Bachelorarbeit, 2009
50 Seiten, Note: 1,3
1. EINLEITUNG
1.1 ZIELSETZUNG
2. WEITERBILDUNG ALS BAUSTEIN LEBENSLANGEN LERNENS
2.1 DER BEGRIFF DER WEITERBILDUNG
2.3 DIE BETEILIGUNG AN WEITERBILDUNG
2.3 DER BEGRIFF DES LEBENSLANGEN LERNENS
2.4 WEITERBILDUNG UND LEBENSLANGES LERNEN IM ZUSAMMENHANG
3. ZWISCHENFAZIT
4. PROGRAMMPLANUNGSHANDELN IN DER WEITERBILDUNG
4.1 DER BEGRIFF PROGRAMM IN DER WEITERBILDUNG
4.2 DER BEGRIFF PROGRAMMPLANUNG
4.3 PROGRAMMPLANUNG ALS KOPPELUNG VON WISSENSINSELN
5. BEDARFSERMITTLUNG ALS PLANUNGSINSTRUMENT
5.1 DER BEGRIFF DES BEDARFS
5.2 METHODEN DER BEDARFSERMITTLUNG
6. EMPIRISCHE STUDIE ZUR BEDARFSERHEBUNG DES DEUTSCHEN INSTITUTES ZUR WEITERBILDUNG TECHNISCHER ASSISTENTINNEN UND ASSISTENTEN IN DER MEDIZIN E.V. (DIW-MTA)
6.1 VORSTELLUNG DES DIW-MTA
6.2 DIE IDEE UND VORÜBERLEGUNGEN ZUR STUDIE
6.3 LEITFADENENTWICKLUNG UND VORÜBERLEGUNGEN ZUR VORGEHENSWEISE DER BEDARFSERKUNDUNG
6.4 DURCHFÜHRUNG DER BEDARFSERHEBUNG
6.4.1 Teilnehmerbefragung als Instrument der Bedarfsermittlung
6.5 PRÄSENTATION UND AUSWERTUNG DER ERGEBNISSE
6.6 KRITISCHE ANMERKUNGEN ZUR STUDIE UND BEURTEILUNG DER GEWÄHLTEN METHODE
7. FAZIT UND AUSBLICK
Die Arbeit untersucht die Bedeutung der Bedarfsermittlung für die Konzeption innovativer Weiterbildungsangebote, wobei sie den Prozess am Beispiel der Einführung des Weiterbildungsganges „Fachwirt/in für Medizinische Informationstechnologien“ beim Deutschen Institut für Weiterbildung Technischer Assistentinnen und Assistenten in der Medizin e.V. (DIW-MTA) empirisch analysiert und kritisch bewertet.
6.4.1 Teilnehmerbefragung als Instrument der Bedarfsermittlung
Befragung wird als verbale Kommunikationssituation verstanden, in der zwei oder mehrere Personen miteinander in Beziehung treten und ein Gespräch führen. Solche Befragungen, die zur zwischenmenschlichen Verständigung dienen, gehören zum Alltag und laufen über das Medium Sprache ab (vgl. Atteslander/Kopp In: Roth, E./Heidenreich, K. (1993), S.146). Wichtig in der weiteren Betrachtung der Teilnehmerbefragung ist es, allgemeine Bedingungen der Komponente Befragung an sich zu klären. Zunächst handelt es sich bei einer Befragung immer um einen sozialen Vorgang (ebd. S.147). Hierbei wird das interaktive Geschehen miteinander in Beziehung tretender Menschen angesprochen. Es muss auch bewusst gemacht werden, dass sich in jeder Befragung ein bestimmtes Interesse manifestiert (ebd. S.147). Befragungen sind demnach auf ein bestimmtes Ziel gerichtet. In der Betrachtung der Ergebnisse der Befragungen muss der Kontext, in dem diese ablaufen, Berücksichtigung finden. Das heißt, die Bedingungen der unmittelbaren räumlichen Umwelt (Wohnverhältnisse, anwesende Personen, Zeitdruck) sowie verwendete Mittel der Befragung (Sprache, die auf kulturelle Hintergründe hinweisen könnte) sind nicht zu vergessen (ebd. S.147). Es stellt sich die Frage, durch welche Besonderheiten sich eine wissenschaftliche Befragung kennzeichnen lässt? „Die wissenschaftliche Befragung unterscheidet sich von der alltäglichen durch die Kontrolliertheit jeder einzelnen Befragungsphase“ (ebd. S.148).
Auch wenn im Folgenden über das Interview als Messinstrument diskutiert wird, sind die allgemeinen Informationen zur Befragung als Oberbegriff nicht weniger zu beachten. Wir haben uns bezüglich der Bedarfserhebung für ein strukturiertes Interview entschieden. Hierzu gilt es einen Fragebogen zu entwerfen. Der nächste Abschnitt setzt sich daher mit theoretischen Überlegungen zur Konstruktion eines Fragebogens auseinander.
1. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet den gesellschaftlichen Strukturwandel und die steigende Bedeutung der beruflichen Weiterbildung sowie die Problematik der Bedarfsermittlung in der Praxis.
2. WEITERBILDUNG ALS BAUSTEIN LEBENSLANGEN LERNENS: Dieses Kapitel definiert Weiterbildung und Lebenslanges Lernen, ordnet sie theoretisch ein und diskutiert deren wechselseitigen Zusammenhang.
3. ZWISCHENFAZIT: Das Kapitel fasst die Diskrepanz zwischen der hohen gesellschaftlichen Wertschätzung von Weiterbildung und der tatsächlichen, rückläufigen Bildungsbeteiligung zusammen.
4. PROGRAMMPLANUNGSHANDELN IN DER WEITERBILDUNG: Es wird die Programmplanung als zentrales, kommunikatives Handlungsfeld der Weiterbildung definiert, das durch ein "Netz von Entscheidungen" geprägt ist.
5. BEDARFSERMITTLUNG ALS PLANUNGSINSTRUMENT: Hier werden die Begriffe Bedarf und Bedürfnis differenziert und verschiedene Methoden der Bedarfsermittlung, insbesondere die Primär- und Sekundärerhebung, dargestellt.
6. EMPIRISCHE STUDIE ZUR BEDARFSERHEBUNG DES DEUTSCHEN INSTITUTES ZUR WEITERBILDUNG TECHNISCHER ASSISTENTINNEN UND ASSISTENTEN IN DER MEDIZIN E.V. (DIW-MTA): Das Hauptkapitel beschreibt die Durchführung, Auswertung und methodische Reflexion einer Befragung zur Einführung eines neuen Weiterbildungsganges.
7. FAZIT UND AUSBLICK: Das Fazit resümiert die Ergebnisse, bestätigt die Relevanz der Bedarfsanalyse für die Programminnovation und reflektiert die methodische Vorgehensweise.
Bedarfsermittlung, Weiterbildung, Programmplanung, Lebenslanges Lernen, DIW-MTA, Medizinische Informationstechnologien, Fragebogen, Bedarfsanalyse, Kompetenzentwicklung, Medizinisches Assistenzpersonal, Berufsbildung, Empirische Studie, Bildungsbedarf, Fachwirt, Digitale Systeme
Die Arbeit befasst sich mit der Bedarfsermittlung als Planungsinstrument für innovative Weiterbildungsangebote am Beispiel des Deutschen Instituts für Weiterbildung Technischer Assistentinnen und Assistenten in der Medizin e.V. (DIW-MTA).
Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung von Weiterbildung und Lebenslangem Lernen, die Prozesse der Programmplanung sowie die praktische Durchführung einer empirischen Bedarfsanalyse mittels Fragebögen.
Das Ziel ist es, die Bedeutung der Bedarfsermittlung für die Konzeption von Weiterbildungsangeboten zu beurteilen und die methodische Leistungsfähigkeit der gewählten Fragebogen-Studie zu bewerten.
Die Autorin wählte eine quantitative Teilnehmerbefragung durch einen strukturierten Fragebogen, der auf dem 15. Deutschen MTA-Kongress und weiteren Tagungen eingesetzt wurde, um den Weiterbildungsbedarf zu quantifizieren.
Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen der Programmplanung und Bedarfsermittlung und stellt detailliert die Durchführung sowie die Ergebnisse der empirischen Studie beim DIW-MTA vor.
Wichtige Begriffe sind Bedarfsermittlung, Weiterbildung, Programmplanung, DIW-MTA, Medizinische Informationstechnologien, empirische Studie und Kompetenzentwicklung.
Die Wahl fiel auf den Fragebogen, um eine möglichst große Anzahl an Personen aus der Zielgruppe zu erreichen und die Ergebnisse statistisch vergleichbar zu machen.
Die Autorin stellt fest, dass die gewählte Methode zwar einen hohen Zeitaufwand für die Erstellung und Auswertung erforderte und die Individualität der Befragten einschränkte, jedoch statistisch belastbare Daten für die Programmplanung lieferte.
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