Diplomarbeit, 2002
84 Seiten, Note: 2,0
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss sozialer Netzwerke auf das Mortalitätsrisiko unter Berücksichtigung der Stressexposition. Sie zielt darauf ab, die Direkteffekt- und Puffereffekt-Thesen empirisch zu überprüfen. Dabei soll geklärt werden, ob soziale Netzwerke unabhängig von Stress einen positiven oder negativen Einfluss auf die Mortalität haben (Direkteffekt-These) und ob soziale Netzwerke als Puffer in stressvollen Situationen wirken und so das Mortalitätsrisiko reduzieren können (Puffereffekt-These).
Das erste Kapitel führt in die Thematik ein und erläutert die Fragestellung sowie den Aufbau der Arbeit. Das zweite Kapitel beleuchtet den theoretischen Forschungsstand zu den beiden zentralen Thesen - der Direkteffekt- und der Puffereffekt-These - und stellt die relevanten Forschungsarbeiten zu sozialen Netzwerken, Stress und deren Einfluss auf das Mortalitätsrisiko vor. Das dritte Kapitel analysiert den empirischen Forschungsstand und beleuchtet die Ergebnisse relevanter Studien zu den beiden Thesen. Das vierte Kapitel beschreibt die Datengrundlage und die methodischen Vorgehensweisen der Arbeit. Kapitel fünf präsentiert die deskriptiven und ereignisdatenanalytischen Ergebnisse der Untersuchung und analysiert die Einflüsse von sozialen Netzwerken, Stress und deren Interaktion auf das Mortalitätsrisiko. Die Diskussion der Ergebnisse erfolgt im sechsten Kapitel, während das siebte Kapitel die Arbeit zusammenfasst und einen Ausblick auf zukünftige Forschungsfelder gibt.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themenbereiche soziale Netzwerke, Stress, Mortalitätsrisiko, Direkteffekt-These, Puffereffekt-These, empirische Forschung, Ereignisdatenanalyse. Die Ergebnisse der Arbeit sollen Erkenntnisse über den Einfluss von sozialen Netzwerken und Stress auf die Lebenserwartung liefern und die theoretischen Modelle der Direkteffekt- und Puffereffekt-Thesen empirisch validieren.
Empirische Studien zeigen, dass sozial integrierte Personen mit großen Netzwerken ein geringeres Mortalitätsrisiko haben als sozial isolierte oder einsame Menschen.
Die Direkteffekt-These postuliert, dass soziale Beziehungen und Netzwerke unabhängig von vorhandenem Stress einen positiven, mortalitätssenkenden Effekt auf die Gesundheit haben.
Die Puffereffekt-These besagt, dass soziale Netzwerke vor allem in stressvollen Lebenssituationen als Schutzfaktor wirken und die negativen Auswirkungen von Stress auf die Sterblichkeit abmildern.
Stress wird als zentraler Einflussfaktor auf das Mortalitätsrisiko betrachtet, wobei untersucht wird, wie er mit sozialen Ressourcen interagiert.
Die Analysen bestätigen die mortalitätsreduzierende Wirkung sozialer Beziehungen, die bemerkenswerterweise oft unabhängig von der Stressexposition auftritt.
Die Arbeit nutzt deskriptive Analysen sowie die Ereignisdatenanalyse, um den Einfluss von Netzwerkstrukturen und Stress auf das Überleben zu prüfen.
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