Bachelorarbeit, 2011
56 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Die ökonomischen Kosten des Klimawandels
3 Emissionsreduktion - ein globales öffentliches Gut
4 Möglichkeiten der Emissionsreduktion
5 Preis- versus Mengenregulierung
5.1 Überblick
5.2 Vergleich von Preis- und Mengenregulierung
5.2.1 Ökologische Zielerreichung
5.2.2 Ökonomische Effizienz
5.2.3 Realisierung von Erlösen
5.2.4 Vergleich bei Unsicherheit
5.2.5 Realisierbarkeit
6 Vergleich bei unvollkommener Erfüllung von Auflagen
6.1 Das Standardmodell
6.1.1 Steuerregulierung
6.1.2 Mengenregulierung
6.2 Steuerregulierung bei unvollständiger Erfüllung von Auflagen
6.2.1 Exogene Kontrollwahrscheinlichkeit
6.2.2 Endogene Kontrollwahrscheinlichkeit
6.2.3 Steuerhinterziehung bei Risikoaversion
6.3 Mengenregulierung bei unvollständiger Erfüllung von Auflagen
6.3.1 Exogene Kontrollwahrscheinlichkeit
6.3.2 Endogene Kontrollwahrscheinlichkeit
6.3.3 Mengenüberschreitung bei Risikoaversion
6.3.4 Wirkungen von „self-reporting“
6.4 Zusammenfassung
7 Emissionsreduktion in der Praxis
7.1 Das Kyoto-Protokoll
7.1.1 Flexible Mechanismen
7.1.2 Probleme
7.1.3 Ausblick
7.2 Der europäische Emissionshandel
8 Fazit
Die Arbeit analysiert und vergleicht die Ansätze der Preis- und Mengenregulierung zur CO2-Emissionsreduktion unter Berücksichtigung der Problematik der unvollständigen Erfüllung von Auflagen durch die Akteure. Dabei liegt der Fokus auf der Ermittlung, welcher Ansatz unter verschiedenen ökonomischen Kriterien besser für den Klimaschutz geeignet ist.
6.2.1 Exogene Kontrollwahrscheinlichkeit
Die Kontrollwahrscheinlichkeit wird von dem risikoneutralen Unternehmen zunächst als fix angenommen. Es kann die Höhe von α nicht durch das eigene Verhalten beeinflussen. Der erwartete Gewinn sieht dann wie folgt aus:
E[π] = απ⁰ + (1−α)π¹, mit (6)
π⁰ = px − c(x,e) − te − θ(e − z)
π¹ = px − c(x,e) − tz.
π⁰ ist der Gewinn, wenn das Unternehmen kontrolliert wird, π¹ jener, wenn die Steuerhinterziehung nicht entdeckt wird.
Das Unternehmen maximiert den erwarteten Gewinn, um die optimale Höhe von e, z und x zu bestimmen. Die BEO lauten:
1 Einleitung: Einführung in die Problematik des Klimawandels und die Notwendigkeit umweltpolitischer Maßnahmen zur CO2-Reduktion.
2 Die ökonomischen Kosten des Klimawandels: Darstellung der volkswirtschaftlichen Schäden durch den Klimawandel in verschiedenen Sektoren.
3 Emissionsreduktion - ein globales öffentliches Gut: Theoretische Herleitung des Klima-Dilemmas aufgrund der Eigenschaften öffentlicher Güter.
4 Möglichkeiten der Emissionsreduktion: Gegenüberstellung von ordnungsrechtlichen und marktwirtschaftlichen Instrumenten zur CO2-Minderung.
5 Preis- versus Mengenregulierung: Detaillierte Analyse der Stärken und Schwächen von Steuern im Vergleich zu Zertifikatssystemen anhand verschiedener Effizienzkriterien.
6 Vergleich bei unvollkommener Erfüllung von Auflagen: Untersuchung der Instrumente unter Annahme von Steuerhinterziehung und Mengenüberschreitung basierend auf Sandmos Modell.
7 Emissionsreduktion in der Praxis: Evaluation von Klimaschutzinstrumenten anhand des Kyoto-Protokolls und des EU-Emissionshandels.
8 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Instrumente und Schlussfolgerung zur Notwendigkeit globaler Klimaschutzprogramme.
Klimaschutz, CO2-Emissionen, Preisregulierung, Mengenregulierung, Steuerhinterziehung, Emissionshandel, Produktionseffizienz, öffentliche Güter, Risikoaversion, Kontrollwahrscheinlichkeit, Kyoto-Protokoll, EU ETS, Umweltökonomie, Zertifikate, Grenzvermeidungskosten
Die Arbeit untersucht die Effizienz verschiedener politischer Instrumente zur CO2-Reduktion, insbesondere den Vergleich zwischen Preis- und Mengensteuerung.
Die zentralen Themen sind Umweltökonomie, Klimaschutz, Effizienz von Marktmechanismen und das Verhalten von Akteuren bei nicht vollständiger Einhaltung von Auflagen.
Das Ziel ist es, zu ermitteln, welcher Regulierungsansatz (Steuern vs. Mengensteuerung) bei Annahme unvollkommener Compliance besser zur Emissionsreduktion geeignet ist.
Es werden modelltheoretische Ansätze verwendet, die auf der mikroökonomischen Gewinnmaximierung und dem Aufsatz von Agnar Sandmo (2002) basieren.
Der Hauptteil behandelt den theoretischen Vergleich der Instrumente, die Auswirkungen von Kontrollwahrscheinlichkeiten und Risikoaversion sowie eine ergänzende Betrachtung realer Politikinstrumente.
Schlüsselwörter sind Klimaschutz, Emissionssteuer, Zertifikatehandel, Produktionseffizienz, Compliance und ökologische Zielerreichung.
Die Arbeit erläutert, dass eine vollständige Überwachung mit extrem hohen Kosten verbunden ist, weshalb in der Praxis nur stichprobenartige Kontrollen stattfinden.
Die Verpflichtung zur Angabe der Emissionshöhe ("self-reporting") ermöglicht es, die Straffunktion so zu gestalten, dass unter bestimmten Bedingungen Produktionseffizienz erreicht werden kann.
Risikoaversion beeinflusst den Grad der Regelverstöße und die Reaktion der Unternehmen auf potenzielle Strafzahlungen und Kontrollrisiken.
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