Masterarbeit, 2013
56 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Eigene Fallstudie
2.1 Fragestellung
2.2 Hypothesen
2.3 Informationen zur Schule
2.4 Durchführung der Untersuchung
2.5 Ziele der Untersuchung
2.6 Auswertung der Untersuchung
2.7 Vergleich mit anderen Studien
2.8 Interpretation
3 Bewegte Schule
3.1 Problemsituation – Folgen des Bewegungsmangels
3.2 Bewegter Unterricht
3.3 Bewegungspausen
3.4 Sportunterricht
3.5 Außerunterrichtliche Bewegungsangebote
3.6 Bewegungsräume
3.7 Sitzen im Unterricht
3.8 Stille und Entspannung
4 Umsetzung des Konzepts an der Freien Waldorfschule
4.1 Bewegter Unterricht und Bewegungspausen
4.2 Sportunterricht
4.3 Außerunterrichtliche Bewegungsangebote
4.4 Bewegungsräume
4.5 Sitzen
5 Empfehlungen
6 Fazit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Freie Waldorfschule Schwerin bei der Einführung und Optimierung einer bewegten Schulkultur zu unterstützen, indem sie zunächst den Ist-Zustand bezüglich der Körpergewichtsverteilung der Schülerschaft analysiert und anschließend theoretische Konzepte der "Bewegten Schule" mit der schulspezifischen Praxis abgleicht.
3.1 Problemsituation – Folgen des Bewegungsmangels
Betrachtet man die diversen Konzepte und Ausarbeitungen zur Bewegten Schule, so vermitteln sie trotz individueller Ansätze eine gemeinsame Botschaft. Der derzeitige Schulalltag soll sich wandeln, es wird eine Verbesserung angestrebt. Alte Strukturen sollen ergänzt, verändert oder auch vollständig ersetzt werden. Dabei stellt sich die Frage, welche Merkmale der heute gängigen schulischen Praxis besonders problematisch sind. Im Folgenden werden verschiedene Situationen und Zustände an deutschen Schulen dargestellt, die laut Meinung diverser Autoren einer schnellen Verbesserung oder Beseitigung bedürfen.
Zunächst wird berichtet, dass der schulische Sportunterricht vielerorts Kürzungen und Einsparmaßnahmen erfahren hat, was sich zumeist in einer reduzierten Stundenanzahl niederschlägt. So behauptet Schweiger, dass der Schulsport im Zuge von finanziellen Einsparungen von 4 auf 2 Unterrichtseinheiten gekürzt wurde, gibt dabei jedoch keine konkrete Schule bzw. ein Bundesland an. (Schweiger, 2000, S. 106)
Urban spricht von lediglich einmal wöchentlich stattfindendem Sportunterricht, welcher es in diesem Umfang nicht vermag, Bewegungsdefizite bei Schülern zu kompensieren. (Urban, 2000, S. 149)
1 Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Notwendigkeit schulischer Gesundheitsförderung und leitet das Vorhaben ein, den Ist-Zustand an der Freien Waldorfschule Schwerin zu erfassen.
2 Eigene Fallstudie: In diesem Kapitel wird eine Untersuchung zur Prävalenz von Übergewicht bei Schülern vorgestellt und im Kontext des Body-Mass-Index bewertet.
3 Bewegte Schule: Dieses Kapitel liefert den theoretischen Rahmen und beleuchtet die Folgen von Bewegungsmangel sowie Konzepte zur Integration von Bewegung in den Schulalltag.
4 Umsetzung des Konzepts an der Freien Waldorfschule: Hier erfolgt ein Abgleich der theoretischen Anforderungen mit den realen Strukturen an der Freien Waldorfschule Schwerin, differenziert nach den verschiedenen Bereichen des Schulalltags.
5 Empfehlungen: Basierend auf der vorangegangenen Analyse werden konkrete Handlungsschritte zur Verbesserung der bewegungsfreundlichen Schulkultur formuliert.
6 Fazit: Das Kapitel resümiert die Vorgehensweise und die zentralen Ergebnisse der Arbeit hinsichtlich der Relevanz von Denken, Handeln und Bewegen in der Schule.
Bewegte Schule, Waldorfschule, Gesundheitsförderung, Übergewicht, Body-Mass-Index, Bewegungsdrang, Sportunterricht, Bewegungspausen, Lernkultur, Schulentwicklung, körperliche Aktivität, Sitzmobiliar, Kindesalter, Prävention, ganzheitliche Bildung
Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung und Weiterentwicklung des Konzepts "Bewegte Schule" an der Freien Waldorfschule Schwerin, um einen gesünderen Schulalltag zu fördern.
Die zentralen Felder sind die körperliche Gesundheit von Schülern (speziell die Übergewichtsprävalenz), die Bedeutung von Bewegung für das Lernen sowie die baulichen und didaktischen Rahmenbedingungen der Schule.
Das Ziel ist es, den Ist-Zustand der Schule durch eine Fallstudie zu erfassen und darauf aufbauend realistische Handlungsempfehlungen für eine bewegtere Schulkultur zu entwickeln.
Es wurde eine quantitative Erhebung (BMI-Daten) durchgeführt und mit bundesweiten sowie regionalen Studien verglichen, ergänzt durch eine qualitative Analyse der schulischen Strukturen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auswertung der eigenen Fallstudie, die theoretische Aufarbeitung des Konzepts "Bewegte Schule" sowie eine Bestandsaufnahme der praktischen Umsetzung an der Freien Waldorfschule.
Wichtige Begriffe sind Bewegte Schule, Übergewichtsprävalenz, Waldorf-Pädagogik, körperliche Aktivität und Gesundheitsförderung.
Die Waldorfpädagogik verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der den Epochenunterricht nutzt, um komplexe Themen zusammenhängend zu behandeln, wobei der rhythmische Teil des Unterrichts eine wichtige Rolle spielt.
Der Autor bewertet die Integration von Bewegung in der Oberstufe kritisch und empfiehlt dringend eine Erhöhung der verpflichtenden körperlichen Aktivität, da die derzeitige Abwahlmöglichkeit des Sportunterrichts das Risiko für Bewegungsmangel erhöht.
Die Arbeit stellt fest, dass die Akzeptanz bei Lehrern und Schülern durch schrittweise Gewöhnung und das Vorbild der Lehrkraft entscheidend für den Erfolg der Maßnahmen ist.
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