Bachelorarbeit, 2013
47 Seiten, Note: 1,7
1. EINLEITUNG
2. THEORETISCHER RAHMEN
2.1 Komplementärmedizin
2.2 Asthma bronchiale
2.2.1 Grundlagen
2.2.2 Definition
2.2.3 Epidemiologie
2.2.4 Asthmaformen
2.2.5 Symptome
2.2.6 Diagnostik
2.2.7 Schweregrade
2.2.8 Therapie
2.3 Osteopathie
2.3.1 Begriffsbestimmung
2.3.2 Teilgebiet der Osteopathie
2.3.4 Prinzipien der Osteopathie
2.3.5 Grenzen der Osteopathie
2.3.6 Akzeptanz und Forschungsstand
2.3.7 Gesundheitsmodell der Osteopathie
3. FRAGESTELLUNG UND HYPOTHESE
4. STUDIENDESIGN UND METHODE
4.1 Studiendesign
4.2 Recherchedurchführung
4.3 Studienauswertung
5. ERGEBNISSE
5.1 Ergebnisse der Literaturrecherche
5.2 Ergebnisse der Datenauswertung
5.3 Ergebnisse der Studien
6. DISKUSSION
6.1 Diskussion der Studienergebnisse
6.2 Diskussion der Methode
7. FAZIT UND AUSBLICK
Die vorliegende Bachelorarbeit hat zum Ziel, durch eine systematische Literaturrecherche und eine kritische Analyse aktueller Studien zu beurteilen, ob osteopathische Behandlungsverfahren bei Kindern und Jugendlichen mit Asthma bronchiale zu einer messbaren Verbesserung der Ausatmung führen können.
2.3.4 Prinzipien der Osteopathie
Das Prinzip der Struktur geht davon aus, dass jede Struktur des menschlichen Organismus eine explizite Funktion erfüllt. Das heißt, dass die Struktur die Funktion bestimmt. Im Umkehrschluss bestimmt aber auch die Funktion die Struktur (vgl. Dobler & Liem, 2013, S. 8). Diese Wechselbeziehung wird an einem Beispiel verdeutlicht.
Vereinfacht ermöglicht eine intakte pulmonale Struktur (Lungenflügel, Lungenlappen, Bronchien, Pleura, Pleurablätter, Alveolen) eine physiologische Atmung (Funktion). Bei einer Erkrankung der Lunge, wie zum Beispiel beim Asthma bronchiale, führt die Entzündung der Bronchialstruktur zu einer verminderten Ausatmung (Funktion). Die Folge einer langfristigen Ausatmungsstörung ist eine Überblähung der Lunge (Struktur) (vgl. Kleinmann, 2006, S. 96).
Das Prinzip der Bewegung besagt, dass jede Struktur im menschlichen Organismus, ob willkürlich oder unwillkürlich gesteuert, sich bewegt. Das heißt, dass die Funktionen der Struktur sich in Form von Bewegung zeigen und Funktionsstörungen zu einer Veränderung dieser Bewegung führen (vgl. Gillmont & Newinger, 2002, S. 24).
Der Osteopath bewertet das Ausmaß und die Qualität der Bewegung und analysiert die Bewegungseinschränkung. Mit einer geschulten Hand ertastet er den Bewegungsmangel, die veränderte Konsistenz der Gewebe, den eingeschränkten Rhythmus und behandelt wiederum durch Bewegung (vgl. Langer, 2013, S. 24).
1. EINLEITUNG: Das Kapitel erläutert die Bedeutung der Osteopathie als komplementärmedizinische Ergänzung bei chronischen Atemwegserkrankungen wie Asthma bronchiale im Kindesalter.
2. THEORETISCHER RAHMEN: Hier werden die Grundlagen der Komplementärmedizin, das Krankheitsbild Asthma bronchiale sowie die Konzepte, Prinzipien und Wirkungsweisen der Osteopathie detailliert dargestellt.
3. FRAGESTELLUNG UND HYPOTHESE: Dieses Kapitel leitet aus der aktuellen Studienlage und dem PIKE-Schema die Forschungsfrage zur Wirksamkeit osteopathischer Techniken auf die Ausatmungsleistung ab.
4. STUDIENDESIGN UND METHODE: Es wird das Vorgehen der systematischen Literaturrecherche in medizinischen Datenbanken sowie die Kriterien zur kritischen Studienauswertung beschrieben.
5. ERGEBNISSE: Das Kapitel präsentiert die Ergebnisse der Literaturrecherche und stellt die drei für die Analyse relevanten Studien vor und gegenüber.
6. DISKUSSION: Hier werden die Studienergebnisse kritisch hinterfragt, methodische Limitationen aufgezeigt und die Übertragbarkeit der Erkenntnisse in die osteopathische Praxis bewertet.
7. FAZIT UND AUSBLICK: Das Kapitel fasst zusammen, dass Osteopathie bei Asthma bronchiale ergänzend sinnvoll sein kann, jedoch weitere qualitative Forschung für gesicherte Aussagen notwendig ist.
Osteopathie, Asthma bronchiale, pädiatrische Patienten, Komplementärmedizin, Ausatmung, Lungenfunktion, manuelle Therapie, Peak-Expiratory-Flow, Studienanalyse, Atemwegsobstruktion, Gesundheitsqualität, klinische Forschung, Evidenz, Kinderheilkunde, Behandlungseffekte
Die Arbeit untersucht, inwieweit osteopathische Behandlungstechniken die Atemfunktion und Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen mit Asthma bronchiale beeinflussen können.
Die Schwerpunkte liegen auf der Schnittstelle zwischen klassischer Schulmedizin (Asthma-Behandlung) und komplementärmedizinischen Ansätzen, insbesondere der Osteopathie.
Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Führen osteopathische Behandlungstechniken bei Kindern und Jugendlichen mit Asthma bronchiale zu einer Verbesserung der Ausatmung?“
Die Arbeit basiert auf einer systematischen Literaturübersicht (Systematic Review), in der bestehende Studien nach festgelegten Ein- und Ausschlusskriterien identifiziert und kritisch bewertet wurden.
Der Hauptteil umfasst den theoretischen Rahmen, die methodische Vorgehensweise der Literaturrecherche sowie die detaillierte Präsentation und Diskussion der gefundenen Studienergebnisse.
Wichtige Begriffe sind Osteopathie, Asthma bronchiale, Lungenfunktion, pädiatrische Patienten und evidenzbasierte Behandlung.
Die Studien deuten zwar auf positive Effekte hin, sind jedoch methodisch unterschiedlich stark in ihrer Aussagekraft, weshalb keine allgemeingültige, abschließende Aussage zur Wirksamkeit in der Akutphase getroffen werden kann.
Der PEF-Wert dient als zentrales, objektives Messinstrument zur Quantifizierung der Ausatmung, um die kurzfristigen und langfristigen Auswirkungen der osteopathischen Intervention vergleichbar zu machen.
Die Studie von Schäfer fokussiert sich stärker auf das akute Stadium des Asthmaanfalls, während andere Studien eher langfristige Beobachtungszeiträume und Lebensqualität in den Vordergrund stellen.
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