Masterarbeit, 2013
183 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen des Innovationsmanagements
2.1 Innovation
2.1.1 Begriffsbestimmung und -abgrenzung
2.1.2 Innovationsprozess
2.1.3 Merkmale von Innovationen
2.1.4 Innovationstypen
2.2 Innovation als Aufgabe des Managements
2.3 Erfolgsfaktoren für Innovationen
3 Theoretische Betrachtung von Innovationsblockaden
3.1 Begriffserklärung Innovationsblockade
3.2 Wesentliche Merkmale von Innovationsblockaden
3.3 Kategorisierungen von Innovationsblockaden
3.4 Kurzfristige und langfristige Auswirkungen
4 Exploration von personellen Innovationsblockaden in KMU
4.1 Untersuchungsmethode
4.2 Grundlagen der Qualitativen und Quantitativen Forschung
4.3 Qualitative Datenerhebung: Leitfadeninterview
4.3.1 Erstellung des Leitfadeninterviews
4.3.2 Vorbereitung und Durchführung des Leitfadeninterviews
4.3.3 Qualitative Datenauswertung
4.4 Quantitative Datenerhebung: Fragebogen
4.4.1 Erstellung des Fragebogens
4.4.2 Durchführung der Befragung
4.4.3 Quantitative Datenauswertung
4.5 Untersuchungsergebnisse
4.5.1 Ergebnisse aus der qualitativen Datenerhebung
4.5.2 Ergebnisse aus der quantitativen Datenerhebung
4.5.3 Zusammenführung der Ergebnisse
5 Ausgewählte Lösungsansätze zur Überwindung von Innovationsblockaden
5.1 Vermeiden von Unterforderung und Boreout
5.2 Promotorenmanagement
5.3 Kreativitätstechniken
5.4 Geeignete Teamkonstellationen
5.5 Flexible Arbeitszeiten
6 Diskussion der Ergebnisse und kritische Würdigung
7 Zusammenfassung
Diese Masterarbeit untersucht die Einflussfaktoren auf die individuelle Innovationsfähigkeit in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) und analysiert, wie personelle Innovationsblockaden identifiziert und überwunden werden können, um die Innovationskraft in der Praxis zu stärken.
3.1 Begriffserklärung Innovationsblockade
Der Innovationswille der deutschen KMU ist stark und sie prägen eine intensive Innovationskultur. So haben Untersuchungen zu Familienunternehmen beispielsweise gezeigt, dass über 90 Prozent der befragten Unternehmen häufig versuchen neue Ideen zu entwickeln und diese auch umzusetzen. 83,5 Prozent beschreiten zudem teils neue Wege, um bekannte Aufgaben zu erfüllen. Nur 8,4 Prozent hingegen gaben an, dass sie in den letzten drei Jahren keine Innovation (Verfahren, Produkte oder Dienstleistungen) vorweisen konnten. Nach Selbsteinschätzung der Unternehmen halten sie sich damit für stark innovativ.
Zu den stärksten Herausforderungen für die Realisierung zukünftiger Innovationen zählen die (Familien-)Unternehmen den in der demografischen Entwicklung begründeten Fachkräftemangel, hohe Kosten für Forschung und Entwicklung sowie das hohe wirtschaftliche Risiko von Innovationen. Neben den hier aufgeführten Aspekten sehen die Unternehmen auch interne Herausforderungen. Hier wird insbesondere auf die Motivation ihrer Mitarbeiter verwiesen. (PwC, 2012, S. 9ff) Nicht selten werden Innovationen durch das Verhalten von Mitarbeitern blockiert oder entstehen erst gar nicht, weil der Wille zur Veränderung fehlt und sich in Widerstand gegen eine Innovation äußert. So gibt rund ein Drittel der Befragten an, dass Innovationsprobleme darauf zurückzuführen sind, dass der Innovationswille bei den Mitarbeiter fehlt und durch die Geschäftsführung überwunden werden muss, um die Innovation letztlich durchsetzen zu können. (PwC, 2012, S. 20)
Witte (1973; nach Mansfeld, 2011, S. 24) bezeichnet auftretende Widerstände gegen innerbetriebliche Veränderungsprozesse als „Barrieren“, die im ursprünglichen Modell in Willens- und Fähigkeitsbarrieren differenziert werden können.
1 Einleitung: Die Einleitung stellt die Bedeutung von Innovation für KMU dar und definiert die Forschungsfragen bezüglich der Innovationsfähigkeit auf Individualebene.
2 Theoretische Grundlagen des Innovationsmanagements: Dieses Kapitel liefert den theoretischen Rahmen, indem Begriffe wie Innovation und Innovationsmanagement definiert und Erfolgsfaktoren für den Innovationserfolg analysiert werden.
3 Theoretische Betrachtung von Innovationsblockaden: Hier werden Innovationsblockaden definiert, deren Merkmale herausgearbeitet und die kurz- sowie langfristigen Auswirkungen systematisch kategorisiert.
4 Exploration von personellen Innovationsblockaden in KMU: Dieser Teil beschreibt die methodische Vorgehensweise der Untersuchung, bestehend aus Leitfadeninterviews und einer quantitativen Befragung von Mitarbeitern.
5 Ausgewählte Lösungsansätze zur Überwindung von Innovationsblockaden: Das Kapitel präsentiert konkrete praxisorientierte Methoden wie Promotorenmanagement, Kreativitätstechniken und Arbeitsplatzoptimierungen zur Steigerung der Innovationskraft.
6 Diskussion der Ergebnisse und kritische Würdigung: Die gewonnenen Erkenntnisse werden diskutiert, die Forschungsfragen beantwortet und methodische Einschränkungen kritisch reflektiert.
7 Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer knappen Zusammenführung der zentralen Ergebnisse und einem Ausblick auf weiteren Forschungsbedarf.
Innovationsmanagement, KMU, Innovationsblockaden, Innovationsfähigkeit, Sozialinnovation, Individualebene, Mitarbeiterzufriedenheit, Promotorenmodell, Kreativitätstechniken, Arbeitsatmosphäre, Veränderungsprozesse, Unterforderung, Boreout, Arbeitsgestaltung, Innovationskultur
Die Arbeit analysiert die personellen Faktoren, die die Innovationsfähigkeit von Mitarbeitern in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) beeinflussen, und erforscht, wie Widerstände und Blockaden überwunden werden können.
Zentrale Themen sind das Innovationsmanagement in KMU, die Definition und Klassifizierung von Innovationsblockaden, die Analyse der persönlichen Innovationsfähigkeit sowie Strategien zur Motivationssteigerung und Innovationsförderung.
Die Forschungsfragen lauten: Welche Faktoren beeinflussen die Innovationsfähigkeit auf Individualebene und wie können Innovationsblockaden in der Praxis effektiv überwunden werden?
Es wird ein methodischer Mix angewandt: eine qualitative Exploration mittels Leitfadeninterviews zur Thesenbildung sowie eine quantitative Validierung der Ergebnisse durch eine Fragebogenerhebung unter KMU-Mitarbeitern.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Grundlagen, eine explorative Analyse personeller Blockaden und die Ableitung konkreter Lösungsansätze für das Management.
Wichtige Begriffe sind Innovationsfähigkeit, Innovationsblockaden, KMU, Individualebene, Arbeitsatmosphäre und Promotorenmanagement.
Das Boreout-Phänomen wird als Ausdruck von Unterforderung und Desinteresse analysiert, welches die Innovationsbereitschaft und Arbeitsleistung von Mitarbeitern signifikant negativ beeinflusst.
Die "InvoCard" ist ein von der Autorin entworfenes Dokumentations- und Kontrollinstrument für Innovationsmeetings, das hilft, Zielsetzungen, kritische Erfolgsfaktoren und Fortschritte visuell in Ampelform nachzuhalten.
Die Arbeit argumentiert, dass heterogene Teams Synergieeffekte nutzen, indem sie die Innovationskraft durch die Kombination von verschiedenen Erfahrungen, sozialen Kompetenzen und technischem Wissen steigern.
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