Examensarbeit, 2012
46 Seiten, Note: sehr gut
Einleitung
1. Formen des Rhythmischen
1.1 Definition und Grundlagen
1.2 Rhythmizität - der musikalische Code im biologischen Netzwerk
1.3 Synchronisation innerer und äußerer Rhythmen
1.4 Das„Rhythmische Prinzip" von Isabelle Frohne-Hagemann
1.5 Rhythmus in der Komponenten-Methode von Fritz Hegi
2. Rhythmus und Zeiterleben
2.1 Musikalischer Rhythmus als Zeitgestalt
2.2 Zeit, Zeitlichkeit und Zeiterleben
2.3 Subjektive und objektive Zeit - Definitionen
2.4 Intersubjektive Zeitlichkeit
2.5 Störungen des Zeiterlebens und Rhythmusstörungen
3. Depressive Erkrankungen
3.1 Definitionen
3.2 Symptomatik
3.3 Zur Ätiologie depressiver Erkrankungen
3.4 Zeiterleben in der Depression
4. Rhythmus in der Musiktherapie
4.1 Instrumente, Spielformen, praktische Erfahrungen
4.2 Körperrhythmik
4.3 „Rhythmus heilt Zeitkrankheiten"
Schlussbemerkung und Ausblick
Literaturverzeichnis
Depressive Erkrankungen gehen oft mit einer Störung des Zeiterlebens und der biologischen Rhythmen einher. Die Betroffenen erleben einen Verlust der zeitlichen Strukturierungsfähigkeit und der rhythmischen Lebensbalance.
Die rhythmusbasierte Musiktherapie soll dazu verhelfen, die in Unordnung geratene rhythmische Lebensbalance wiederzuerlangen und das subjektive Zeiterleben zu stabilisieren.
Rhythmizität bezeichnet den „musikalischen Code“ des Körpers, also die Synchronisation innerer biologischer Rhythmen (wie Herzschlag oder Schlaf-Wach-Zyklus) mit äußeren sozialen Rhythmen.
Die Arbeit bezieht sich unter anderem auf das „Rhythmische Prinzip“ von Isabelle Frohne-Hagemann und die Komponenten-Methode von Fritz Hegi sowie auf Ansätze der Körperrhythmik.
Während die objektive Zeit messbar ist, beschreibt die subjektive Zeit das individuelle Empfinden von Dauer und Tempo, das bei Depressiven oft als „stillstehend“ oder „zäh“ wahrgenommen wird.
Rhythmus bietet eine äußere Struktur, die helfen kann, die gestörte Wahrnehmung von Zeitlichkeit wieder zu ordnen und die Verbindung zur sozialen Umwelt zu stärken.
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