Masterarbeit, 2013
100 Seiten, Note: 2,00
1 Einleitung
1.1 Hintergrund
1.2 Stand der Wissenschaft
2 Aufgabenstellung
2.1 Ziele
2.2 Fragestellung, Hypothesen & Methodik
3 Grundlagen über ERP-Systeme
3.1 Definitionen
3.1.1 ERP-System
3.1.2 Closed Source Software
3.1.3 Open Source Software
3.1.4 KMU
3.1.5 Migration
3.2 Historische Entwicklung von ERP-Systemen
3.3 Der ERP-Markt
3.4 Systemarchitekturen
3.4.1 Aufbau eines ERP-Systems
3.4.2 Client-Server-Prinzip
3.4.3 Realisierungsvarianten von ERP-Architekturen
3.5 Lizenzierung von Open Source ERP
3.5.1 Die GNU General Public License (GPL)
3.5.2 Die GNU Lesser General Public License (LGPL)
3.5.3 Die GNU Affero General Public License (AGPL)
3.5.4 Die Berkeley Software Distribution License (BSD)
3.6 Der Prozess
4 Ablösende Migration von Microsoft Dynamics NAV durch OpenERP
4.1 Funktional-technische Betrachtung
4.1.1 Prototypisch modellierte Prozesse
4.1.1.1 Prozesslandschaft
4.1.1.2 Beschaffungsprozess
4.1.2 Allgemeine Merkmale
4.1.2.1 Installation und Inbetriebnahme
4.1.2.2 Lizenzierung
4.1.2.3 Architekturen
4.1.2.4 Dokumentation
4.1.2.5 Sprachenmanagement für den Client
4.1.2.6 Rollen-, Rechte- und Benutzerverwaltung
4.1.2.7 Benutzeranpassungen
4.1.2.8 Belegprinzipien
4.1.3 Spezifische Features im Beschaffungsprozess
4.1.3.1 Prozessschritte aus Sicht des Einkäufers
4.1.3.2 Prozessschritte aus Sicht des Lagermitarbeiters
4.1.3.3 Prozessschritte aus Sicht des Finanzbuchhalters
4.1.4 Reflexion zu Hypothese 1 und 2
4.2 Wirtschaftlichkeitsbetrachtung
4.2.1 Prozesskostenvergleich am Beschaffungsprozess
4.2.1.1 Prozesskostenstruktur am Beschaffungsprozess
4.2.1.2 Arbeitsplatzkosten für ERP
4.2.1.3 Prozesskostenkalkulation am Beschaffungsprozess
4.2.1.4 Reflexion zu Hypothese 3
4.2.2 Total Cost of Ownership-Betrachtung
4.2.2.1 Erläuterung des prototypischen Entscheidungsszenarios
4.2.2.2 Kalkulationsmodell auf Basis der Software-to-Services-Ratio
4.2.2.3 Kalkulation auf Basis empirischer Kennzahlen
4.2.2.4 Reflexion zu Hypothese 4
4.3 Usability (Reflexion zu Hypothese 5)
5 Fazit
Die Arbeit evaluiert die technische und wirtschaftliche Machbarkeit einer Migration von einem proprietären zu einem Open-Source-ERP-System in einem mittelständischen IT-Dienstleistungsunternehmen anhand einer prototypischen Fallstudie zwischen Microsoft Dynamics NAV und OpenERP.
3.1.2 Closed Source Software
Durch die vom Geschäftsmodell abhängigen Lizenzbestimmungen für die Nutzung und den Betrieb von Closed Source Software, auch proprietäre Software genannt, ist die Einsichtnahme wie auch die Modifizierung des hinter der Anwendung liegenden Quellcodes in der Regel nicht möglich bzw. nicht gestattet. Ferner ist eine etwaige Verbreitung des Quellcodes untersagt. Für die Erlangung der Zugriffsrechte auf den Quellcode von Closed Source ERP-Software ist die Unterzeichnung einer Geheimhaltungserklärung erforderlich, wie es bei diversen Vertriebspartnern und Beratungsunternehmen von ERP-Software der Fall ist. (UniPD, 2011, S. 1f)
Der verborgene Quellcode kann auch als Geschäftsgeheimnis seitens des Software Anbieters bezeichnet werden. Das Geschäftsmodell von Closed Source Software Anbietern besteht darin, im Quellcode verborgenes Know-How vor Mitbewerbern und Nachahmern zu schützen und sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil zu sichern bzw. diesen aufrecht zu erhalten. Ein weiteres Geschäftsmerkmal der Quellcode-Geheimhaltung besteht in der Abhängigkeit des Anwenders dem Software-Anbieter gegenüber, dem sogenannten Vendor Lock-In. Entwicklung und Wartung von Closed Source Software erfolgt in der Regel durch ein Entwicklungsteam, wobei dem Markt Zugriff auf ein kompiliertes, ausführbares Softwareprodukt ermöglicht wird. Man bezieht also beim Erwerb eines Closed Source ERP-Systems nicht die Software an sich, sondern vielmehr das Recht, diese Software zu nutzen. (UniPD, 2011, S. 2f)
Aus rechtlicher Perspektive ist proprietäre Software das Eigentum einer juridischen Person und in der Regel das Eigentum des Softwareherstellers. Dieser fixiert über die zu akzeptierenden Geschäftsbedingungen seitens des Anwenders die Rechtsbestimmungen in Hinblick auf Verbreitung, Vervielfältigung, Modifizierung als auch die Nutzung der Software. (UniPD, 2011, S. 1). Zu den wohl bekanntesten Anbietern von Closed Source ERP Software gehören SAP, Oracle und Microsoft.
1 Einleitung: Beleuchtung der Relevanz von Open-Source-ERP-Systemen als Alternative zu proprietären Lösungen für kleine und mittelständische Unternehmen.
2 Aufgabenstellung: Definition der Ziele, Forschungsfragen und Hypothesen für die prototypische Fallstudie einer ERP-Migration.
3 Grundlagen über ERP-Systeme: Vermittlung der theoretischen Basis über ERP-Systeme, Marktstrukturen, Systemarchitekturen und Lizenzierungsmodelle.
4 Ablösende Migration von Microsoft Dynamics NAV durch OpenERP: Detaillierte technische und wirtschaftliche Evaluierung des Migrationsprozesses zwischen den beiden genannten Systemen.
5 Fazit: Zusammenfassung der Erkenntnisse zur Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit der Migration unter Berücksichtigung technischer und prozessualer Aspekte.
Enterprise Resource Planning, ERP, betriebswirtschaftliche Anwendungssoftware, Open Source, Funktionalität, Kostenstruktur, Lizenzkosten, Ablösende Migration, Risiken, Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, Total Cost of Ownership, TCO, KMU, Systemarchitektur.
Die Arbeit untersucht die technische und ökonomische Machbarkeit, proprietäre ERP-Systeme (am Beispiel Microsoft Dynamics NAV) durch Open-Source-ERP-Lösungen (am Beispiel OpenERP) in mittelständischen Unternehmen zu ersetzen.
Die zentralen Felder umfassen die funktionale Eignung von ERP-Software, Architekturkonzepte, Lizenzmodelle sowie Methoden zur Wirtschaftlichkeitsbetrachtung wie die Prozesskostenrechnung und das TCO-Modell.
Das Ziel ist es, Entscheidungsträgern in KMUs eine fundierte Unterstützung für die Wahl zwischen einem Upgrade eines bestehenden proprietären Systems oder dem Umstieg auf eine Open-Source-Alternative zu bieten.
Es wird ein induktives Vorgehen gewählt, das auf einer prototypischen Simulation eines klassischen Beschaffungsprozesses in beiden ERP-Systemen sowie auf einem TCO-Szenariomodell basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, die detaillierte funktionale Gegenüberstellung der Systeme sowie eine umfangreiche wirtschaftliche Analyse auf Basis empirischer Kennzahlen.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Enterprise Resource Planning (ERP), Open Source, Ablösende Migration, Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, TCO (Total Cost of Ownership) und KMU definiert.
Es dient als typischer Vertreter proprietärer ERP-Software für KMUs, um einen direkten, praxisnahen Vergleich der Funktionalität und Kostenstrukturen mit dem quelloffenen OpenERP zu ermöglichen.
Die Studie zeigt, dass der Wegfall von Lizenzkosten bei Open-Source-Systemen allein keine signifikante Gesamtkosteneinsparung garantiert, da Implementierung, Anpassungsaufwände und Wartung die Gesamtrechnung maßgeblich beeinflussen.
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