Masterarbeit, 2012
99 Seiten, Note: 1,7
1. EINFÜHRUNG
1.1 ZIELSETZUNG DER ARBEIT
2. THEORETISCHE ORIENTIERUNG: LERNEN IN DER ERWACHSENENBILDUNG
2.1 EINLEITUNG ZUM LERNEN
2.2 ANDRAGOGIK ALS BEDEUTENDE STRÖMUNG FÜR DIE ERWACHSENENBILDUNG
2.3 ERKENNTNISSE ZUM LERNEN ERWACHSENER
2.3.1 Über das Lernen Erwachsener – Zwei differente Ansätze: Gen trifft Biographie
2.3.2 Weitere Dimensionen zum Lernen Erwachsener im Überblick
2.4 TECHNISCHE INNOVATION UND LERNEN IN DER ERWACHSENENBILDUNG
3. LERNEN MIT MULTIMEDIA – BILDUNG AUS DEM WORLD WIDE WEB
3.1 GRUNDLAGEN DES E-LEARNING – DER NEUE WEG INS MEDIALE ZEITALTER
3.1.1 E-Learning und Multimedia
3.1.2 Überblick über Formen des E-Learning
3.1.2.1 Teleteaching und Teletutoring
3.1.2.2 Blended Learning
3.1.3 Möglichkeiten, Grenzen und Interessenskonflikte
3.1.4 Einsatz und Bedeutung computerunterstützter Lernsysteme in der beruflichen Weiterbildung
4. VORSTELLUNG DER ZIELGRUPPE: MEDIZINISCH-TECHNISCHE ASSISTENZBERUFE
5. QUALITATIVER UND QUANTITATIVER UNTERSUCHUNGSTEIL
5.1 FORSCHUNGSSTAND
5.2 FORSCHUNGSHYPOTHESE DER ARBEIT UND VORGEHENSWEISE
5.3 UNTERSUCHUNG I – EXPERTENINTERVIEWS
5.3.1 Experteninterview und Expertengenerierung
5.3.2 Untersuchungsdesign, Instrumente und Auswertungsverfahren
5.3.3 Transkriptionsregeln und Analyseprogramm MAXQDA
5.3.4 Präsentation der Ergebnisse der Experteninterviews
5.4 UNTERSUCHUNG II - ONLINE-UMFRAGE
5.4.1 Untersuchungsdesign
5.4.2 Präsentation der Ergebnisse der Online-Umfrage
5.4.2.1 Demografische Daten
5.4.2.2 Teilnahme an Weiterbildungsformate als Spiegel von Vorerfahrungen
5.4.2.3 Bestimmung und Beschreibung der Technikgruppen
5.4.2.3.1 Zusammenfassende Gegenüberstellung der Technikgruppen
5.4.2.4 Vorstellung der E-Learning Gruppen
5.5 BEZUG ZUR AUSGANGSHYPOTHESE UND INTERPRETATION DER ERGEBNISSE
5.6 THESENGENERIERUNG AUS DEN ERGEBNISSEN BEIDER UNTERSUCHUNGEN
5.7 AUSWERTUNG UND KRITIK DER METHODEN
6. EMPFEHLUNGEN FÜR DIE KONZEPTION EINES BILDUNGSANGEBOTES FÜR MTA-BERUFE IN DER BERUFLICHEN WEITERBILDUNG
7. AUSBLICK FÜR EIN LEBENSLANGES LERNEN
Die Masterarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Technikaffinität von medizinisch-technischen Assistenten (MTA) und ihrer Einstellung gegenüber E-Learning-Angeboten in der beruflichen Weiterbildung. Ziel ist es, durch Experteninterviews und eine Online-Umfrage aufzuzeigen, ob eine Korrelation besteht und welche Faktoren die Akzeptanz und erfolgreiche Gestaltung solcher digitaler Bildungsangebote für diese Zielgruppe beeinflussen.
1. Einführung
Digitale Informations- und Kommunikationstechnologien sind in den westlichen Industrienationen als zentrale Kommunikationsinfrastruktur voll etabliert. Die Jahrtausendwende brachte uns mit MySpace, Wikipedia, facebook und StudiVZ eine mit dem Begriff „Web 2.0“ gefasste virtuelle Welt, die durch ihre „new architecture of communication“ (O´Reilly 2005) völlig neue soziale Qualitäten offenbart (O´Reilly 2005; Rheingold 2002). Allen voran zeichnet sich der Trend eines kontinuierlichen Ausbaus weltweiter Kommunikationsnetze ab, was sich auch in der steigenden Internetnutzung widerspiegelt: In Deutschland sind 75 Prozent aller Personen ab 10 Jahren online (2009:73%) (destatis 2011). Der internetnutzende Anteil von 65 Prozent in der Altersgruppe der 55- bis 64-jährigen bestätigt den Online-Trend (2009: 61%) (ebd.), der somit nicht ausschließlich für die jüngere Generation zutrifft, sondern auch im Alter hoch interessant ist.
Auch der berufliche Alltag ist Web 2.0 gespickt: Teammeetings werden mit Video Conferencing kombiniert, ein Großteil des kommunikativen Geschehens wird per E-Mail abgewickelt und Wissen wird über Blogs und Wikis ausgetauscht (vgl. Kuhlmann & Sauter 2008, S.14). Begriffe wie E-Learning, Telelearning und Online-Lernen, die als neue web basierte Möglichkeiten zur beruflichen Qualifizierung gelten, bieten neben den Vorteilen einer verbesserten Visualisierung von Lerneinheiten durch den Einsatz von Simulationen oder Videos sowie einer Flexibilisierung und Individualisierung beruflicher Weiterbildung auch einen Ausblick auf die Umsetzung der Strategie eines lebenslangen und zudem arbeitsplatznahen Lernens. Seit den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts rücken neue Lernformen, die das Lehren und Lernen durch Anwendung neuer multimedialer Technologien unterstützen, in den Fokus der Erwachsenenbildung. Es wird angenommen, dass Wissen sich ständig erneuert und ständig Neues gelernt werden kann. Die Halbwertszeit des Wissens fordert stetiges Neulernen, insbesondere um die eigene Expertise im Arbeitsleben auf einem aktuellen Stand zu halten. Die sich auf den gesamten Lebensbereich verbreitenden elektronischen Medien haben das erziehungswissenschaftliche Interesse geweckt und der These vom Internet als Bildungsraum Aufmerksamkeit eingeräumt (vgl. Pietraß 2006, S.5).
1. EINFÜHRUNG: Einleitung in das Thema der digitalen Transformation und der wachsenden Bedeutung von E-Learning in der Erwachsenenbildung und beruflichen Qualifizierung.
2. THEORETISCHE ORIENTIERUNG: LERNEN IN DER ERWACHSENENBILDUNG: Darstellung grundlegender andragogischer Ansätze und Erkenntnisse über das Lernen Erwachsener im Kontext biographischer und neurobiologischer Einflüsse.
3. LERNEN MIT MULTIMEDIA – BILDUNG AUS DEM WORLD WIDE WEB: Erläuterung der technischen Grundlagen und verschiedenen Formate des E-Learnings sowie Diskussion der Chancen und Barrieren multimedialer Lernformen.
4. VORSTELLUNG DER ZIELGRUPPE: MEDIZINISCH-TECHNISCHE ASSISTENZBERUFE: Analyse der spezifischen beruflichen Situation und des Weiterbildungsbedarfs der MTA-Berufe aufgrund technologischen Fortschritts und demografischer Faktoren.
5. QUALITATIVER UND QUANTITATIVER UNTERSUCHUNGSTEIL: Dokumentation der empirischen Forschung, bestehend aus Experteninterviews und einer Online-Umfrage, inklusive der Auswertung und Interpretation der Daten hinsichtlich Technikaffinität.
6. EMPFEHLUNGEN FÜR DIE KONZEPTION EINES BILDUNGSANGEBOTES FÜR MTA-BERUFE IN DER BERUFLICHEN WEITERBILDUNG: Zusammenstellung konkreter Handlungsempfehlungen zur Implementierung von Online-Angeboten und Blended Learning-Szenarien für die Zielgruppe.
7. AUSBLICK FÜR EIN LEBENSLANGES LERNEN: Reflexion über die zukünftige Entwicklung lebenslangen Lernens und die Rolle digitaler Medien bei der Förderung von Selbststeuerung und Kooperation.
E-Learning, Technikaffinität, berufliche Weiterbildung, Medizinisch-technische Assistenzberufe, MTA, lebenslanges Lernen, Erwachsenenbildung, Blended Learning, Medienkompetenz, Digitalisierung, Online-Lernen, Lehr-Lern-Arrangements, Weiterbildungsbedarf.
Die Arbeit untersucht, wie digitale Lernformen in der beruflichen Weiterbildung von medizinisch-technischen Assistenten (MTA) eingesetzt werden können, unter Berücksichtigung ihrer individuellen Affinität zur Technik.
Zentrale Felder sind die Erwachsenenbildung, aktuelle Entwicklungen im E-Learning (z. B. Blended Learning), das Berufsprofil der MTA sowie die Analyse von Technikakzeptanz und Mediennutzung.
Das Ziel ist die Überprüfung der Hypothese, ob eine hohe Technikaffinität direkt mit einer positiveren Einstellung gegenüber Online-Lernangeboten korreliert, und die Ableitung von Gestaltungsempfehlungen für entsprechende Weiterbildungen.
Es wurde ein Methodenmix aus einer qualitativen Analyse durch Experteninterviews und einer quantitativen empirischen Studie mittels einer Online-Umfrage angewandt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Einordnung des Lernens, die Vorstellung der MTA als Zielgruppe sowie die detaillierte Präsentation und Interpretation der gewonnenen qualitativen und quantitativen Daten.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Technikaffinität, Online-Lernen, Weiterbildungsformate, Medienkompetenz und Teilnehmerorientierung.
Die Einteilung in Technikgruppen hilft zu verstehen, dass die Akzeptanz von E-Learning nicht nur vom Beruf, sondern individuell verschieden ist und dass es unterschiedliche Bedürfnisse beim Umgang mit digitalen Medien gibt.
Sie empfiehlt, E-Learning nicht als Komplettlösung, sondern als additives Angebot oder im Blended-Learning-Mix zu gestalten, wobei besonderer Wert auf soziale Vernetzung und Unterstützung durch Mentoren gelegt werden sollte.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

