Forschungsarbeit, 2013
51 Seiten
Die Studie untersucht die Erosion des Beschäftigungssystems und die Zunahme atypischer Beschäftigungsformen in Deutschland seit Mitte der 1980er Jahre. Sie analysiert die Auswirkungen dieser Entwicklung auf die Güte der Beschäftigung und die Herausforderungen, die sich aus dem demografischen Wandel ergeben.
Die Einleitung beleuchtet die Erosion des Normalarbeitsverhältnisses und die zunehmende Diversifizierung der Beschäftigungsformen. Die Studie untersucht die Art und den Umfang dieser Entwicklung sowie deren Auswirkungen auf die Güte der Beschäftigung.
Die Studie basiert auf Daten des Sozioökonomischen Panels (SOEP) und verwendet verschiedene statistische Methoden, darunter deskriptive Analysen, Faktoranalysen, Varianzanalysen und Strukturgleichungsmodellierung.
Dieses Kapitel beschreibt die Entwicklung der Erwerbsbeteiligung, des Arbeitszeitvolumens und des Anteils atypischer Beschäftigungsformen im Zeitverlauf. Es zeigt, wie sich die Bedeutung atypischer Beschäftigung in Bezug auf Anzahl, Anteil, Arbeitszeitvolumen und Einkommen entwickelt hat.
Dieses Kapitel untersucht die Wahrscheinlichkeiten, zwischen verschiedenen Beschäftigungsformen zu wechseln, arbeitslos zu werden oder eine neue Arbeit zu finden.
Atypische Beschäftigung, Normalarbeitsverhältnis, Güte der Beschäftigung, Erwerbsbeteiligung, Arbeitszeitvolumen, demografischer Wandel, Neue Erwerbsgesellschaft, Prekarität.
Damit ist der Rückgang des klassischen Normalarbeitsverhältnisses und die gleichzeitige Zunahme von atypischer Beschäftigung gemeint.
Dazu zählen Befristungen, Zeitarbeit, Teilzeit mit geringer Stundenzahl und geringfügige Beschäftigung, die vom Standardmodell abweichen.
In Westdeutschland sank dieser Anteil von ca. 80 % im Jahr 1986 auf etwa 60 % im Jahr 2011.
Nicht zwingend, aber sie wirkt oft selegierend auf Arbeitsmarktchancen und Stabilität. Die Arbeit zeigt jedoch, dass sich die Güte der Beschäftigung zuletzt verbessert hat.
Ein Zukunftsszenario, das durch hohe Erwerbsbeteiligung, vielfältige Beschäftigungsformen und eine insgesamt höhere Beschäftigungsgüte geprägt ist.
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