Bachelorarbeit, 2010
62 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1. Motivation und Ziele
1.2. Aufbau der Arbeit
2. Prozessmodellierung
2.1. Prozess
2.2. Prozessmanagement
2.3. Prozessdarstellung
2.3.1. Methoden der Ist-Analyse
2.3.1.1. Inventurmethode
2.3.2. Modellierungssprachen:
2.3.2.1. Kommunikationsstrukturanalyse - KSA
2.3.2.2. Flussdiagramm
2.3.2.3. Ereignisgesteuerte Prozessketten - EPK
2.3.2.4. Business Process Modeling Notation - BPNM
2.3.3. Modellierungstools: Microsoft Visio und Semtalk im Vergleich
2.4. Prozesslandkarten
3. Prozessmodellierung an der FH Brandenburg
3.1. Ist-Analyse auf Basis der vorhandenen Daten
3.1.1. Analyse des Vorgehens an der FHB
3.1.2. Prozessliste
3.1.3. Prozessbeschreibungen
3.1.4. Prozesssammlung
3.1.5. Prozesslandkarte FHB
3.2. Konventionen
4. Prozesshomepage des FBW
5. Fazit
6. Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist die Durchführung einer Bestandsaufnahme der Prozessmodellierung an der Fachhochschule Brandenburg (FHB), um die bestehenden Prozessbeschreibungen, Konventionen und die Prozesshomepage kritisch zu evaluieren, zu konsolidieren und Optimierungsvorschläge für ein strukturiertes Prozessmanagement zu erarbeiten.
2.3.1.1. Inventurmethode
Die Inventurmethode ist eine dokumentenbezogenen Technik der Informationsgewinnung. Sie wird angewendet, um Informationen aus verschiedenen Dokumentenarten entnehmen zu können. Der Systemanalyst arbeitet dabei systematisch alle ihm zur Verfügung stehenden Informationsquellen durch. In den meisten Unternehmen sind dies das „Dokumenten Management System“, das Intranet, die Organigramme und andere elektronische Arten der Dokumentenhaltung.
Obwohl man bei dieser Methode nicht auf die Zusammenarbeit von Mitarbeitern angewiesen ist, beinhaltet sie auch Schwierigkeiten und damit verbundene Nachteile. Zum einen ist die Aktualität einiger Dokumente, die an einem unbekannten, nicht bestimmten Ort abgelegt wurden, nur schwer zu beurteilen. Zum anderen können auch wichtige Informationen nicht abgelegt worden sein und so dem Analytiker verborgen bleiben. Diese Lücke, in der Fachliteratur auch als „weiße Flecke“ bezeichnet, kann dann zu Unstimmigkeiten in dem zu erfassenden Prozess führen. Das hat zur Folge, dass der Modellierer auf die Mithilfe der Mitarbeiter angewiesen ist.
1. Einleitung: Beschreibt die Notwendigkeit von effektivem Prozessmanagement an der FHB und definiert die Ziele der Bachelorarbeit.
2. Prozessmodellierung: Vermittelt die theoretischen Grundlagen und Methoden der Prozessmodellierung sowie einen Vergleich gebräuchlicher Modellierungswerkzeuge.
3. Prozessmodellierung an der FH Brandenburg: Analysiert den Ist-Stand der FHB-Prozesse, bewertet einzelne Modelle und definiert verbesserte Konventionen für die künftige Modellierung.
4. Prozesshomepage des FBW: Dokumentiert die technische und inhaltliche Überarbeitung des Präsentationsmediums der Prozesse.
5. Fazit: Reflektiert das eigene Vorgehen sowie die Zielerreichung und fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen.
6. Ausblick: Identifiziert zukünftige Optimierungspotenziale bezüglich der Prozesse, der Modellierungsmethodik und der Ablagestrukturen.
Prozessmodellierung, Prozessmanagement, Systemanalyse, Fachhochschule Brandenburg, Ist-Analyse, Inventurmethode, SemTalk, Geschäftsprozess, Prozesslandkarte, Modellierungskonventionen, KSA-FHB-Methode, BSCW, Prozessdokumentation, Prozessoptimierung, BPMN.
Die Arbeit befasst sich mit der Bestandsaufnahme und Optimierung der Prozessmodellierung an der Fachhochschule Brandenburg.
Zu den Schwerpunkten zählen die methodische Prozessmodellierung, die Evaluierung von Modellierungssprachen und -tools sowie die Strukturierung von Prozessdokumentationen.
Das Ziel ist eine kritische Bestandsaufnahme der vorhandenen Prozesse, deren Zusammenfassung in einer Prozesssammlung sowie Vorschläge zur Optimierung und Bereitstellung.
Die Arbeit nutzt schwerpunktmäßig die Inventurmethode zur Datenaufnahme sowie einen Vergleich auf Basis eines Kriterienkataloges für Modellierungswerkzeuge.
Der Hauptteil analysiert den Ist-Stand der FHB-Prozesse, evaluiert einzelne Modellbeschreibungen und definiert neue Konventionen für eine standardisierte Modellierung.
Besonders prägend sind Begriffe wie Prozessmanagement, KSA-FHB-Methode, SemTalk und Prozesslandkarten.
Durch eine Vielzahl unterschiedlicher Bearbeiter über mehrere Semester fehlte ein roter Faden, was die Konsistenz und Lesbarkeit der Modelle beeinträchtigte.
Es handelt sich um eine an der FHB weiterentwickelte Analysemethode auf Basis der KSA und des SemTalk-Modellierungswerkzeugs, die durch spezielle Vorlagen eine fehlerrobuste Modellierung ermöglicht.
Der Zustand der Seite war mangelhaft; der Autor hat alle Prozessbeschreibungen durch qualitativ hochwertige Kurzbeschreibungen ersetzt und technische Fehler in der Datenbank korrigiert.
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