Wissenschaftliche Studie, 2013
89 Seiten
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung und Struktur
1.2 Vorgehensweise
2 Vermögensstruktur
2.1 Vermögensintensität
2.1.1 Anlagenintensität I
2.1.2 Anlagenintensität II
3 Kapitalsstruktur und Liquiditätsanalyse
3.1 Eigenkapitalquote
3.2 Deckungsgrade
3.2.1 Deckungsgrad A
3.2.2 Deckungsgrad B
3.3 Liquiditätsgrade
3.3.1 Barliquidität
3.3.2 Liquidität auf kurze Sicht
3.3.3 Liquidität auf mittlere Sicht
3.4 Statischer Verschuldungsgrad
3.5 Intensität des langfristigen Kapitals
3.6 Struktur des Fremdkapitals
3.7 Cash Flow
4 Erfolgs- und Rentabilitätsanalyse
4.1 Eigenkapitalrentabilität
4.2 Gesamtkapitalrentabilität
4.3 Umsatzrentabilität
5 Automarkt Deutschland
5.1 Länderimages
Diese Arbeit führt einen detaillierten Branchenvergleich der großen deutschen Automobilkonzerne (Audi, BMW, Daimler, Porsche, Volkswagen) durch, indem sie über einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren (2002–2013) deren Jahresabschlüsse empirisch untersucht, um die Bilanzstruktur, die Liquiditätslage sowie die Erfolgs- und Rentabilitätsentwicklung transparent und vergleichbar zu machen.
3.3.1 Barliquidität
Die Barliquidität ist als Liquidität I. Grades bekannt und beurteilt flüssige Mittel im Verhältnis zum kurzfristigen Fremdkapital.
Diese Kennzahl sollte nicht mehr als 5 – 10 Prozent betragen, wobei die liquiden Mittel schnellstmöglich zur Begleichung der kurzfristigen Verbindlichkeiten des Lieferers verwendet werden sollten (vgl. o.V. 3 2005).
Nach der goldenen Finanzierungsregel- der „one- to- five“ Regel, sollten mindestens 20 Prozent der kurzfristigen Verbindlichkeiten durch liquide Mittel (Zahlungsmittel) gedeckt sein (vgl. Czenskowsky, 2005, Folie 6).
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung des Konzernvergleichs ein und erläutert die methodische Vorgehensweise sowie die Herausforderungen bei der Analyse unterschiedlicher Rechnungslegungsvorschriften (HGB, IFRS, US-GAAP).
2 Vermögensstruktur: Hier werden die theoretischen Grundlagen der vertikalen und horizontalen Bilanzanalyse dargelegt, insbesondere die Kennzahlen der Anlagenintensität I und II.
3 Kapitalsstruktur und Liquiditätsanalyse: Dieses Kapitel untersucht die Finanzstabilität der Konzerne anhand von Kennzahlen wie Eigenkapitalquote, Deckungsgrade, Liquiditätsgrade, Verschuldungsgrad und Cash Flow.
4 Erfolgs- und Rentabilitätsanalyse: Das Kapitel befasst sich mit der Ertragskraft der Unternehmen, analysiert Eigenkapital-, Gesamtkapital- und Umsatzrentabilität sowie weitere spezifische Kennzahlen.
5 Automarkt Deutschland: Zum Abschluss werden die Marktentwicklungen im deutschen Automobilsektor sowie länderspezifische Markenimages im europäischen Vergleich analysiert.
Jahresabschlussanalyse, Konzernvergleich, Automobilindustrie, Bilanzstruktur, Liquidität, Eigenkapitalquote, Rentabilität, Cash Flow, Anlagenintensität, Verschuldungsgrad, Branchenvergleich, IFRS, HGB, Kennzahlenanalyse, Rendite.
Die Arbeit vergleicht die finanzielle Leistungsfähigkeit und Struktur der fünf großen deutschen Automobilkonzerne über einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren.
Die Schwerpunkte liegen auf der Vermögensstruktur, der Liquiditätsanalyse, der Kapitalstruktur sowie der Erfolgs- und Rentabilitätsanalyse.
Ziel ist es, die Entwicklung der Konzerne mittels Kennzahlen über den Zeitverlauf visualisierbar zu machen und einen direkten Branchenvergleich trotz unterschiedlicher Rechnungslegungsstandards zu ermöglichen.
Es wird eine empirische Jahresabschlussanalyse auf Basis der veröffentlichten Geschäftsberichte der Konzerne angewandt.
Der Hauptteil analysiert detailliert die Kennzahlen zu Anlage- und Umlaufvermögen, die Kapitalstruktur (Eigen- und Fremdkapital), Liquiditätsgrade, Verschuldung und verschiedene Rentabilitätskennzahlen.
Wesentliche Begriffe sind Jahresabschlussanalyse, Konzernvergleich, Automobilindustrie, Liquidität und Rentabilität.
Aufgrund der historisch bedingten Nutzung unterschiedlicher Rechnungslegungsvorschriften (HGB, IFRS und US-GAAP) variieren die Bilanzierungsformen, was einen direkten Vergleich erschwert.
Porsche dient im Portfolio oft als Benchmark, da es zeitweise als die profitabelste Autofabrik der Welt galt, auch wenn die Bilanzdaten durch die Übernahmeschlacht mit Volkswagen stark beeinflusst wurden.
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