Masterarbeit, 2012
163 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
2 Konzeptionelle Grundlagen
2.1 Begriffsabgrenzung und Funktionen des Personalmanagement
2.2 Der Begriff und die Perspektiven des Personalmarketings
2.3 Personalmarketing als Prozess
2.4 Employer Branding
2.5 Arbeitgeberattraktivität und- image
2.6 Instrumente des Personalmarketings
2.6.1 Interne BewerberInnenansprache
2.6.2 Externe BewerberInnenansprache
2.6.2.1 Stellenanzeigen in Printmedien
2.6.2.2 Elektronische Rekrutierung – organisationseigene Homepages
2.6.2.3 Präsenz auf Messen
2.6.2.4 Hochschulmarketing
2.6.2.5 Unternehmensplanspiele
2.7 Prozessmodelle und Passung von Person und Organisation
2.7.1 Attraction Selection Attrition Modell
2.7.2 Person-Organisation fit
2.7.3 Markenwerttheorie
2.8 Stand der Forschung
2.9 Zwischenfazit
3 Fragestellung und Hypothesen
4 Forschungsdesign
4.1 Die Erhebungsmethode
4.2 Die Stichprobe
4.3 Pretest
4.4 Die Variablen
4.4.1 Die unabhängigen Variablen (UV)
4.4.2 Die abhängige Variable (AV)
4.4.3 Die Kontrollvariable (KV)
4.5 Das Untersuchungsdesign
4.5.1 Das Erhebungsinstrument
4.6 Die Untersuchungsdurchführung
5 Ergebnisse
5.1 Strukturelle Zusammensetzung
5.2 Deskriptive Statistik
5.3 Inferenzstatistik
5.4 Überprüfung der Hypothesen
5.4.1 Hypothese 1
5.4.2 Hypothese 2
5.4.3 Hypothese 3
5.4.4 Hypothese 4
5.5 Post Hoc
5.5.1 Ergebnisanalyse nach Organisationen
5.5.2 Einzelitemanalyse der Arbeitgeberattraktivität
5.5.3 Zusammenhänge bei den Personalmarketinginstrumenten
6 Diskussion
6.1 Ausgangslage und Forschungsvorhaben
6.2 Ergebniszusammenfassung und Interpretation
6.3 Gestaltungsempfehlung und kritische Reflexion
6.4 Fazit und Ausblick
Diese Masterarbeit untersucht empirisch, wie sich die Arbeitgeberattraktivität durch den Einsatz spezifischer Personalmarketinginstrumente bei kurz vor dem Berufseinstieg stehenden Studierenden verändert und welche Rolle dabei der wahrgenommene Person-Organisation-Fit sowie die Vertrautheit mit der Organisation spielen.
2.6.2 Externe BewerberInnenansprache
Neben den oben aufgezeigten internen Instrumenten der BewerberInnenansprache, stehen den Unternehmen verschiedene externe Rekrutierungswege zur Verfügung. Das externe Personalmarketing fokussiert sich darauf, wie und wo sich geeignete BewerberInnen am besten gewinnen lassen und dient damit auch zur positiven Positionierung und Profilierung des Unternehmens in den relevanten Personalmärkten. Entscheidend dabei ist, dass potenzielle BewerberInnen auf das Unternehmen aufmerksam gemacht werden, das Interesse an einer Anstellung geweckt wird und eine Bewerbung und letztendlich auch die Einstellung eines/r BewerberIn erreicht werden (Hagen, 2011).
Strutz (1993) definiert für das externe Personalmarketing vier Kernaufgaben. Einerseits lassen sich die nach außen ausgerichtete und vor allem zielgruppenspezifische Darstellung der Attraktivität der Organisation ableiten, bei der es auch wichtig ist, die richtigen Personalbeschaffungswege und -instrumente auszuwählen und zu nutzen. Andererseits ist die bedarfs- und zielgruppenspezifische Entwicklung und Formulierung konkreter Einstiegsziele und in einem nächsten Schritt die Analyse und Auswahl geeigneter BewerberInnen eine wichtige Aufgabe des Personalmarketings.
In der vorliegenden Masterarbeit besteht die Stichprobe aus StudentInnen, die sich am Ende Ihres Studiums befinden und daher liegt der Fokus auf den externen Personalbeschaffungsmethoden. Entsprechend der geplanten empirischen Untersuchung werden im weiteren Verlauf der Masterarbeit fünf Instrumente der externen BewerberInnenansprache ausführlicher betrachtet.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den zunehmenden Wettbewerb um "High Potentials" und die daraus resultierende Notwendigkeit für Unternehmen, ihre Arbeitgeberattraktivität durch gezieltes Personalmarketing zu steigern.
2 Konzeptionelle Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die theoretischen Rahmenbedingungen, insbesondere Personalmarketing als Prozess, Employer Branding sowie die ASA-Theorie und den Person-Organisation-Fit.
3 Fragestellung und Hypothesen: Hier werden auf Basis der theoretischen Modelle die Forschungsfrage sowie die Hypothesen zum Einfluss von P-O-Fit, Vertrautheit und Instrumentennutzung auf die Arbeitgeberattraktivität abgeleitet.
4 Forschungsdesign: Es wird die Methodik der Online-Querschnittsstudie beschrieben, einschließlich der Stichprobenauswahl, der operationalisierten Variablen und des Ablaufs der Befragung.
5 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die statistische Auswertung der Daten sowie die Prüfung der aufgestellten Hypothesen mittels Regressionsanalysen.
6 Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert, kritisch reflektiert und in den wissenschaftlichen Kontext eingeordnet, gefolgt von Handlungsempfehlungen und einem Ausblick.
Personalmarketing, Arbeitgeberattraktivität, Employer Branding, Person-Organisation-Fit, ASA-Theorie, Personalbeschaffung, Recruiting, Studierende, Instrumente, Markenwert, Rekrutierung, Online-Studie, Arbeitsmarkt, Unternehmensimage, Bewerbungsbereitschaft.
Die Arbeit untersucht, ob und wie der gezielte Einsatz von Personalmarketinginstrumenten die Arbeitgeberattraktivität bei hochschulnahen Zielgruppen beeinflusst.
Zentrale Felder sind Personalmarketing als Prozess, Employer Branding, die psychologische Passung zwischen Person und Organisation (P-O-Fit) sowie die Markenwerttheorie.
Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, ob sich die Arbeitgeberattraktivität durch den Einsatz von Personalmarketinginstrumenten messbar verändert.
Es wurde eine quantitative Online-Querschnittsstudie unter 110 Studierenden durchgeführt, deren Daten mittels statistischer Regressionsanalyse ausgewertet wurden.
Im Hauptteil werden theoretische Konzepte wie die ASA-Theorie von Schneider und der P-O-Fit nach Kristof detailliert dargelegt, gefolgt von einer empirischen Untersuchung von fünf ausgewählten Instrumenten.
Wichtige Begriffe sind Arbeitgeberattraktivität, Personalmarketinginstrumente, P-O-Fit, Vertrautheit mit der Organisation und empirische Rekrutierungsforschung.
Die Studie bestätigt, dass eine höhere Vertrautheit mit einer Organisation zu einer signifikant positiveren Bewertung der Arbeitgeberattraktivität führt.
Die Ergebnisse zeigen nur eine geringe, wenn auch signifikante Steigerung der Attraktivität nach der Präsentation, wobei insbesondere die persönliche Relevanz für die Zielgruppe eine entscheidende Rolle spielt.
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