreifende Trends im Ausbildungsmarkt
3.1.1 Demografischer Wandel
3.1.1.1 Entwicklung der gesamten deutschen Bevölkerung
3.1.1.2 Entwicklung des Ausbildungsmarkts
3.1.2 Generation PISA
3.1.3 Von der Generation X zur Generation Y
3.2 Branchenübergreifende Trends im Personalmarketing und Recruitment
3.3 Personalmarketing- & Recruitment-Trends in der Logistik
3.4 Rahmenbedingungen & aktuelle Situation der DACHSER GmbH & Co. KG
3.4.1 Die Personalstrategie der DACHSER GmbH & Co. KG
3.4.2 Trends im Azubi-Recruiting
3.4.3 Aktuelle Maßnahmen des Auszubildenden-Recruitings
3.4.4 Bereits vorhandene Schnittstellen zu Social Media
3.4.4.1 Xing & LinkedIn
3.4.4.2 Kununu
3.4.4.3 Facebook
4 Social Media Communication als Teil der Recruitingstrategie
4.1 Social Media Communication als Bestandteil der Unternehmensphilosophie
4.2 Einsatzmöglichkeiten im Auszubildenden-Recruiting
4.2.1 Corporate Blogs in der Form eines Azubi-Blogs
4.2.1.1 Hoster
4.2.1.2 Stand-alone-Systeme
4.2.2 Facebook
4.2.2.1 Stellenanzeigen
4.2.2.2 Karrierepages
4.2.3 Xing
4.2.4 Podcasts
4.2.5 YouTube
4.2.6 Twitter
4.2.7 Kununu
4.2.8 Recruiting-Wikis
4.3 Kosten des Einsatzes von Social Media Communication im Recruiting
4.4 Nutzen der Erweiterung des Personalmarketings um den Einsatz von Social Media Communication
4.4.1 Nutzen für das Unternehmen
4.4.2 Nutzen für den künftigen Bewerber
4.5 Risiken des Einsatzes von Social Media Communication
4.5.1 Streisand-Effekt
4.5.2 Shitstorm
4.5.3 Negativ-Beispiele zur Fehlervermeidung
4.5.3.1 Amazon
4.5.3.2 Deutsche Bahn
4.5.3.3 Nestlé
4.5.3.4 Henkel
5 Implementierung von Social Media Communication-Tools im Auszubildenden-Recruiting bei der DACHSER GmbH & Co. KG
5.1 Anforderungen an Social Media Communication im Recruitment
5.2 Aufbau von Social Media Communication im Recruitment der DACHSER GmbH & Co. KG
5.2.1 Zielgruppe und Strategie
5.2.2 Social Media Lead und Kanäle
5.2.3 Personalorganisation
5.2.4 Social Media Analyse & Monitoring
5.2.5 Aktionsplan für den Krisenfall
6 Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick
6.1 Zusammenfassung
6.2 Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit zielt darauf ab, einen Implementierungsplan für Social Media Communication (SoMeCo) im Auszubildenden-Marketing (AM) der DACHSER GmbH & Co. KG zu entwickeln, um dem demografischen Wandel sowie dem Mangel an Fachkräften in der Logistik aktiv entgegenzuwirken.
4.5.1 Streisand-Effekt
Der nach der Schauspielerin und Musikerin Barbara Streisand benannte Streisand-Effekt geht auf eine Luftaufnahme ihres Hauses zurück, die sie unter Androhung einer 50-Mio.-Dollar-Klage aus dem Internet gelöscht haben wollte. Er bezeichnet die gegenteilige Wirkung der Bemühung, eine Information zu unterdrücken.
Häufiger Auslöser ist eine als ungerechtfertigt empfundene Kritik oder Verunglimpfung des eigenen Unternehmens oder seiner Produkte, auf die mittels anwaltlicher Abmahnung samt Aufforderung zur Löschung dieser Kritik aus dem Internet reagiert wird.
Die große Gefahr ist, dass der Kritiker sich nun seinerseits als Opfer eines übermächtig scheinenden Konzerns sieht und den Weg an die Öffentlichkeit mittels stark emotionalisierter Berichte sucht. Es entsteht eine Welle der Empörung, die eine logische Argumentation kaum noch zulässt. Das eigentliche Ziel, diesen unliebsamen Inhalt zu entfernen, wird konterkariert. Unabhängig davon, ob der Wunsch nach Löschung des Inhalts juristisch korrekt ist oder nicht, kommt es allein durch den Versuch der Unterdrückung zu einer lawinenartigen und dauerhaften Verbreitung. Es bleibt die Erkenntnis, dass Content, der einmal im Internet steht, nicht wieder gelöscht werden kann; so bleibt nur ein professioneller Umgang mit ihm.
1 Einleitung: Diese Einleitung skizziert die Notwendigkeit von modernem Personalmarketing in der Logistikbranche und legt die Forschungsziele sowie die Vorgehensweise der Arbeit dar.
2 Einordnung des Personalmarketings und der Social Media Communication in die Handlungsfelder des Personalmanagements und in die Unternehmens- und Personalstrategie: Das Kapitel verortet das Personalmarketing innerhalb der betrieblichen Strukturen, definiert Web 2.0-Prinzipien und erläutert verschiedene Kommunikationsinstrumente.
3 Ist-Aufnahme der Personalmarketing-Strategie im Bereich des Auszubildenden-Recruitings branchenweit und bei der DACHSER GmbH & Co. KG: Hier werden der demografische Wandel, die Generation Y sowie die spezifische Ausgangslage der DACHSER GmbH & Co. KG analysiert.
4 Social Media Communication als Teil der Recruitingstrategie: Dieses Kapitel bewertet verschiedene Social Media Tools hinsichtlich ihres Nutzens und Risikos für das Azubi-Recruiting.
5 Implementierung von Social Media Communication-Tools im Auszubildenden-Recruiting bei der DACHSER GmbH & Co. KG: Der Autor entwickelt einen konkreten Aufbauplan inklusive Strategie, Redaktionsorganisation und Krisenmanagement für DACHSER.
6 Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung und Integration von Social Media in die Unternehmensstrategie.
Personalmarketing, Social Media Communication, Auszubildenden-Recruiting, DACHSER GmbH & Co. KG, Web 2.0, Arbeitgebermarke, Employer Branding, Generation Y, Recruitingstrategie, Social Media Analyse, Monitoring, Krisenmanagement, Personalgewinnung, Fachkräftemangel, Logistikbranche.
Die Arbeit untersucht, wie das Unternehmen DACHSER GmbH & Co. KG soziale Medien nutzen kann, um gezielt neue Auszubildende anzusprechen und eine positive Arbeitgebermarke aufzubauen.
Die Arbeit umfasst das Personalmarketing, moderne Recruiting-Trends, das Web 2.0 als Kommunikationsplattform sowie die Herausforderungen des demografischen Wandels bei der Nachwuchsgewinnung.
Das Hauptziel ist die Entwicklung eines praxisorientierten Implementierungsplans, der DACHSER dabei unterstützt, Social Media sinnvoll in ihr bestehendes Auszubildenden-Recruiting zu integrieren.
Der Autor führt eine tiefgehende Literaturanalyse durch, wertet aktuelle Branchenstudien aus und kombiniert diese mit einer Ist-Analyse der aktuellen Recruiting-Strategien bei DACHSER, um darauf aufbauend Handlungsempfehlungen abzuleiten.
Im Hauptteil werden verschiedene Web 2.0-Tools (wie Blogs, Facebook, Xing oder YouTube) analysiert, ihr Nutzen für das Unternehmen sowie potenzielle Risiken (wie Shitstorms) bewertet und in einen Umsetzungsplan überführt.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Social Media Communication, Employer Branding, die Generation Y als Zielgruppe und das F-A-C-E-Konzept zur strategischen Planung.
Facebook wird aufgrund seiner enormen Reichweite und der hohen Nutzerdichte innerhalb der Zielgruppe der Schulabgänger als das primär geeignete Instrument für das Auszubildenden-Recruiting identifiziert.
Der Autor betont, dass man Krisen im Netz nicht verhindern kann, und plädiert statt Zensur für eine offene Kommunikationskultur, klare Guidelines und einen strukturierten Aktionsplan für den Krisenfall.
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