Bachelorarbeit, 2012
40 Seiten, Note: 1,7
Diese Arbeit befasst sich mit der Entwicklung des Kartenverständnisses bei Schülern, insbesondere im Übergang von der Grundschule zur Sekundarstufe I. Sie analysiert die Herausforderungen, die mit der Kartenarbeit verbunden sind, und untersucht die Rolle des Entwicklungsstufenmodells von Jean Piaget im Kontext des Kartenlernens. Die Arbeit beleuchtet die Bedeutung von Kartenkompetenz im Geographieunterricht und untersucht verschiedene Methoden zur Vermittlung von Kartenverständnis.
Die Einleitung präsentiert das Problemfeld der Kartenkompetenz bei Schülern anhand eines Beispiels aus dem Unterricht. Die Arbeit stellt die Forschungsfragen vor und skizziert den methodischen Ansatz.
Kapitel 2 analysiert die kognitiven Entwicklungsphasen nach Jean Piaget und deren Relevanz für das Verständnis von Karten. Es beleuchtet die Konzepte der Assimilation, Akkommodation und Organisation sowie die Entwicklungsstufen des Kindes.
Kapitel 3 definiert den Begriff der Kartenkompetenz im Kontext der PISA-Studie und erläutert die Bedeutung von Karten im Geographieunterricht. Es beleuchtet die Vorgaben des Lehrplans und die verschiedenen Arten von Karten.
Kapitel 4 beleuchtet die Karte als Medium und untersucht die Anforderungen an eine Karte sowie an die Schüler bei der Kartenarbeit.
Kapitel 5 geht auf verschiedene Techniken der Kartenarbeit ein, wie z.B. die Interpretation der Kartenlegende, das Bestimmen von Entfernungen und die Lagebestimmung anhand der Topographie und des Gradnetzes.
Kapitel 6 stellt verschiedene methodische Wege zur Vermittlung von Kartenverständnis vor, darunter das synthetische, analytische, genetische und integrierte Verfahren.
Kartenkompetenz, Geographieunterricht, Entwicklungsstufenmodell, Jean Piaget, Kartenarbeit, Methoden, Primarstufe, Sekundarstufe I, Lehrplan, PISA-Studie.
Trotz digitaler Hilfsmittel wie Navigationsgeräten ist Kartenkompetenz essenziell für die räumliche Orientierung, die Interpretation von Informationen und das Verständnis geographischer Zusammenhänge.
Piagets Entwicklungsstufenmodell hilft zu verstehen, ab wann Kinder kognitiv in der Lage sind, abstrakte Karteninhalte zu erfassen und räumliche Perspektiven zu wechseln.
Schüler haben oft Probleme mit fachspezifischem Vokabular, der Orientierung auf der Karte sowie der Interpretation und Bewertung von Kartenlegenden und Maßstäben.
Es werden verschiedene Verfahren unterschieden: das synthetische, das analytische, das genetische und das integrierte Verfahren.
Bereits in der Primarstufe (Klasse 3 und 4) erfolgt eine Einführung in das Kartenverständnis, damit die Karte in der Sekundarstufe als vollwertiges Arbeitsmittel eingesetzt werden kann.
Schüler müssen lernen, Entfernungen zu bestimmen, Lagen mithilfe der Topographie oder des Gradnetzes zu beschreiben und kartographische Skizzen anzufertigen.
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