Masterarbeit, 2010
95 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Software-Migration
2.1 Grundlagen
2.2 Phasen
2.2.1 Justification
2.2.2 Legacy System Understanding
2.2.3 Target System Development
2.2.4 Testing
2.2.5 Migration
2.3 Ressourcen
2.3.1 Personal
2.3.2 Zeit
2.3.3 Infrastruktur
2.3.4 Software
2.3.5 Hardware
2.3.6 Dokumentation
2.4 Risiken
3 Typen von Migrationsvorhaben
3.1 Anforderungen an die Typisierung
3.2 Typisierung nach Projektgröße
3.2.1 Budget
3.2.2 Team
3.2.3 Projektdauer
3.3 Typisierung nach Migrationsobjekt
3.3.1 Systemsoftware
3.3.2 Anwendungssoftware
3.4 Typisierung nach Migrationsaspekt
3.4.1 Daten
3.4.2 Programmiersprache
3.4.3 Architektur
3.4.4 Benutzerschnittstelle
3.5 Typisierung nach Migrationsstrategie
3.5.1 Konversion
3.5.2 Kapselung
3.5.3 Reimplementierung
3.6 Typisierung nach Umstellungs- und Übergabestrategie
3.6.1 Punktumstellung und Punktübergabe (Big-Bang)
3.6.2 Langfristumstellung
3.6.3 Inkrementelle Paketumstellung
3.7 Morphologischer Kasten
4 Aufwand von Migrationsvorhaben
4.1 Begriffsdefinition
4.2 Aufwandsbeeinflussende Faktoren
4.2.1 Projektgröße
4.2.2 Objekt
4.2.3 Aspekt
4.2.4 Strategie
4.2.5 Umstellung und Übergabe
4.3 Aufwandsmatrix
4.4 Aufwandsvergleich
4.4.1 Anforderungen
4.4.2 Scoring-Modell
4.4.3 Bewertung
5 Fazit und Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung einer systematischer Typisierung für Software-Migrationsvorhaben, um eine fundierte Basis für eine umfassende Aufwandsanalyse zu schaffen. Da es keine allgemeingültige Schätzmethode für Migrationen gibt, dient das erarbeitete Typisierungsschema dazu, Migrationsszenarien zu strukturieren und wesentliche Einflussfaktoren auf den Projektaufwand zu identifizieren.
2.2.4 Testing
Durch Testen wird sichergestellt, dass das Verhalten des migrierten Systems dem Verhalten im Urzustand aus funktionaler Sicht entspricht. Diese Phase wird mehrmals während der technischen Migration (5. Phase) durchgeführt, um bei einer iterativen Migration sukzessive die Korrektheit der Migrationsdurchführung zu verifizieren. Erfolgt die Migration in einem Schritt, findet das Testen anschließend statt. Die Notwendigkeit einer Testing-Phase macht deutlich, dass Fehler auftreten können und sich die migrierte Software nicht genauso verhält wie vor der Migration. Um Probleme zu identifizieren, die ausschließlich durch die Änderung der Umgebung entstanden sind, ist es wichtig, dass Weiterentwicklungen an der Software vom Migrationsprojekt ferngehalten werden. Die Ursachenanalyse für auftretende Fehler wird durch parallele Erweiterung der Softwarefunktionalität erheblich erschwert, da nicht immer eindeutig bestimmt werden kann, ob ein Problem durch die Software oder seine geänderte Umgebung ausgelöst wird. Falls weitere Funktionalität erwünscht ist, sollte diese nach dem Migrationsprojekt implementiert werden (Sneed 1995, S. 25).
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Motivation für Software-Migrationen in einem sich wandelnden IT-Umfeld und definiert das Ziel der Arbeit, eine Typisierung und Aufwandsanalyse zu entwickeln.
2 Software-Migration: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Migration, ihre Phasen, notwendige Ressourcen sowie damit verbundene Risiken im Vergleich zur Neuentwicklung dargelegt.
3 Typen von Migrationsvorhaben: Dieses Kapitel führt eine umfassende Typisierung von Migrationen durch, wobei Kriterien wie Projektgröße, Migrationsobjekt, Aspekt, Strategie sowie Umstellungs- und Übergabestrategien systematisieren.
4 Aufwand von Migrationsvorhaben: Dieser Teil analysiert die aufwandsbeeinflussenden Faktoren, stellt eine Aufwandsmatrix auf und entwickelt ein Scoring-Modell für den Vergleich verschiedener Migrationsvorhaben.
5 Fazit und Ausblick: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die entwickelte Typisierung sowie das Scoring-Modell hinsichtlich ihrer Bedeutung für Forschung und Praxis.
Software-Migration, Legacy-System, Software-Reengineering, Aufwandsanalyse, Projektmanagement, Typisierung, Migrationsstrategie, Datenmigration, Aufwandsmatrix, Scoring-Modell, Kosten-Nutzen-Analyse, Software-Wartung, Systemarchitektur, Business-IT-Alignment, Prozessoptimierung
Die Arbeit befasst sich mit der systematischen Untersuchung von Software-Migrationsvorhaben und der Analyse des damit verbundenen Projektaufwands.
Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der Typisierung von Migrationsprojekten, der Identifikation von aufwandsbeeinflussenden Faktoren und der Entwicklung von Modellen zur Aufwandsabschätzung.
Das Ziel ist die Erstellung eines Typisierungsschemas, das als Grundlage für eine praxisgerechte Aufwandsanalyse dient, um Migrationsprojekte besser vergleichbar und planbar zu machen.
Es werden Literaturanalysen zur Identifikation von Best-Practices sowie die Modellierung in Form von morphologischen Kästen und Scoring-Modellen für die Aufwandsbewertung genutzt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Grundlagenbetrachtung, eine detaillierte Typisierung nach verschiedenen Kriterien sowie eine umfassende Untersuchung der Einflussfaktoren auf den Migrationsaufwand.
Wichtige Begriffe sind Software-Migration, Legacy-Systeme, Aufwandsmatrix, Reengineering, Scoring-Modell und Projektmanagement.
Die Big-Bang-Strategie migriert das System in einem Schritt, was zwar ein schnelles Ende ermöglicht, aber hohe Risiken birgt. Die inkrementelle Migration zerlegt das System in Pakete, was das Risiko minimiert, aber die Komplexität durch parallele Systeme erhöht.
Ohne vorhandene oder aktuelle Dokumentation ist das Verständnis des Legacy-Systems erschwert, was den Aufwand für Reverse Engineering massiv steigert und das Risiko für Fehler bei der Transformation erhöht.
Es ermöglicht den relativen Vergleich von Migrationsvorhaben, indem aufwandsrelevante Faktoren gewichtet und bewertet werden, um die Komplexität der Migration besser einschätzen zu können.
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