Bachelorarbeit, 2013
61 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung der Arbeit
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Methodisches Vorgehen
2 Das Burnout-Syndrom
2.1 Definition
2.2 Ursachen
2.2.1 Ursachen in der Person
2.2.2 Ursachen in der Arbeitsumgebung
2.2.3 Ursachen in der Gesellschaft
2.2.4 Burnout im Zusammenhang mit Stress
2.3 Burnout-Phasentheorien
2.4 Das Identitätsmodell - Die fünf Säulen der Identität
3 Burnout-Prävention und die Rolle der Personalabteilung
3.1 Aufgaben der Personalabteilung
3.2 Handlungsmöglichkeiten der Personalabteilung
3.2.1 Indikatoren psychischer Belastungen
3.2.2 Präventive Maßnahmen
3.2.2.1 Prävention, Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung
3.2.2.2 Burnout-Prävention durch die Personalabteilung
3.2.2.3 Sensibilisierung der Führungsebene
3.2.2.4 Sensibilisierung der Mitarbeiter
4 Bewältigungsstrategie
4.1 Betriebliches Konzept zur Burnout-Prävention
4.2 Wiedereingliederung von Betroffenen
5 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle der Personalabteilung bei der Prävention des Burnout-Syndroms und entwickelt ein betriebliches Handlungskonzept, um psychischen Fehlbelastungen am Arbeitsplatz entgegenzuwirken.
2.2.1 Ursachen in der Person
Manche Menschen haben hohe Wertvorstellungen und Ansprüche an sich selbst (Ausgeprägter Ehrgeiz, das Streben nach Perfektion, nicht Nein-Sagen können), die schnell zu einer Selbstüberforderung führen können. Sie missachten ihre eigenen Leistungsgrenzen und reizen diese schlimmstenfalls derart aus, dass diese zu einem Burnout führen. Klingen diese Wertvorstellungen für Außenstehende auf den ersten Blick durchaus positiv, versteckt sich hinter diesen Werten oftmals die Angst vor Ablehnung, die Erwartungen nicht zu erfüllen oder sogar die Angst vor einem Arbeitsplatzverlust. Der Wunsch nach Anerkennung, Erfolg, Sicherheit oder anderen eine Unterstützung zu sein, sind natürliche innere Antreiber, die bei jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägt sind.
Schwierig wird es, wenn aus einem gesunden Engagement eine Selbstüberforderung wird, die sich dann negativ auf die Gesundheit des einzelnen auswirkt. Die meisten Menschen sind nicht in der Lage, eine Überforderung überhaupt wahrzunehmen, insbesondere, wenn starke Ängste und Wünsche bestehen, die diese durch ihre Arbeitsleistung mildern oder gar befriedigen. Oftmals sind die persönlichen Wertvorstellungen stark mit der eigenen Persönlichkeit und Geschichte verankert, weshalb Kindheitserfahrungen des Einzelnen psychische Erkrankungen begünstigen können. Emotional labile Menschen, Menschen mit ausgeprägten Helfersyndrom oder Menschen, die an ADHS leiden sind zudem besonders anfällig für Burnout.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung steigender psychischer Belastungen im Unternehmen ein und definiert die Zielsetzung sowie das methodische Vorgehen der Arbeit.
2 Das Burnout-Syndrom: Dieses Kapitel erläutert die Definition, gesellschaftliche sowie individuelle Ursachen von Burnout und stellt das Identitätsmodell als theoretische Basis vor.
3 Burnout-Prävention und die Rolle der Personalabteilung: Hier werden die Aufgaben der Personalabteilung und konkrete präventive Handlungsmöglichkeiten zur Sensibilisierung von Führungskräften und Mitarbeitern dargestellt.
4 Bewältigungsstrategie: Dieses Kapitel entwirft ein betriebliches Konzept zur Prävention und gibt Empfehlungen für die Wiedereingliederung von Betroffenen.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, psychische Gesundheit als unternehmerisches Ziel fest zu verankern.
Burnout-Syndrom, Prävention, Personalabteilung, Psychische Gesundheit, Arbeitsbelastung, Work-Life-Balance, Stressmanagement, Resilienz, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Führung, Sensibilisierung, Wiedereingliederung, Arbeitsbedingungen, Identitätsmodell, psychische Erkrankungen
Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der Personalabteilung bei der Prävention von Burnout und der Gestaltung gesundheitsförderlicher Arbeitsbedingungen.
Zentrale Themen sind Burnout-Ursachen, Präventionsstrategien, die Sensibilisierung der Belegschaft und Konzepte zur betrieblichen Wiedereingliederung.
Ziel ist es, ein Konzept zu entwickeln, das Personalabteilungen praktische Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Burnout-Gefährdungen aufzeigt.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse bestehender Burnout-Phasentheorien sowie betrieblicher Interventionsmodelle.
Im Hauptteil werden sowohl theoretische Burnout-Modelle analysiert als auch konkrete präventive Maßnahmen für die Personalarbeit abgeleitet.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Burnout-Prävention, Personalarbeit, Resilienzförderung und betriebliches Gesundheitsmanagement geprägt.
Die Führungskraft fungiert als Schlüsselrolle; ihr Führungsstil hat einen direkten Einfluss auf die psychische Gesundheit und das Betriebsklima.
Ein BEM ist gesetzlich gefordert und unterstützt Betroffene dabei, nach einer Erkrankung nachhaltig und gesund an den Arbeitsplatz zurückzukehren.
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